Vergleichsatlas

Foldables Vergleich 2026

Stand: · 7 Produkte · 4 gewichtete Kriterien + 5 nur zur Information · kein Labortest

Foldables beantworten eine andere Frage als klassische Smartphones — deshalb stehen sie hier in einem eigenen Vergleich statt im großen Smartphone-Feld: Wer ein Buch-Foldable kauft, bezahlt für die Tablet-Fläche in der Tasche und akzeptiert dafür mehr Gewicht, mehr Preis und beim Staubschutz eine Bauart, die die Hersteller verschieden lösen: Samsung erklärt für alle drei Folds IP48 (Untertauchen ja, voller Staubschutz nein — das Scharnier), Apple, Google und Honor erklären IP68 oder mehr.

Warum wir anders rechnen als die meisten Vergleichsseiten

Verglichen werden sieben Geräte von Apple, Samsung, Google und Honor nach vier gewichteten Kriterien: Update-Zusage, Laufzeit je Ladung, Basisspeicher und Schutzart. Update-Zusage und Laufzeit stammen aus dem EU-Produktregister EPREL, in das jeder Hersteller vor dem Verkauf dieselben Pflichtangaben nach demselben Verfahren einträgt — das ist der einzige Weg, ein iPhone und ein Android-Gerät fair nebeneinanderzulegen. Ein Gerät steht deshalb vorerst als „vorläufig“ am Ende der Tabelle: Apples iPhone Duo (A3720) ist am 24.09.2026 noch nicht im Register eingetragen. Das ist kein Urteil über das Gerät, sondern eine Lücke in den Pflichtangaben; sobald der Eintrag erscheint, rechnen wir neu. Wer bereits ein iPhone nutzt, für den stellt sich die Frage ohnehin anders: Das iPhone Duo ist das einzige Foldable mit iOS. Ehrliche Einordnung zu Honor: Das Magic V6 hält im EU-Prüfverfahren mit Abstand am längsten durch, die Marke hat in Deutschland aber ein dünneres Service- und Handelsnetz als Samsung und Google — wer das Gerät kauft, kauft die bessere Laufzeit und das schwächere Drumherum.

Die kurze Antwort

Honor Magic V6 (512 GB)

8,6von 10 · Platz 1 von 7

Das Magic V6 hält im EU-Prüfverfahren am längsten durch (57,65 Stunden je Ladung) und bringt 512 GB, 80-W-Laden und IP68 + IP69 mit — bezahlt mit der kürzeren Update-Zusage und Honors dünnerem DE-Servicenetz.

  • Bester Wert bei Laufzeit je Ladung
  • Bester Wert bei Speicher der Basisausführung

Nicht für jeden der richtige. Wem Update-Zusage im EU-Register wichtiger ist als das Gesamtergebnis, sieht sich Google Pixel 10 Pro Fold (256 GB) an — dort steht der beste Wert dieser Spalte. Welches Kriterium für Dich zählt, klärt der Kaufberater weiter unten.

Anzeige: Die Kauflinks sind Partnerlinks. An der Reihenfolge und am Ergebnis der Rechnung ändern sie nichts — wie wir damit umgehen.

Alle 7 Produkte im Punktevergleich

Sortiert nach Gesamtscore. Seitwärts wischen für alle Kriterien — die Produktspalte bleibt stehen.

Foldables: 7 Produkte, bewertet über 4 gewichtete Kriterien, sortiert nach Gesamtscore.
ProduktScorevon 10Update-Zusage im EU-Registerin JahreGewicht 40/100Laufzeit je Ladung (EU-Prüfverfahren)in Std.Gewicht 25/100Speicher der Basisausführungin GBGewicht 25/100Akkukapazität (Herstellerangabe)in mAhGewicht 0/100Schutzart gegen Wasser und StaubGewicht 10/100Ladeleistung mit Kabel (Herstellerangabe)in WattGewicht 0/100Gewichtin gGewicht 0/100Displaygrößein ZollGewicht 0/100Auflösung der Hauptkamerain MPGewicht 0/100Preisca., Stand September 2026Circa-Preise: unverbindliche Preisempfehlungen der Hersteller für die jeweils genannte kleinste Speicherausführung, abgelesen auf den Herstellerseiten (Stand der neuesten Einträge: 30.09.2026). Straßenpreise im Handel liegen bei Foldables regelmäßig deutlich unter dem Listenpreis, besonders beim jeweiligen Vorjahresmodell — wer den Listenpreis zahlt, zahlt in dieser Kategorie fast immer zu viel.KaufenAnzeigePartnerlinks
Honor Magic V6 (512 GB)Vergleichssiegerca. 2.299,99 €8,6557,655126.660IP68 + IP69802197,9550ca. 2.299,99 €Amazon ›
Google Pixel 10 Pro Fold (256 GB)ca. 1.899 €7,1747,922565.015IP6830258848ca. 1.899 €Amazon ›
Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra (256 GB)ca. 2.199 €6,2551,172565.000IP48452158200ca. 2.199 €Samsung Deutschland ›auch bei Amazon
Samsung Galaxy Z Fold8 (256 GB)ca. 1.999 €6,0549,172564.660IP48k. A.2017,650ca. 1.999 €Samsung Deutschland ›auch bei Amazon
Google Pixel 11 Pro Fold (256 GB)ca. 1.999 €5,7545,082564.658IP6830239848ca. 1.999 €laut Google StoreAmazon ›auch bei Google Store
Samsung Galaxy Z Fold 7 (256 GB)ca. 1.889 €5,3540,472564.400IP48252158200ca. 1.889 €Samsung Deutschland ›auch bei Amazon
Apple iPhone Duo (256 GB)ca. 2.299 €–Wertung folgtk. A.k. A.Wahrscheinlichster Wert laut mehreren Sekundärquellen: ca. bis 24 Std. (Apple) — vom Hersteller nicht bestätigt; fließt nicht in die Bewertung ein.Apple misst „typische Nutzung“ — ein anderes Verfahren als der EU-Wert der übrigen Geräte, deshalb ohne Punkte.Basis: Apple, Technische Daten iPhone Duo, abgerufen 25.09.2026256k. A.IP68k. A.Wahrscheinlichster Wert laut mehreren Sekundärquellen: ca. 60-W-Netzteil (Apple) — vom Hersteller nicht bestätigt; fließt nicht in die Bewertung ein.Anforderung ans Netzteil (50 % in etwa 20 Min.), keine Leistungsangabe des Geräts.Basis: Apple, Technische Daten iPhone Duo, abgerufen 25.09.20262547,648ca. 2.299 €laut Apple StoreAmazon ›auch bei Apple Store

