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NAS-Systeme mit 4 Schächten Vergleich 2026

Stand: · 7 Produkte · 5 gewichtete Kriterien + 5 nur zur Information · kein Labortest

Ein NAS mit vier Schächten ist die Größe, bei der aus dem Datengrab ein Heimserver wird: genug Platz für ein ausfallsicheres RAID plus Reserve, genug Rechenleistung für Medienserver und Backups mehrerer Rechner.

Warum wir anders rechnen als die meisten Vergleichsseiten

Verglichen werden sieben Systeme von Synology, QNAP, TerraMaster und UGREEN — ausschließlich mit Werten, die die Hersteller selbst deklarieren. Der wichtigste Unterschied liegt nicht in den Schächten (vier haben alle), sondern im Netzwerkanschluss: Zwischen 1GbE und 10GbE liegt der Unterschied zwischen USB-Stick-Gefühl und lokaler Festplatte. Die Leistungsaufnahme vergleichen wir nicht — Synology und QNAP messen sie nach unterschiedlichen Verfahren. Endkundenpreise deklarieren die Hersteller nicht einheitlich, ein Preis-Leistungs-Urteil entfällt deshalb.

Die kurze Antwort

TerraMaster F4-425 Plus N150

7,6von 10 · Platz 1 von 7

Die TerraMaster F4-425 Plus N150 ist mit vier SATA-Bays, Intel N150, 16 GB DDR5, zwei 5GbE-Ports, drei M.2-Slots und 120 TB Rohkapazitaet dokumentiert.

  • Bester Wert bei Arbeitsspeicher ab Werk
  • Bester Wert bei M.2-NVMe-Slots

Nicht für jeden der richtige. Wem Netzwerk wichtiger ist als das Gesamtergebnis, sieht sich UGREEN NASync DXP4800 Plus an — dort steht der beste Wert dieser Spalte. Welches Kriterium für Dich zählt, klärt der Kaufberater weiter unten.

Anzeige: Die Kauflinks sind Partnerlinks. An der Reihenfolge und am Ergebnis der Rechnung ändern sie nichts — wie wir damit umgehen.

Noch unentschlossen? Der Ratgeber NAS kaufen: Warum das Netzwerk wichtiger ist als der Prozessor — und RAID kein Backup ist erklärt ohne Modellnamen, welche Angabe das Ergebnis bestimmt und welche nur groß auf dem Karton steht.

Alle 7 Produkte im Punktevergleich

Sortiert nach Gesamtscore. Seitwärts wischen für alle Kriterien — die Produktspalte bleibt stehen.

NAS-Systeme mit 4 Schächten: 7 Produkte, bewertet über 5 gewichtete Kriterien, sortiert nach Gesamtscore.
ProduktScorevon 10NetzwerkGewicht 35/100ProzessorGewicht 0/100Arbeitsspeicher ab Werk (GB)Gewicht 25/100RAM maximal (GB)Gewicht 10/100M.2-NVMe-SlotsGewicht 15/100RAID-ModiGewicht 0/100BetriebssystemGewicht 0/100Garantie (Jahre)Gewicht 15/100Max. Rohkapazität (TB)Gewicht 0/100RAM-TypGewicht 0/100KaufenAnzeigePartnerlinks
TerraMaster F4-425 Plus N150Vergleichssieger7,62 × 5GbEIntel N150, 4 Kerne, bis 3,6 GHz16323k. A.TOS 72120DDR5 non-ECCAmazon ›
TerraMaster F4-425 Plus N956,22 × 5GbEIntel N95, 4 Kerne, bis 2,4 GHz8k. A.3k. A.TOS 72120DDR4Amazon ›
UGREEN NASync DXP4800 Plus6,11 × 10GbE + 1 × 2,5GbEIntel Pentium Gold 8505, 5 Kerne/6 Threads8642JBOD, Basic, RAID 0/1/5/6/10UGOS Pro2144DDR5Amazon ›
QNAP TS-464-8G5,92 × 2,5GbEIntel Celeron N5095, 4 Kerne/Threads, bis 2,9 GHz8162JBOD, Single, RAID 0/1/5/6/10QTS oder QuTS hero3k. A.DDR4Amazon ›
Synology DiskStation DS925+5,52 × 2,5GbEAMD Ryzen V1500B, 4 Kerne, 2,2 GHz4322SHR, Basic, JBOD, RAID 0/1/5/6/10DiskStation Manager (DSM)3k. A.DDR4 ECCAmazon ›
Synology DiskStation DS425+4,21 × 2,5GbE + 1 × 1GbEIntel Celeron J4125, 4 Kerne, 2,0 GHz (Turbo 2,7 GHz)262SHR, Basic, JBOD, RAID 0/1/5/6/10DiskStation Manager (DSM)3k. A.DDR4 non-ECCAmazon ›
Synology DiskStation DS4232,32 × 1GbERealtek RTD1619B, 4 Kerne, 1,7 GHz2k. A.k. A.SHR, Basic, JBOD, RAID 0/1/5/6/10DiskStation Manager (DSM)2k. A.DDR4 non-ECCAmazon ›

