Vergleichsatlas

Mobile Klimageräte Vergleich 2026

Stand: · 12 Produkte · 6 gewichtete Kriterien + 1 nur zur Information · kein Labortest

Ein Monoblock-Klimagerät bläst seine Abwärme durch einen Schlauch nach draußen — und weil es die Luft dafür aus dem Zimmer nimmt, entsteht im Raum ein leichter Unterdruck, der durch jede Fensterritze warme Außenluft nachzieht.

Warum wir anders rechnen als die meisten Vergleichsseiten

Genau deshalb erreicht kein Gerät dieser Bauart im Wohnzimmer die Leistung, die auf dem Karton steht, und genau deshalb ist ein Fensterabdichtungs-Set kein Zubehör, sondern Voraussetzung: Wer den Schlauch durch ein gekipptes Fenster legt, kühlt gegen die eigene Abluft an. Wir haben das nicht bewertet, indem wir irgendetwas gemessen hätten, sondern indem wir zu jedem Gerät nachgesehen haben, ob der Hersteller die Abdichtung mitliefert — und was sie kostet, wenn nicht: Klarstein verkauft sein Set für 39,99 Euro, Aktobis seines für 22,00 Euro, und auch AEG bietet sein Fenster-Set nur als Zubehör an. Die zweite Falle dieser Kategorie ist die Einheit: Kühlleistung wird mal in BTU pro Stunde, mal in Kilowatt angegeben, und dieselbe Maschine trägt beide Zahlen — Olimpia Splendid nennt für ein Gerät 2,4 kW nach EN 14511 und 9.000 BTU/h bei 35 °C und 80 Prozent Luftfeuchte. Wir rechnen nichts um: In der Tabelle steht ausschließlich BTU/h, weil fast alle Geräte im Vergleich diese Angabe tragen — Bosch nennt für den Cool 5100 nur Kilowatt, deshalb bleibt die Zelle dort leer, wie überall, wo ein Hersteller nichts nennt.

Die kurze Antwort

Midea PortaSplit

6,8von 10 · Platz 1 von 12

Eine andere Bauart als der Rest des Felds: Die PortaSplit ist ein mobiles Split-Gerät, der Kompressor steht draußen.

  • Bester Wert bei Geräuschpegel auf der leisesten Stufe

Nicht für jeden der richtige. Wem Kühlleistung wichtiger ist als das Gesamtergebnis, sieht sich Klarstein Max Breeze Smart 15000 BTU an — dort steht der beste Wert dieser Spalte. Welches Kriterium für Dich zählt, klärt der Kaufberater weiter unten.

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Noch unentschlossen? Der Ratgeber Mobiles Klimagerät kaufen: warum die Fensterabdichtung wichtiger ist als die Kühlleistung erklärt ohne Modellnamen, welche Angabe das Ergebnis bestimmt und welche nur groß auf dem Karton steht.

Alle 12 Produkte im Punktevergleich

Sortiert nach Gesamtscore. Seitwärts wischen für alle Kriterien — die Produktspalte bleibt stehen.

Mobile Klimageräte: 12 Produkte, bewertet über 6 gewichtete Kriterien, sortiert nach Gesamtscore.
ProduktScorevon 10Kühlleistungin BTU/hGewicht 28/100Leistungsaufnahme im Kühlbetriebin WGewicht 17/100Energieeffizienzklasse Kühlen (Skala A+++ bis D)Gewicht 15/100Empfohlene Raumgröße (obere Herstellerangabe)in m²Gewicht 15/100Geräuschpegel auf der leisesten Stufein dB(A)Gewicht 15/100Fensterabdichtungs-Set im LieferumfangGewicht 10/100Entfeuchtungsleistungin l/hGewicht 0/100Preisca., Stand September 2026KaufenAnzeigePartnerlinks
Midea PortaSplitVergleichssiegerPreis siehe Händler6,812.000k. A.A++4239Jak. A.k. A.ALTERNATE ›auch bei Amazon
De'Longhi Pinguino PAC EX105 A+++ca. 999 €6,710.000610A+++k. A.45k. A.k. A.ca. 999 €Coolblue ›auch bei ALTERNATE
1 weiterer Händler
De'Longhi Pinguino GentleJet Inverter PAC AP140ica. 1.050 €6,114.0001.280Ak. A.43k. A.k. A.ca. 1.050 €laut De'LonghiAmazon ›auch bei De'Longhi
Klarstein Max Breeze Smart 15000 BTUca. 1.000 €6,015.0001.650A7262Jak. A.ca. 1.000 €laut Klarstein DeutschlandAmazon ›auch bei Klarstein Deutschland
Klarstein Kraftwerk Smart 12000 BTUca. 650 €6,012.0001.308A5650Ja2,3ca. 650 €laut Klarstein DeutschlandAmazon ›auch bei Klarstein Deutschland
AEG Comfort 6000 AXP40U340CWPreis-Leistungca. 800 €5,814.000k. A.A6548Nein2ca. 800 €laut AEGAmazon ›auch bei AEG
Klarstein Pure Blizzard Smart 9000 BTUca. 550 €5,29.0001.010A3350Jak. A.ca. 550 €laut Klarstein DeutschlandAmazon ›auch bei Klarstein Deutschland
Aktobis WDH-AC016ca. 399 €3,89.0001.005A2554Neink. A.ca. 399 €laut Aktobis AGAmazon ›auch bei Aktobis AG
Bosch Cool 5100Preis siehe Händler–Wertung folgtk. A.k. A.A+4643k. A.k. A.k. A.Amazon ›
Trotec PAC 3910 X WiFica. 650 €–Wertung folgt14.000k. A.A52k. A.k. A.3,75ca. 650 €laut TrotecAmazon ›auch bei Trotec
Olimpia Splendid DolceClima Air Pro A++ WiFiPreis siehe Händler–Wertung folgt9.000k. A.A++k. A.50k. A.2,4k. A.laut Olimpia SplendidAmazon ›auch bei Olimpia Splendid
Comfee Mobile 12000ca. 519 €–Wertung folgt12.000k. A.A40k. A.k. A.k. A.ca. 519 €laut Comfee (Midea Europe)Amazon ›auch bei Comfee (Midea Europe)