„k. A.“ = keine Herstellerangabe, zählt neutral mit 5,0. Gold unterstrichen: bester belegter Wert der Spalte. Ein ⓘ zeigt einen unbestätigten Wert aus Sekundärquellen, ohne Einfluss auf die Wertung. Die Spalte „Kaufen“ enthält Werbelinks; die Reihenfolge ändern sie nicht. „Direkt bei …“ ist unvergütet. Wie wir rechnen →

Worauf kommt es Dir an?

Der Gesamtscore gewichtet 4 Kriterien so, wie sie für die meisten Käufer zählen. Zählt für Dich nur eines davon, ist das hier Deine Zeile.

Jede Zeile nennt das Gerät mit dem besten belegten Wert dieser Spalte — nicht das mit dem besten Gesamtscore. Kriterien, bei denen mehrere Geräte gleichauf liegen, stehen bewusst nicht hier: Dort gibt es nichts zu entscheiden.

Das Ergebnis in fünf Sätzen

  • Stand September 2026 ist Honor Magic V6 (512 GB) der Vergleichssieger unter 7 verglichenen Produkten der Kategorie Foldables — mit 8,6 von 10 Punkten aus 4 gewichteten Kriterien.
  • Das am stärksten gewichtete Kriterium ist Update-Zusage im EU-Register mit 40 von 100 Gewichtspunkten: Ein Smartphone ist nicht kaputt, wenn es langsam wird — es ist unbrauchbar, wenn es keine Sicherheitsupdates mehr bekommt, weil dann Banking-Apps aussteigen und jede bekannte Lücke offen bleibt. Deshalb trägt dieses Kriterium das höchste Gewicht. Gewertet wird die Zahl, die der Hersteller im EU-Produktregister EPREL einträgt, nicht die Werbeaussage: Seit Juni 2025 muss jeder Hersteller dort verbindlich erklären, wie lange er Betriebssystem- und Sicherheitsupdates liefert, gerechnet ab dem Tag, an dem das Modell zuletzt in den Handel geht — mindestens fünf Jahre schreibt die Verordnung (EU) 2023/1670 vor. Werbezusagen nennen oft einen anderen Stichtag und sind mit dieser Zahl nicht vergleichbar; wer beide nebeneinanderstellt, bevorzugt die Hersteller mit der großzügigsten Werbung. Im Feld heißt das: Google trägt für das Pixel 10 Pro Fold 7 Jahre ein, für den Nachfolger Pixel 11 Pro Fold aber nur 5; Samsung für das Galaxy Z Fold 8 Ultra, das Z Fold8 und das Z Fold 7 und Honor für das Magic V6 jeweils 5 — obwohl Samsung in der eigenen Werbung von bis zu 7 Jahren spricht und Google auch für das Pixel 11 Pro Fold 7 Jahre bewirbt. Apple nennt auf seinen Produktseiten gar keine Jahreszahl, und für das iPhone Duo (Kennung A3720) gibt es am 24.09.2026 noch keinen Registereintrag; die Zelle steht deshalb als k. A.
  • Preis-Leistungs-Sieger ist Honor Magic V6 (512 GB) mit 8,6 von 10 Punkten bei einem Preis von ca. 2.299,99 € für Circa-Preise: unverbindliche Preisempfehlungen der Hersteller für die jeweils genannte kleinste Speicherausführung, abgelesen auf den Herstellerseiten (Stand der neuesten Einträge: 30.09.2026). Straßenpreise im Handel liegen bei Foldables regelmäßig deutlich unter dem Listenpreis, besonders beim jeweiligen Vorjahresmodell — wer den Listenpreis zahlt, zahlt in dieser Kategorie fast immer zu viel. (Stand September 2026) — mechanisch ermittelt als bestes Verhältnis von Punktzahl zu Preis.
  • Für 2 der 7 Produkte fehlen mindestens eine Herstellerangabe (insgesamt 5 Werte); fehlende Werte gehen neutral mit 5,0 in die Rechnung ein und stehen in der Tabelle sichtbar als „k. A.“.
  • Alle Gewichte, jede Quelle je Wert und die vollständige Rechenformel sind auf dieser Seite und unter https://vergleichsatlas.de/methodik offengelegt; ein Labortest fand nicht statt.