„k. A.“ = keine Herstellerangabe, zählt neutral mit 5,0. Gold unterstrichen: bester belegter Wert der Spalte. Die Spalte „Kaufen“ enthält Werbelinks; die Reihenfolge ändern sie nicht. Wie wir rechnen →

Worauf kommt es Dir an?

Der Gesamtscore gewichtet 5 Kriterien so, wie sie für die meisten Käufer zählen. Zählt für Dich nur eines davon, ist das hier Deine Zeile.

Jede Zeile nennt das Gerät mit dem besten belegten Wert dieser Spalte — nicht das mit dem besten Gesamtscore. Kriterien, bei denen mehrere Geräte gleichauf liegen, stehen bewusst nicht hier: Dort gibt es nichts zu entscheiden.

Das Ergebnis in vier Sätzen

  • Stand September 2026 ist TerraMaster F4-425 Plus N150 der Vergleichssieger unter 7 verglichenen Produkten der Kategorie NAS-Systeme mit 4 Schächten — mit 7,6 von 10 Punkten aus 5 gewichteten Kriterien.
  • Das am stärksten gewichtete Kriterium ist Netzwerk mit 35 von 100 Gewichtspunkten: Der Netzwerkanschluss ist die Obergrenze für alles, was das NAS tut: Über 1GbE sind theoretisch rund 110 MB/s drin — eine einzelne Festplatte liefert mehr, das RAID wartet also aufs Kabel. 2,5GbE hebt die Grenze auf rund 280 MB/s, 5GbE und 10GbE darüber hinaus — UGREEN nennt für den 10GbE-Port des DXP4800 Plus bis zu 1.250 MB/s. Bei zwei unterschiedlich schnellen Ports zählt vor allem der schnellere; deshalb liegt „10GbE + 2,5GbE“ knapp über „2 × 5GbE“ und „2,5GbE + 1GbE“ zwischen den reinen 1GbE- und 2,5GbE-Paaren. Wer nur Backups über Nacht fährt, spürt den Unterschied nie; wer Videodateien direkt vom NAS schneidet, jeden Tag.
  • Für 6 der 7 Produkte fehlen mindestens eine Herstellerangabe (insgesamt 9 Werte); fehlende Werte gehen neutral mit 5,0 in die Rechnung ein und stehen in der Tabelle sichtbar als „k. A.“.
  • Alle Gewichte, jede Quelle je Wert und die vollständige Rechenformel sind auf dieser Seite und unter https://vergleichsatlas.de/methodik offengelegt; ein Labortest fand nicht statt.