Vier Kriterien, fünf Geräte — eines davon noch vorläufig

  • Rechnerischer Vergleichssieger ist das Honor Magic V6 — die längste Laufzeit je Ladung im EU-Prüfverfahren (57,65 Stunden), 512 GB Basisspeicher, 80-W-Laden und als einziges Gerät IP68 + IP69. Die Fußnote gehört in denselben Satz: 5 statt 7 Jahre Update-Zusage im Register, und Honors Service- und Handelsnetz in Deutschland ist dünner als bei Samsung und Google.
  • Das Pixel 10 Pro Fold hat die längste Update-Zusage: als einziges Gerät im Feld 7 Jahre im EU-Register, dazu IP68 und 47,92 Stunden Laufzeit je Ladung — die ausgewogenste Wahl für alle, die ein Android-Foldable möglichst lange nutzen wollen.
  • Für iPhone-Nutzer stellt sich die Frage anders: Das iPhone Duo ist das einzige Foldable mit iOS. Wer Apps, Fotos und Geräte bei Apple hat, vergleicht es nicht mit Android-Geräten, sondern mit dem Verzicht auf ein Foldable. Belegt sind IP68 bis 6 Meter, Titangehäuse und 254 g; Update-Zusage und Laufzeit fehlen, bis Apple das Gerät im EU-Register einträgt. Deshalb steht es vorläufig am Ende der Tabelle — das ist eine Datenlücke, kein Urteil. Bestellbar ab 16.10.2026, ab 2.299 €.
  • Das Galaxy Z Fold 7 ist der Einstieg über den Vorjahrgang: 5 Jahre Update-Zusage im Register (Samsungs Werbung nennt bis zu 7 Jahre, ab einem anderen Stichtag), 40,47 Stunden Laufzeit (Fold 8 Ultra: 51,17) und IP48 — für alle, die im Samsung-Ökosystem bleiben und das Foldable-Konzept ausprobieren wollen.
  • Das Galaxy Z Fold 8 Ultra ist die Samsung-Wahl mit der längeren Laufzeit: 51,17 Stunden je Ladung im EU-Prüfverfahren, elf mehr als das Fold 7, bei denselben 5 Jahren Update-Zusage im Register und derselben Schutzart IP48. Dazu 256 GB und eine 200-MP-Hauptkamera.
  • Das Galaxy Z Fold8 ist das leichte Samsung-Fold: laut Samsung 201 g und damit das leichteste Gerät im Feld, 49,17 Stunden je Ladung im EU-Prüfverfahren — zwei weniger als das Fold 8 Ultra, fast neun mehr als das Fold 7 — bei 5 Jahren Update-Zusage im Register und IP48. Gespart wird am Teleobjektiv: zwei 50-MP-Kameras, Weitwinkel und Ultraweitwinkel.
  • Das Pixel 11 Pro Fold steht hinter seinem Vorgänger, und das liegt an zwei Registerzahlen: 45,08 statt 47,92 Stunden je Ladung und 5 statt 7 Jahre Update-Zusage im EU-Register, obwohl Google auf dem eigenen Datenblatt weiter 7 Jahre bewirbt. Dafür ist es mit 239 g leichter, und wie das Pixel 10 Pro Fold erklärt es IP68.

Herstellerbelege je Wert; Update-Zusage und Laufzeit je Ladung aus dem EU-Register EPREL, Stand 24.09.2026

So haben wir gewichtet — alle 9 Kriterien mit Begründung
KriteriumGewichtMessungWarum kaufentscheidend
Update-Zusage im EU-Register40/100Skala 0–7 Jahre, mehr ist besserEin Smartphone ist nicht kaputt, wenn es langsam wird — es ist unbrauchbar, wenn es keine Sicherheitsupdates mehr bekommt, weil dann Banking-Apps aussteigen und jede bekannte Lücke offen bleibt. Deshalb trägt dieses Kriterium das höchste Gewicht. Gewertet wird die Zahl, die der Hersteller im EU-Produktregister EPREL einträgt, nicht die Werbeaussage: Seit Juni 2025 muss jeder Hersteller dort verbindlich erklären, wie lange er Betriebssystem- und Sicherheitsupdates liefert, gerechnet ab dem Tag, an dem das Modell zuletzt in den Handel geht — mindestens fünf Jahre schreibt die Verordnung (EU) 2023/1670 vor. Werbezusagen nennen oft einen anderen Stichtag und sind mit dieser Zahl nicht vergleichbar; wer beide nebeneinanderstellt, bevorzugt die Hersteller mit der großzügigsten Werbung. Im Feld heißt das: Google trägt für das Pixel 10 Pro Fold 7 Jahre ein, für den Nachfolger Pixel 11 Pro Fold aber nur 5; Samsung für das Galaxy Z Fold 8 Ultra, das Z Fold8 und das Z Fold 7 und Honor für das Magic V6 jeweils 5 — obwohl Samsung in der eigenen Werbung von bis zu 7 Jahren spricht und Google auch für das Pixel 11 Pro Fold 7 Jahre bewirbt. Apple nennt auf seinen Produktseiten gar keine Jahreszahl, und für das iPhone Duo (Kennung A3720) gibt es am 24.09.2026 noch keinen Registereintrag; die Zelle steht deshalb als k. A.
Laufzeit je Ladung (EU-Prüfverfahren)25/100Skala 30–60 Std., mehr ist besserDie Laufzeit je Ladung stammt vom EU-Energielabel, das seit Juni 2025 zu jedem in der EU verkauften Smartphone gehört. Gemessen wird sie in einem festgelegten Prüfablauf, der für alle Hersteller gleich ist — anders als die Laufzeiten der Werbung, für die jeder Hersteller sein eigenes Szenario wählt, und anders als die Akkukapazität in mAh, die nichts darüber sagt, wie sparsam Display und Prozessor mit der Ladung umgehen. Bis zum 24.09.2026 haben wir an dieser Stelle die mAh-Zahl gewertet. Das hat Geräte mit großen Zellen bevorzugt, auch wenn sie im Alltag nicht länger durchhalten, und Hersteller benachteiligt, die kleinere Zellen sparsam abstimmen. Die Skala reicht von 30 Stunden (0 Punkte) bis 60 Stunden (10 Punkte). Im Feld liegt das Honor Magic V6 mit 57,65 Stunden vorn, das Galaxy Z Fold 8 Ultra erreicht 51,17, das Galaxy Z Fold8 49,17, das Pixel 10 Pro Fold 47,92, das Pixel 11 Pro Fold 45,08 und das Galaxy Z Fold 7 40,47 Stunden. Für das iPhone Duo gibt es am 24.09.2026 noch keinen Registereintrag.
Speicher der Basisausführung25/100Skala 128–512 GB, mehr ist besserDer Speicher ist die einzige Ausstattung dieser Kategorie, die sich nach dem Kauf nicht mehr ändern lässt: Keines dieser Geräte hat einen Kartenschacht, und Nachrüsten gibt es nicht. Wer zu klein kauft, zahlt den Unterschied später doppelt — erst als Ärger, dann als Cloud-Abo. Genau deshalb wird an dieser Stelle so gern getrickst: Der beworbene Einstiegspreis gilt für die kleinste Ausführung, und der Sprung auf die nächste Stufe kostet bei Apple 250 € (iPhone 17 Pro: 1.299 € für 256 GB, 1.549 € für 512 GB) und bei Samsung 200 € (Galaxy S26: 999 € für 256 GB, 1.199 € für 512 GB) — für Speicher, der im Einkauf einen Bruchteil davon kostet. Wir werten deshalb die Basisausführung, also das, was man für den genannten Preis wirklich bekommt. Die Skala reicht von 128 GB (der kleinsten Basisgröße, die es in der Oberklasse noch gibt — Google fängt beim Pixel 10 Pro dort an) bis 512 GB (Xiaomi liefert das beim 17 Ultra als kleinste Stufe). Zur Einordnung: Das reine Betriebssystem belegt schon einiges, Apple beziffert das mit ungefähr 12 GB bis 24 GB, bevor ein einziges Foto darauf liegt.
Schutzart gegen Wasser und Staub10/100keine = 0 · keine Angabe = 0 · IPX4 = 2 · IP52 = 2 · IP53 = 3 · IP54 = 4 · IP65 = 5 · IP66 = 5 · IP67 = 6 · IP68 = 8 · IP68 + IP69 = 9 · IP68 + IP69 + IP69K = 10 · IP48 = 7 PunkteWasserschaden ist der häufigste Totalschaden bei Smartphones und in aller Regel kein Garantiefall — die Schutzart ist deshalb die billigste Versicherung, die man beim Kauf mitnehmen kann. Im Foldable-Feld trennt dieses Kriterium tatsächlich: Samsung erklärt für alle drei Folds IP48 (7 von 10 Punkten), Apple und Google erklären IP68 (8 Punkte), Honor IP68 und zusätzlich IP69 (9 Punkte). Es steht mit Gewicht in der Tabelle, weil ein Gerät ohne Wasserschutz sofort auffallen soll. Anders als bei den übrigen Kriterien zählt eine fehlende Angabe hier NICHT neutral, sondern mit null Punkten: Wer keine Schutzart erklärt, hat keine — seit der EU-Verordnung 2023/1669 muss jedes in Europa verkaufte Smartphone seinen Eindringschutzgrad im Produktdatenblatt angeben, ein Schweigen ist also keine Wissenslücke, sondern eine Aussage. Bewusst NICHT bewertet wird, ob ein Gerät ohne Zertifizierung „trotzdem regenfest“ ist: Das erklärt kein Hersteller, und ohne Erklärung ist es eine Vermutung. Wichtiger als die Punktzahl ist, wie man die Angabe liest. Apple erklärt für das iPhone 17 Pro IP68 nach IEC 60529 als „bis zu 6 Meter für bis zu 30 Minuten“, Samsung für die S26-Reihe als Schutz „bei dauerhaftem Untertauchen bei 1,5 m Wassertiefe für 30 Minuten und ausschließlich in klarem“ Wasser, Xiaomi nennt für das 17T ein Eintauchen in stehendes Süßwasser unter Laborbedingungen — dieselbe Kurzbezeichnung, drei verschiedene Prüfbedingungen. Alle Hersteller schreiben dazu, dass der Schutz nicht dauerhaft ist und mit normaler Abnutzung nachlässt, und dass die Garantie Flüssigkeitsschäden nicht deckt. IP68 heißt also: Regen, verschütteter Kaffee und ein Sturz ins Waschbecken sind wahrscheinlich überlebbar. Schwimmbad, Meerwasser und Sauna sind es nicht.