Das Netzwerk ist die Obergrenze — nicht die Schächte

  • Vergleichssieger TerraMaster F4-425 Plus (N150): zwei 5GbE-Ports, 16 GB DDR5 ab Werk, bis zu 32 GB Ausbau und drei M.2-Slots — die meisten belegten Höchstwerte im Feld. Dagegen stehen zwei Jahre Garantie und das jüngste der etablierten Betriebssysteme.
  • Die schnellste Netzwerkanbindung hat der UGREEN NASync DXP4800 Plus mit einem 10GbE- und einem 2,5GbE-Port, dazu 8 GB DDR5 und bis zu 64 GB Ausbau. Er liegt nur knapp hinter der kleineren TerraMaster-Variante, weil TerraMaster einen M.2-Slot mehr bietet. Wer ein 10GbE-Netz hat oder plant, ist bei ihm richtig.
  • Die beiden Synology-Plus-Modelle landen im unteren Mittelfeld, und das ist ein Befund über Hardware, nicht über Software: Der DS925+ bringt ECC-Speicher und drei Jahre Garantie, aber nur 4 GB ab Werk; der DS425+ kommt mit 2 GB (maximal 6 GB) und einem 2,5GbE- neben einem 1GbE-Port. Wer DSM mit SHR will — das rundeste Betriebssystem der Klasse —, zahlt dafür mit schwächerer Ausstattung.
  • Nicht im Feld: die ASUSTOR Lockerstor 4 Gen3. Auf der deutschen ASUSTOR-Seite fanden wir am 30.09.2026 keine Produktseite dazu; ohne Herstellerbeleg nehmen wir kein Gerät auf.
So haben wir gewichtet — alle 10 Kriterien mit Begründung
KriteriumGewichtMessungWarum kaufentscheidend
Netzwerk35/1001 × 10GbE + 1 × 2,5GbE = 9.5 · 2 × 5GbE = 9 · 2 × 2,5GbE = 7 · 1 × 2,5GbE + 1 × 1GbE = 5.5 · 2 × 1GbE = 3 PunkteDer Netzwerkanschluss ist die Obergrenze für alles, was das NAS tut: Über 1GbE sind theoretisch rund 110 MB/s drin — eine einzelne Festplatte liefert mehr, das RAID wartet also aufs Kabel. 2,5GbE hebt die Grenze auf rund 280 MB/s, 5GbE und 10GbE darüber hinaus — UGREEN nennt für den 10GbE-Port des DXP4800 Plus bis zu 1.250 MB/s. Bei zwei unterschiedlich schnellen Ports zählt vor allem der schnellere; deshalb liegt „10GbE + 2,5GbE“ knapp über „2 × 5GbE“ und „2,5GbE + 1GbE“ zwischen den reinen 1GbE- und 2,5GbE-Paaren. Wer nur Backups über Nacht fährt, spürt den Unterschied nie; wer Videodateien direkt vom NAS schneidet, jeden Tag.
Arbeitsspeicher ab Werk (GB)25/100Skala 2–16, mehr ist besserRAM ist beim NAS die Währung für Gleichzeitigkeit: Jeder Dienst (Backup, Medienserver, Container, Fotoindexierung) belegt seinen Teil. 2 GB reichen fürs reine Dateiablegen, ab 8 GB laufen mehrere Dienste entspannt parallel, 16 GB ab Werk (TerraMaster N150) sind im Feld die Ausnahme, 2 GB (Synology DS423 und DS425+) die Untergrenze.
M.2-NVMe-Slots15/100Skala 1–3, mehr ist besserM.2-Slots ergänzen die vier Festplattenschächte um SSD-Plätze für Cache oder schnelle Volumes — ohne einen Festplattenschacht zu opfern. TerraMaster deklariert drei, Synology DS925+ und DS425+, QNAP und UGREEN zwei; für den DS423 nennt Synology keine.