Akkukapazität (Herstellerangabe)0/100Skala 3.500–7.000 mAh, mehr ist besserDiese Spalte steht seit dem 24.09.2026 mit Gewicht 0 in der Tabelle. Die Kapazität in Milliamperestunden sagt, wie groß die Zelle ist, nicht wie lange das Gerät damit läuft — ein sparsam abgestimmtes Gerät mit 4.300 mAh kann länger durchhalten als ein durstiges mit 6.500 mAh. Gewertet wird stattdessen die Laufzeit je Ladung aus dem EU-Prüfverfahren. Die mAh-Zahl bleibt als Information stehen, weil viele Käufer danach suchen. Beim Lesen wichtig: Samsung und Honor nennen auf der Produktseite den „typischen“ Wert, der etwas über der Nennkapazität im EU-Register liegt (Galaxy Z Fold 7: 4.400 mAh typisch, 4.272 mAh Nennkapazität). Apple nennt für das iPhone Duo keine Kapazität, nur zwei integrierte Lithium-Ionen-Batterien.
Ladeleistung mit Kabel (Herstellerangabe)0/100Skala 20–120 Watt, mehr ist besserDiese Spalte steht mit Gewicht 0 in der Tabelle, weil die Angaben der Hersteller nicht dasselbe messen: Die einen beziffern, was das Gerät aufnimmt, die anderen nur, welches Netzteil man dafür kaufen muss — und ein Kriterium, das Ungleiches nebeneinanderstellt, verteilt Punkte, statt etwas zu messen. Beim iPhone Duo bleibt die Zelle aus genau diesem Grund leer. Samsung beziffert für das Galaxy S26 Ultra eine „von 45 W auf 60 W erhöhte Leistung“, Xiaomi „90W HyperCharge, kabelgebunden“ für das 17 Ultra und „67W HyperCharge“ für das 17T. Apple und Google nennen dagegen gar keine Geräteleistung, sondern nur, welches Netzteil man braucht: Apple schreibt „Bis zu 50 % in 20 Minuten mit 40W Netzteil oder höher“, Google „bis zu 55 % in etwa 30 Min. mit einem 30-W-USB-C-PPS-Ladegerät oder höher“. Das ist eine Anforderung an das Zubehör und keine Angabe zum Telefon, und wir tragen sie deshalb nicht als Ladeleistung ein. Die zehn Punkte, die diese Spalte in einer vollständigeren Datenlage tragen würde, liegen stattdessen auf der Update-Zusage und der Laufzeit je Ladung. Praktisch relevant ist der Wert trotzdem: Zwischen 60 und 100 Watt liegt beim Zwischendurchladen der Unterschied zwischen einer halben Stunde und einer Viertelstunde. Wer darauf Wert legt, sollte wissen, dass die hohen Wattzahlen nur mit passendem Zubehör erreicht werden, das extra kostet — Apple, Google und Xiaomi schreiben ausdrücklich dazu, dass kein Netzteil im Lieferumfang enthalten ist.
Gewicht0/100Skala 150–250 g, weniger ist besserDiese Spalte hat bewusst kein Gewicht mehr in der Rechnung, und der Grund ist ein Fehler, den wir selbst gemacht haben: Solange „leichter ist besser“ mitzählte, verlor jedes größere Spitzenmodell Punkte dafür, dass es größer ist — das iPhone 17 Pro stand hinter dem iPhone 17, obwohl es in jeder belegten Spalte gleich oder besser dasteht. Gewicht ist keine Qualitätseigenschaft, sondern eine Vorliebe: Für den einen sind 167 Gramm der Grund zu kaufen, für den anderen sind 231 Gramm der Preis für ein großes Display und einen großen Akku. Ein Kriterium, bei dem „mehr“ für die eine Hälfte der Käufer besser und für die andere schlechter ist, darf keine Rangfolge bestimmen — es gehört in die Tabelle, damit man es sieht, und nicht in die Punktzahl. Zur Einordnung bleibt die Spanne trotzdem wichtig: Zwischen dem leichtesten und dem schwersten Gerät dieses Feldes liegen 57 Gramm (Galaxy Z Fold8 201 g, Pixel 10 Pro Fold 258 g) — und selbst das leichteste liegt weit über einem gewöhnlichen Smartphone. Das ist der Preis für die zweite Bildschirmfläche, und man spürt ihn nach einer halben Stunde Lesen im Handgelenk.
Displaygröße0/100Skala 6–7 Zoll, mehr ist besserAuch die Bildschirmdiagonale zählt in dieser Rechnung nicht mehr mit, und zwar aus demselben Grund wie das Gewicht: Größer ist nicht besser, sondern anders. Ein 6,9-Zoll-Gerät zeigt mehr Text auf einer Seite und macht Karten und Videos angenehmer; es passt in viele Hosentaschen nur noch mit Mühe, lässt sich einhändig kaum bedienen und wiegt mehr. Wer ein kompaktes Telefon sucht, für den ist jeder zusätzliche Zoll ein Nachteil — und eine Punktzahl, die das Gegenteil behauptet, wäre für die halbe Leserschaft schlicht falsch. Die Diagonale steht deshalb als Information in der Tabelle, damit man die Geräte nach der eigenen Vorliebe sortieren kann. Beim Lesen zu beachten: Alle Hersteller messen sie als volles Rechteck über die abgerundeten Ecken hinweg, die tatsächlich sichtbare Fläche ist bei jedem Gerät etwas kleiner; Apple schreibt das ausdrücklich dazu (beim iPhone 17e etwa 6,06 Zoll statt der genannten 6,1 Zoll). Nicht aufgenommen haben wir die Bildwiederholrate: Apple, Google und Xiaomi nennen für ihre Oberklassegeräte übereinstimmend bis zu 120 Hz, Samsung nennt auf den deutschen Produktseiten überhaupt keinen Wert, und beim iPhone 17e führt Apple das Datenblatt ohne Angabe — daraus lässt sich keine Spalte bauen, die etwas misst.
Auflösung der Hauptkamera0/100Skala 12–200 MP, mehr ist besserDiese Spalte steht seit jeher mit Gewicht 0 da: Megapixel sind die bekannteste und die unzuverlässigste Kennzahl der ganzen Kategorie. Bildqualität entsteht aus Sensorgröße, Blende, Optik und Bildverarbeitung — Xiaomi nennt für die 50-MP-Hauptkamera des 17 Ultra einen 1-Zoll-Sensor mit ƒ/1,67, für die ebenfalls 50 MP große Hauptkamera des 17T dagegen einen 1/1,55-Zoll-Sensor mit f/1,7: gleiche Megapixelzahl, deutlich verschiedene Lichtaufnahme. Dazu kommt eine Falle, auf die man hereinfällt, wenn man nur auf die größte Zahl schaut: Beim Galaxy S26 Ultra sind die 200 MP die Hauptkamera, bei anderen Geräten steckt die höchste beworbene Zahl im Teleobjektiv — beim Xiaomi 17 Ultra etwa sitzen 200 MP im Teleobjektiv und 50 MP in der Hauptkamera. Zwei „200-MP-Smartphones“ meinen also nicht dasselbe. Wir führen die Zahl als Information mit, damit man sie neben den anderen sieht, und rechnen sie nicht mit, weil wir Bildqualität nicht messen können und niemand sie aus einem Datenblatt ablesen kann. Wer die Kamera zum Hauptgrund macht, sollte Bildvergleiche unabhängiger Fotoredaktionen ansehen, nicht Datenblätter.