Garantie (Jahre)15/100Skala 2–3, mehr ist besserEin NAS läuft im Dauerbetrieb, oft jahrelang unbeobachtet — die Herstellergarantie ist hier keine Formalie, sondern die Absicherung eines Geräts, dem man seine einzige Datenkopie... nie anvertrauen sollte, aber doch viel anvertraut. Synology DS925+ und DS425+ sowie QNAP deklarieren drei Jahre, die übrigen zwei.
RAM maximal (GB)10/100Skala 8–64, mehr ist besserDer maximale Ausbau entscheidet, ob das NAS mitwachsen kann, wenn später Container oder virtuelle Maschinen dazukommen. UGREEN deklariert für den DXP4800 Plus 64 GB — den höchsten Wert im Feld, weshalb die Skala seit September 2026 bis 64 GB reicht —, Synology DS925+ und TerraMaster N150 32 GB, QNAP 16 GB, der Synology DS425+ nur 6 GB. Geräte ohne deklarierten Ausbau werden neutral gewertet — beim DS423 heißt das praktisch: Was ab Werk drin ist, bleibt drin.
Prozessor0/100Information, wird nicht gewertetDie CPU entscheidet über Extras wie Medientranskodierung und Container — als Zahl vergleichen lässt sie sich über Herstellergrenzen aber nicht seriös, deshalb bleibt sie ungewertet. Faustregel: Intel-Prozessoren (QNAP, TerraMaster, UGREEN, Synology DS425+) bringen eine iGPU fürs Video-Transkodieren mit, der AMD Ryzen im DS925+ ist stark für Mehrbenutzer-Betrieb, der Realtek im DS423 ist die Basisklasse fürs reine Speichern.
RAID-Modi0/100Information, wird nicht gewertetAlle Systeme beherrschen die Standard-RAID-Level 0/1/5/6/10 — kaufentscheidend ist das selten. Erwähnenswert ist Synologys SHR, das Platten unterschiedlicher Größe effizienter mischt als klassisches RAID: praktisch, wenn man mit vorhandenen Platten startet und später größere nachschiebt.
Betriebssystem0/100Information, wird nicht gewertetDas Betriebssystem ist der Alltag mit dem NAS — und Geschmackssache, deshalb ungewertet: Synologys DSM gilt als das rundeste Gesamtpaket, QNAP bietet mit QuTS hero wahlweise das ZFS-Dateisystem mit Prüfsummen gegen schleichende Datenfehler, TerraMasters TOS 7 ist funktional aufgeholt. Wichtiger als Features ist, dass der Hersteller jahrelang Sicherheitsupdates liefert.
Max. Rohkapazität (TB)0/100Information, wird nicht gewertetNur TerraMaster (120 TB mit vier 30-TB-Platten) und UGREEN (144 TB inklusive zwei 8-TB-SSDs) deklarieren eine maximale Rohkapazität — die anderen nennen keine vergleichbare Zahl, deshalb bleibt der Wert ungewertet. Praktisch limitieren ohnehin eher Budget und RAID-Verschnitt als die Schachtgrenze.
RAM-Typ0/100Information, wird nicht gewertetEin Detail mit Aussagekraft: Der DS925+ nutzt ECC-Speicher, der Bitfehler im RAM erkennt und korrigiert — in dieser Geräteklasse selten und für alle interessant, die dem NAS wirklich wichtige Daten geben. TerraMaster N150 und UGREEN DXP4800 Plus setzen auf moderneres DDR5, aber ohne Modul-ECC — UGREENs Hinweis „ODECC“ meint die Fehlerkorrektur, die jeder DDR5-Chip intern mitbringt, nicht ECC-Speicher.

Die 5 Gewichte oben ergeben zusammen 100 und sind für NAS-Systeme mit 4 Schächten redaktionell gesetzt — jedes mit der Begründung daneben. Wie daraus der Score entsteht →

Die Produkte im Detail

Platz 1Vergleichssieger

TerraMaster F4-425 Plus N150

7,6von 10 Punkten

Die TerraMaster F4-425 Plus N150 ist mit vier SATA-Bays, Intel N150, 16 GB DDR5, zwei 5GbE-Ports, drei M.2-Slots und 120 TB Rohkapazitaet dokumentiert.

Stärken

  • + Zwei 5GbE-Ports
  • + 16 GB DDR5
  • + Drei M.2-Slots
  • + 120 TB maximale Rohkapazitaet

Schwächen

  • – N150-Konfiguration bei Erhebung nicht verfuegbar
  • – Zwei Jahre Garantie

Ohne belegte Angabe (1): RAID-Modi — nur zur Information, zählt nicht zur Punktzahl.

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Belege: Quelle je Wert
Platz 2

TerraMaster F4-425 Plus N95

6,2von 10 Punkten

Die TerraMaster F4-425 Plus N95 kombiniert vier SATA-Bays, Intel N95, 8 GB DDR4, zwei 5GbE-Ports, drei M.2-Slots und 120 TB Rohkapazitaet.

Stärken

  • + Zwei 5GbE-Ports
  • + 8 GB DDR4
  • + Drei M.2-Slots
  • + 120 TB maximale Rohkapazitaet

Schwächen

  • – Zwei Jahre Garantie
  • – Endpreis und Versandregion vor Bestellung klaeren

Ohne belegte Angabe (2): RAM maximal (GB) — jeweils neutral mit 5,0 gewertet. RAID-Modi — nur zur Information, zählt nicht zur Punktzahl.

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Belege: Quelle je Wert
Platz 3

UGREEN NASync DXP4800 Plus

6,1von 10 Punkten

UGREENs 4-Bay-Flaggschiff: ein 10GbE- und ein 2,5GbE-Port, 8 GB DDR5 ab Werk (ausbaubar auf 64 GB), zwei M.2-NVMe-Slots und ein Intel Pentium Gold 8505 mit fünf Kernen. Laut UGREEN fasst er bis zu 144 TB roh. Dagegen stehen zwei Jahre Garantie und ein Betriebssystem (UGOS Pro), das deutlich jünger ist als DSM oder QTS.

Stärken

  • + 10GbE-Port plus 2,5GbE — die schnellste Netzwerkanbindung im Feld
  • + 8 GB DDR5 ab Werk, ausbaubar auf 64 GB
  • + Intel Pentium Gold 8505 mit Quick Sync fürs Transkodieren laut UGREEN

Schwächen

  • – 2 Jahre Garantie statt 3 bei Synology DS925+ und QNAP
  • – Zwei M.2-Slots, TerraMaster bietet drei

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Belege: Quelle je Wert
Platz 4

QNAP TS-464-8G

5,9von 10 Punkten

Die QNAP TS-464-8G kombiniert vier SATA-Bays, 8 GB DDR4, maximal 16 GB, zwei 2,5GbE-Ports, zwei M.2-Slots und einen PCIe-Slot.

Stärken

  • + 8 GB DDR4 Arbeitsspeicher
  • + Zwei 2,5GbE-Ports
  • + Zwei M.2-Slots
  • + Ein PCIe-Gen-3-x2-Slot

Schwächen

  • – Maximal 16 GB Arbeitsspeicher
  • – Kein Preis und kein konkreter DE-Lieferstatus belegt

Ohne belegte Angabe (1): Max. Rohkapazität (TB) — nur zur Information, zählt nicht zur Punktzahl.

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Belege: Quelle je Wert
Platz 5

Synology DiskStation DS925+

5,5von 10 Punkten

Die Synology DS925+ ist mit vier SATA-Bays, 4 GB DDR4 ECC, maximal 32 GB, zwei 2,5GbE-Ports, zwei M.2-Slots und Erweiterung auf neun Bays dokumentiert.