Die 4 Gewichte oben ergeben zusammen 100 und sind für Foldables redaktionell gesetzt — jedes mit der Begründung daneben. Wie daraus der Score entsteht →

Die Produkte im Detail

Platz 1VergleichssiegerPreis-Leistungs-Sieger

Honor Magic V6 (512 GB)

8,6von 10 Punkten

Das Magic V6 hält im EU-Prüfverfahren am längsten durch (57,65 Stunden je Ladung) und bringt 512 GB, 80-W-Laden und IP68 + IP69 mit — bezahlt mit der kürzeren Update-Zusage und Honors dünnerem DE-Servicenetz.

Stärken

  • + 57,65 Stunden je Ladung — die längste Laufzeit des Feldes im EU-Prüfverfahren
  • + 512-GB-Basis und 80-W-Laden
  • + IP68 + IP69 — bester Wasserschutz des Feldes

Schwächen

  • – 5 Jahre Update-Zusage im EU-Register — zwei weniger als Google
  • – Honor-Servicenetz in DE dünner als bei den Platzhirschen (siehe Einordnung)

Anzeige · Über die Kauflinks erhalten wir ggf. eine Provision, für Dich bleibt der Preis gleich. Preis ca. 2.299,99 € für Circa-Preise: unverbindliche Preisempfehlungen der Hersteller für die jeweils genannte kleinste Speicherausführung, abgelesen auf den Herstellerseiten (Stand der neuesten Einträge: 30.09.2026). Straßenpreise im Handel liegen bei Foldables regelmäßig deutlich unter dem Listenpreis, besonders beim jeweiligen Vorjahresmodell — wer den Listenpreis zahlt, zahlt in dieser Kategorie fast immer zu viel. (Stand September 2026), bitte beim Händler prüfen.

Belege: Quelle je Wert
Platz 2

Google Pixel 10 Pro Fold (256 GB)

7,1von 10 Punkten

Das Pixel 10 Pro Fold ist Googles Buch-Foldable mit der längsten verbindlichen Update-Zusage des Feldes (7 Jahre im EU-Register), IP68 und 47,92 Stunden Laufzeit je Ladung.

Stärken

  • + 7 Jahre Update-Zusage im EU-Register — als einziges Gerät im Feld
  • + IP68 und 47,92 Stunden Laufzeit je Ladung im EU-Prüfverfahren

Schwächen

  • – Google nennt keine Ladeleistung für Deutschland
  • – Kürzere Laufzeit als das Honor Magic V6 (57,65 Stunden)

Anzeige · Über die Kauflinks erhalten wir ggf. eine Provision, für Dich bleibt der Preis gleich. Preis ca. 1.899 € für Circa-Preise: unverbindliche Preisempfehlungen der Hersteller für die jeweils genannte kleinste Speicherausführung, abgelesen auf den Herstellerseiten (Stand der neuesten Einträge: 30.09.2026). Straßenpreise im Handel liegen bei Foldables regelmäßig deutlich unter dem Listenpreis, besonders beim jeweiligen Vorjahresmodell — wer den Listenpreis zahlt, zahlt in dieser Kategorie fast immer zu viel. (Stand September 2026), bitte beim Händler prüfen.

Belege: Quelle je Wert
Platz 3

Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra (256 GB)

6,2von 10 Punkten

Das Galaxy Z Fold 8 Ultra ist Samsungs aktuelles Flaggschiff-Foldable: 256 GB, 200-MP-Hauptkamera, 51,17 Stunden je Ladung im EU-Prüfverfahren und 5 Jahre Update-Zusage im EU-Register — elf Stunden mehr Laufzeit als das Fold 7 bei derselben Update-Zusage und derselben Schutzart IP48.

Stärken

  • + 51,17 Stunden je Ladung im EU-Prüfverfahren — elf Stunden mehr als das Galaxy Z Fold 7
  • + 256-GB-Basis und 200-MP-Hauptkamera

Schwächen

  • – IP48 heißt: kein voller Staubschutz — Foldable-Bauart
  • – 5 Jahre Update-Zusage im EU-Register (Samsungs Werbung nennt bis zu 7)

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Belege: Quelle je Wert
Platz 4

Samsung Galaxy Z Fold8 (256 GB)

6,0von 10 Punkten

Das neue Standard-Fold neben dem Fold8 Ultra: laut Samsung mit 201 g das bisher leichteste Galaxy Fold, 7,6-Zoll-Hauptdisplay im 4:3-Format, zwei 50-MP-Kameras (Weitwinkel und Ultraweitwinkel, kein Teleobjektiv). Im EU-Prüfverfahren kommt es auf 49,17 Stunden je Ladung, fast neun mehr als das Fold 7, bei 5 Jahren Update-Zusage im Register und IP48.

Stärken

  • + 201 g — das leichteste Foldable im Vergleich
  • + 49,17 Stunden je Ladung im EU-Prüfverfahren, fast neun mehr als das Galaxy Z Fold 7
  • + 256 GB Basisspeicher und Energieklasse A laut EU-Register

Schwächen

  • – IP48 — kein voller Staubschutz, anders als bei Google, Honor und Apple
  • – Kein Teleobjektiv; 5 Jahre Update-Zusage im Register (Samsungs Werbung nennt bis zu 7)

Ohne belegte Angabe (1): Ladeleistung mit Kabel (Herstellerangabe) — nur zur Information, zählt nicht zur Punktzahl.

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Belege: Quelle je Wert
Platz 5

Google Pixel 11 Pro Fold (256 GB)

5,7von 10 Punkten

Googles Buch-Foldable der 2026er-Reihe: 8-Zoll-Innendisplay, 6,5-Zoll-Außendisplay, 256 GB, IP68 und mit 239 g 19 g leichter als der Vorgänger. Im EU-Prüfverfahren kommt es auf 45,08 Stunden je Ladung — weniger als das Pixel 10 Pro Fold (47,92). Und wie bei allen Pixel-11-Modellen trägt Google im EU-Register 5 Jahre Update-Zusage ein, obwohl das Datenblatt 7 Jahre bewirbt.