Stärken

  • + Vier SATA-Bays
  • + Bis zu 32 GB Arbeitsspeicher
  • + Zwei 2,5GbE-Ports
  • + Ausbau auf neun Laufwerksschächte dokumentiert

Schwächen

  • – Vier GB DDR4 ECC als Ausgangsspeicher
  • – Festplatten und NVMe-SSDs separat

Ohne belegte Angabe (1): Max. Rohkapazität (TB) — nur zur Information, zählt nicht zur Punktzahl.

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Belege: Quelle je Wert
Platz 6

Synology DiskStation DS425+

4,2von 10 Punkten

Synologys aktuelles Plus-Modell der Mittelklasse: Intel Celeron J4125, 2 GB DDR4 (maximal 6 GB), zwei M.2-Slots, ein 2,5GbE- und ein 1GbE-Port und drei Jahre Garantie. Beim Arbeitsspeicher ist er das schwächste Gerät im Feld; wer vor allem Dateien ablegt, Fotos sichert und DSM mit SHR will, bekommt dafür das rundeste Betriebssystem der Klasse.

Stärken

  • + DSM mit SHR, dem Synology-RAID für unterschiedlich große Platten
  • + 3 Jahre Hardware-Garantie
  • + Zwei M.2-NVMe-Slots für SSD-Cache

Schwächen

  • – Nur 2 GB RAM ab Werk, maximal 6 GB
  • – Ein 2,5GbE- und ein 1GbE-Port — keine zwei schnellen Anschlüsse

Ohne belegte Angabe (1): Max. Rohkapazität (TB) — nur zur Information, zählt nicht zur Punktzahl.

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Belege: Quelle je Wert
Platz 7

Synology DiskStation DS423

2,3von 10 Punkten

Die Synology DS423 ist mit vier SATA-Bays, 2 GB DDR4, zwei 1GbE-Ports, keiner ausgewiesenen M.2-Option und zwei Jahren Garantie dokumentiert.

Stärken

  • + Vier SATA-Bays
  • + Zwei 1GbE-Ports
  • + Unterstuetzt mehrere RAID-Typen
  • + DSM Betriebssystem

Schwächen

  • – 2 GB DDR4 Arbeitsspeicher
  • – Keine M.2-Slots ausgewiesen

Ohne belegte Angabe (3): RAM maximal (GB), M.2-NVMe-Slots — jeweils neutral mit 5,0 gewertet. Max. Rohkapazität (TB) — nur zur Information, zählt nicht zur Punktzahl.

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Belege: Quelle je Wert

Woran Du gute Produkte selbst erkennst

Diese Punkte lassen sich am Datenblatt oder in der Produktbeschreibung nachprüfen — unabhängig davon, welches Produkt Du am Ende wählst.

Netzwerkanschluss über 1GbE

Worauf achten: 2,5GbE, 5GbE oder 10GbE im Datenblatt unter Netzwerk/LAN — und ob der eigene Switch/Router das Tempo überhaupt mitgeht.

Warum: 1GbE bremst jedes moderne RAID auf rund 110 MB/s aus. Der schnellste NAS-Prozessor nützt nichts, wenn die Daten durch einen zu schmalen Anschluss müssen — und ein späteres Aufrüsten des Anschlusses ist meist nicht möglich.

Update-Politik des Herstellers

Worauf achten: Wie lange der Hersteller für vergleichbare Vorgängermodelle Sicherheitsupdates geliefert hat — das zeigt die Support-Seite des Herstellers.

Warum: Ein NAS hängt im Netzwerk und hält private Daten. Ein System ohne Sicherheitsupdates ist dort keine Sparsamkeit, sondern ein Risiko — die Update-Historie des Herstellers ist deshalb ein Kaufkriterium wie die Hardware selbst.

Festplatten nicht vergessen

Worauf achten: NAS-Preise verstehen sich fast immer ohne Platten. Vier NAS-taugliche Festplatten kosten schnell so viel wie das Gerät selbst.

Warum: Das Budget muss das Gesamtsystem tragen. Wer beim Gehäuse spart und dafür Desktop-Platten statt NAS-Platten einsetzt, spart an der falschen Stelle — NAS-Platten sind für Dauerbetrieb und RAID-Vibration ausgelegt.

Ratgeber zum Thema

NAS kaufen: Warum das Netzwerk wichtiger ist als der Prozessor — und RAID kein Backup ist

Drei Dinge bestimmen den NAS-Kauf: der Netzwerkanschluss (1GbE bremst jedes moderne RAID aus — 2,5GbE aufwärts ist die sinnvolle Basis), die Zahl der Schächte (vier erlauben effizientes RAID 5 statt teurer Spiegelung) und der Speicherausbau für spätere Dienste. Und eine Regel steht über allem: RAID schützt gegen Plattenausfall, nicht gegen Löschen, Trojaner oder Blitzschlag — ein Backup ersetzt es nie.

Ratgeber lesen →

NAS-Systeme mit 4 Schächten: häufige Fragen

Warum vier Schächte statt zwei?

Mit zwei Schächten bleibt praktisch nur RAID 1: Die Hälfte der gekauften Kapazität geht für die Spiegelung drauf. Vier Schächte erlauben RAID 5 oder 6 — da kostet die Ausfallsicherheit nur eine bzw. zwei Platten von vieren, und es bleibt Raum zum Nachrüsten. Wer heute schon weiß, dass die Datenmenge wächst, fährt mit vier Schächten auf Jahre günstiger.

Ersetzt ein RAID das Backup?

Nein — das ist der teuerste Irrtum beim NAS-Kauf. RAID schützt gegen den Ausfall einer Platte, nicht gegen versehentliches Löschen, Verschlüsselungstrojaner, Blitzschlag oder Diebstahl. Ein NAS mit RAID ist hochverfügbarer Speicher; ein Backup ist eine zweite Kopie an anderem Ort. Man braucht beides.

Wie viel RAM braucht ein Heim-NAS wirklich?

Fürs reine Speichern und Backups reichen 2 bis 4 GB. Sobald Fotoindexierung, Medienserver oder Container dazukommen, sind 8 GB die entspannte Basis. ECC-Speicher wie im Synology DS925+ ist kein Muss, aber ein echtes Plus: Er korrigiert Bitfehler, bevor sie in den Daten landen.

Was bringen die M.2-Slots im NAS?

Zwei Dinge: Als Cache beschleunigen NVMe-SSDs viele kleine Zugriffe (Fotoverwaltung, Datenbanken), als eigenes SSD-Volume beherbergen sie Dienste, die schnellen Speicher brauchen — ohne einen der vier Festplattenschächte zu opfern. Für reine Mediensammlungen mit großen Dateien ist der Nutzen dagegen klein.

Sind die Geräte ohne Preisangabe überhaupt erhältlich?

Die Hersteller deklarieren auf ihren Spezifikationsseiten keine einheitlichen Endkundenpreise — deshalb verzichten wir auf ein Preis-Leistungs-Urteil. Beim TerraMaster F4-425 Plus war zum Erhebungszeitpunkt zudem nur die N95-Konfiguration im Herstellershop geführt, die N150-Variante nicht. Verfügbarkeit und Tagespreis gehören vor der Bestellung in den Handel geprüft.

Wie dieser Vergleich entstanden ist

Für die Kategorie NAS-Systeme mit 4 Schächten haben wir 7 Produkte über 5 Kriterien rein rechnerisch verglichen — das größte Einzelgewicht trägt Netzwerk mit 35 von 100 Punkten, auf Preisangaben haben wir mangels belastbarer Daten verzichtet. Im Labor getestet haben wir nichts, und 9 fehlende Herstellerangaben stehen als „k. A.“ in der Tabelle, statt still ergänzt zu werden. Produkte, die uns mehr Provision bringen, stehen deshalb nicht weiter oben. Ausführlich: So bewerten wir →

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