Stärken

  • + IP68 — voller Staubschutz, anders als Samsungs Folds (IP48)
  • + 239 g, leichter als das Pixel 10 Pro Fold (258 g)
  • + 256 GB Basisspeicher und 16 GB RAM laut Google

Schwächen

  • – 45,08 Stunden je Ladung im EU-Prüfverfahren — weniger als beim Vorgänger
  • – Im EU-Register nur 5 Jahre Update-Zusage eingetragen, obwohl Google 7 Jahre bewirbt

Anzeige · Über die Kauflinks erhalten wir ggf. eine Provision, für Dich bleibt der Preis gleich. Preis ca. 1.999 € für Circa-Preise: unverbindliche Preisempfehlungen der Hersteller für die jeweils genannte kleinste Speicherausführung, abgelesen auf den Herstellerseiten (Stand der neuesten Einträge: 30.09.2026). Straßenpreise im Handel liegen bei Foldables regelmäßig deutlich unter dem Listenpreis, besonders beim jeweiligen Vorjahresmodell — wer den Listenpreis zahlt, zahlt in dieser Kategorie fast immer zu viel. (Stand September 2026), bitte beim Händler prüfen.

Belege: Quelle je Wert
Platz 6

Samsung Galaxy Z Fold 7 (256 GB)

5,3von 10 Punkten

Das Galaxy Z Fold 7 ist der Vorgänger-Jahrgang des Fold 8 Ultra: 5 Jahre Update-Zusage im EU-Register wie beim Nachfolger, 40,47 Stunden Laufzeit je Ladung (Fold 8 Ultra: 51,17) und IP48.

Stärken

  • + Das etablierte Buch-Foldable im Samsung-Ökosystem
  • + Dünnstes Samsung-Fold bisher

Schwächen

  • – 5 Jahre Update-Zusage im EU-Register (Samsungs Werbung nennt bis zu 7)
  • – IP48: Untertauchen ja, Staub nur bedingt

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Belege: Quelle je Wert
Noch ohne Platz

Apple iPhone Duo (256 GB)

–Wertung folgt

Apples erstes faltbares iPhone: innen 7,6 Zoll OLED (1878 x 2670 bei 430 ppi), außen 5,4 Zoll (1398 x 2034 bei 460 ppi), beide bis 120 Hz, 254 g im Titangehäuse, A20 Pro, 48-MP-Dual-Fusion-Kamera, Touch ID in der Seitentaste, Dual eSIM, IP68 bis 6 Meter. Im Feld heißt das: mehr Staubschutz als Samsungs IP48, aber mit 7,6 Zoll das kleinste innere Display. Die Punktzahl ist vorläufig: Update-Zusage und Laufzeit je Ladung werten wir für alle Geräte aus dem EU-Register, und dort ist die Kennung A3720 am 24.09.2026 noch nicht eingetragen. Deshalb steht das Duo am Ende der Tabelle statt auf einem Rang, der nur aus Lücken entstünde; sobald der Eintrag da ist, rechnen wir neu.

Stärken

  • + IP68 nach IEC 60529, bis 6 Meter für 30 Minuten — deutlich mehr Staubschutz als Samsungs IP48
  • + Titangehäuse mit Ceramic Shield 2 auf der Vorderseite, 5,2 mm im geöffneten Zustand
  • + Das größte Display, das Apple je in einem iPhone verbaut hat, dazu Touch ID in der Seitentaste und USB 3 über USB-C

Schwächen

  • – 2.299 € für 256 GB und bis 3.799 € für 2 TB — das günstigste Gerät des Feldes kostet rund 400 € weniger
  • – Update-Zusage und Laufzeit je Ladung fehlen, bis Apple das Gerät im EU-Register einträgt
  • – Mit 7,6 Zoll das kleinste innere Display des Feldes, und bestellbar erst ab 16.10.2026

Ohne belegte Angabe (4): Update-Zusage im EU-Register, Laufzeit je Ladung (EU-Prüfverfahren) — jeweils neutral mit 5,0 gewertet. Akkukapazität (Herstellerangabe), Ladeleistung mit Kabel (Herstellerangabe) — nur zur Information, zählt nicht zur Punktzahl. Damit fehlt mehr als die Hälfte dessen, was die Rechnung gewichtet. Eine Punktzahl daraus wäre überwiegend geschätzt, deshalb vergeben wir noch keine und keinen Platz: Das Produkt steht am Ende der Liste, ohne Urteil. Sobald die Herstellerangaben vorliegen, rechnen wir neu.

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Belege: Quelle je Wert

Woran Du gute Produkte selbst erkennst

Diese Punkte lassen sich am Datenblatt oder in der Produktbeschreibung nachprüfen — unabhängig davon, welches Produkt Du am Ende wählst.

Update-Zusage in Jahren

Worauf achten: Die im EU-Register EPREL eingetragenen Update-Jahre — nicht die Werbezusage und nicht die erhoffte Praxis.

Warum: Ein Foldable kostet vierstellig; die Update-Zusage entscheidet, wie lange es sicher nutzbar bleibt. Im Register trägt Google für das Pixel 10 Pro Fold 7 Jahre ein, für das Pixel 11 Pro Fold 5, Samsung (für alle drei Folds) und Honor 5 — bei diesen Preisen sind das zwei Jahre Gerätewert. Maßgeblich ist die Registerzahl: Sie ist verbindlich und zählt für alle ab demselben Stichtag.

Schutzart ehrlich lesen

Worauf achten: Bei Foldables geht die Schutzart auseinander: Samsung erklärt für beide Folds IP48 — die 8 steht für Untertauchen, die 4 für Fremdkörper ab 1 mm —, Apple, Google und Honor erklären IP68 oder mehr.

Warum: Wer vom Slab-IP68 kommt, überschätzt IP48 leicht: Sand und Staub bleiben bei diesen Geräten ein Risiko fürs Scharnier. Umgekehrt ist IP68 an einem Klappgerät keine Selbstverständlichkeit, sondern ein echter Bauunterschied — deshalb zahlt dieses Kriterium hier auf die Rangfolge ein.

Laufzeit statt Akkugröße

Worauf achten: Die Laufzeit je Ladung vom EU-Energielabel, nicht die mAh-Zahl — Foldables verbrauchen aufgeklappt deutlich mehr, und wie viel, hängt an Display und Chip, nicht an der Zellgröße.

Warum: Ein großer Akku hilft nur, wenn das Gerät sparsam damit umgeht. Das EU-Prüfverfahren ist für alle Hersteller gleich; die mAh-Angabe und die Werbelaufzeiten sind es nicht.

Zwei davon direkt gegeneinander

Wer bereits zwei Geräte in der engeren Wahl hat, findet hier den direkten Vergleich — mit den Kriterien, in denen sie sich entscheidend unterscheiden.

Foldables: häufige Fragen

Gibt es ein faltbares iPhone?

Ja. Apple hat am 9. September 2026 das iPhone Duo vorgestellt, das erste faltbare iPhone: innen ein 7,6-Zoll-OLED mit 1878 x 2670 Pixeln bei 430 ppi, außen ein 5,4-Zoll-Display, beide bis 120 Hz, 254 g im Titangehäuse, A20 Pro, IP68 bis 6 Meter für 30 Minuten. Es steht hier in der Tabelle. Zwei Zellen sind allerdings leer: Update-Zusage und Laufzeit je Ladung stehen erst im EU-Register, und dort ist die Kennung A3720 noch nicht eingetragen. Deshalb steht es vorläufig am Ende der Tabelle.

Warum steht das iPhone Duo so weit unten?

Weil zwei der vier gewerteten Angaben noch fehlen, nicht weil es schlecht abschneidet. Update-Zusage und Laufzeit je Ladung werten wir für alle Geräte aus dem EU-Register EPREL, damit iPhone und Android nach denselben Regeln verglichen werden, und Apple hat das Duo dort am 24.09.2026 noch nicht eingetragen. Ein Score, der überwiegend aus Platzhaltern besteht, wäre kein Urteil — deshalb steht das Gerät als „vorläufig“ am Ende. Testberichte bewerten zusätzlich Dinge wie die Displayfalte, die Kamera und die Verarbeitung, für die es keine verbindlichen Herstellerangaben gibt; die rechnen wir bewusst nicht. Für alle, die bereits ein iPhone nutzen, ist das Duo ohnehin das einzige Foldable mit iOS.

Was kostet das iPhone Duo und ab wann gibt es es?

Apple ruft im deutschen Store 2.299 € für 256 GB, 2.549 € für 512 GB, 3.049 € für 1 TB und 3.799 € für 2 TB auf. Vorbestellen kann man ab dem 16.10.2026 um 14 Uhr MESZ, im Handel ist es ab dem 23.10.2026. Bis dahin ist jede Kaufempfehlung dafür eine Empfehlung für ein Gerät, das man nicht bestellen kann — wer jetzt ein Buch-Foldable braucht, findet die lieferbaren Alternativen in der Tabelle darüber.

Warum stehen Foldables nicht im normalen Smartphone-Vergleich?

Weil sie eine andere Kauffrage beantworten: Tablet-Fläche in der Tasche gegen Mehrpreis, Mehrgewicht und IP48. In einer gemeinsamen Tabelle würden Foldables jede Preis- und Gewichtsspanne sprengen und beide Vergleiche unschärfer machen — deshalb zwei Felder mit denselben Kriterien.

Was bedeutet IP48 bei Foldables praktisch?

Untertauchen in Süßwasser übersteht das Gerät wie ein IP68-Slab (die 8). Die 4 davor heißt aber: geschützt nur gegen Fremdkörper ab einem Millimeter — feiner Sand und Staub können ins Scharnier. Strand und Werkstatt bleiben deshalb Risikozonen. Für alle Buch-Foldables gilt das aber nicht mehr: Pixel 10 Pro Fold und iPhone Duo erklären IP68, das Honor Magic V6 IP68 und zusätzlich IP69.

Lohnt der Aufpreis zum Fold 8 Ultra gegenüber dem Fold 7?

Nach Datenlage vor allem wegen der Laufzeit: 51,17 gegen 40,47 Stunden je Ladung im EU-Prüfverfahren, also rund elf Stunden mehr. Update-Zusage (je 5 Jahre im EU-Register) und Schutzart (je IP48) sind gleich. Wer ein Buch-Foldable erstmals ausprobieren will, bekommt mit dem Fold 7 denselben Formfaktor günstiger; wer es täglich aufgeklappt nutzt, merkt die Laufzeit.

Ist das Honor Magic V6 eine Empfehlung?

Mit offenen Karten: Es hält im EU-Prüfverfahren am längsten durch (57,65 Stunden je Ladung), lädt am schnellsten (80 W) und hat den besten Wasserschutz (IP68 + IP69) des Feldes — rechnerisch stark. Dagegen stehen 5 statt 7 Jahre Update-Zusage (Pixel 10 Pro Fold) und Honors dünneres Service- und Handelsnetz in Deutschland. Wer primär Technik kauft, kann zugreifen; wer Ökosystem, Zubehör und Wiederverkauf mitdenkt, bleibt bei Samsung, Google oder — als iPhone-Nutzer — bei Apple.

Wie dieser Vergleich entstanden ist

Für die Kategorie Foldables haben wir 7 Produkte über 4 Kriterien rein rechnerisch verglichen — das größte Einzelgewicht trägt Update-Zusage im EU-Register mit 40 von 100 Punkten, Preise sind Circa-Angaben mit Stand September 2026. Im Labor getestet haben wir nichts, und 5 fehlende Herstellerangaben stehen als „k. A.“ in der Tabelle, statt still ergänzt zu werden. Produkte, die uns mehr Provision bringen, stehen deshalb nicht weiter oben. Ausführlich: So bewerten wir →

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