„k. A.“ = keine Herstellerangabe, zählt neutral mit 5,0. Gold unterstrichen: bester belegter Wert der Spalte. Die Spalte „Kaufen“ enthält Werbelinks; die Reihenfolge ändern sie nicht. „Direkt bei …“ ist unvergütet. Wie wir rechnen →

Worauf kommt es Dir an?

Der Gesamtscore gewichtet 6 Kriterien so, wie sie für die meisten Käufer zählen. Zählt für Dich nur eines davon, ist das hier Deine Zeile.

Jede Zeile nennt das Gerät mit dem besten belegten Wert dieser Spalte — nicht das mit dem besten Gesamtscore. Kriterien, bei denen mehrere Geräte gleichauf liegen, stehen bewusst nicht hier: Dort gibt es nichts zu entscheiden.

Das Ergebnis in fünf Sätzen

  • Stand September 2026 ist Midea PortaSplit der Vergleichssieger unter 12 verglichenen Produkten der Kategorie Mobile Klimageräte — mit 6,8 von 10 Punkten aus 6 gewichteten Kriterien.
  • Das am stärksten gewichtete Kriterium ist Kühlleistung mit 28 von 100 Gewichtspunkten: Die Kühlleistung entscheidet, ob das Gerät den Raum überhaupt herunterkühlt oder nur Geräusche macht: Ein zu klein gewähltes Gerät läuft im Dauerbetrieb auf voller Stufe, erreicht die eingestellte Temperatur nie und verbraucht dabei mehr Strom als ein größeres, das zwischendurch abschaltet. Wir führen diese Spalte in BTU pro Stunde, weil fast alle Geräte im Vergleich diese Einheit tragen — mehrere Hersteller geben zusätzlich Kilowatt an, Bosch für den Cool 5100 sogar ausschließlich, dort bleibt die Zelle leer, und eine Umrechnung würde eine Genauigkeit vortäuschen, die die Datenblätter nicht hergeben. Wichtig beim Lesen: Die BTU-Zahl ist eine Prüfstandszahl. Olimpia Splendid schreibt als einziger Hersteller im Feld auf der Produktseite dazu, unter welcher Bedingung sie gilt (35 °C und 80 Prozent relative Luftfeuchte) — im gekippten Fenster erreicht kein Monoblock diesen Wert.
  • Preis-Leistungs-Sieger ist AEG Comfort 6000 AXP40U340CW mit 5,8 von 10 Punkten bei einem Preis von ca. 800 € (Stand September 2026) — mechanisch ermittelt als bestes Verhältnis von Punktzahl zu Preis.
  • Für 11 der 12 Produkte fehlen mindestens eine Herstellerangabe (insgesamt 26 Werte); fehlende Werte gehen neutral mit 5,0 in die Rechnung ein und stehen in der Tabelle sichtbar als „k. A.“.
  • Alle Gewichte, jede Quelle je Wert und die vollständige Rechenformel sind auf dieser Seite und unter https://vergleichsatlas.de/methodik offengelegt; ein Labortest fand nicht statt.

Einordnung der Redaktion: Was die Rechnung zeigt — und was sie nicht zeigt

  • Der wichtigste Satz dieser Seite steht in keiner Tabellenzelle: Ein Einschlauch-Monoblock erreicht seine Datenblattleistung im Wohnraum grundsätzlich nicht, weil er die Luft, die er nach draußen bläst, aus dem Zimmer nimmt und durch das gekippte Fenster warme Luft nachströmt. Unsere Punkte vergleichen deshalb Geräte derselben Bauart untereinander — sie sagen nichts darüber, wie viel von den 12.000 BTU/h in Ihrem Zimmer ankommen. Der einzige Hebel, den der Käufer hat, ist eine dichte Fensterabdichtung; ohne sie ist die Wahl zwischen zwei Geräten die kleinere Frage.
  • Vergleichssieger ist die Midea PortaSplit — mit einer Einschränkung, die man kennen muss: Sie ist ein mobiles Split-Gerät, der Kompressor steht draußen. Daher kommen die 39 dB(A) auf der leisesten Stufe, der niedrigste Wert im Feld, und die Klasse A++. Dazu 12.000 BTU/h und eine Fensterabdichtung im Lieferumfang; nur eine Leistungsaufnahme in Watt nennt Midea nicht. Korrektur vom 30.09.2026: Zuvor standen hier zwei falsch zugeordnete Werte (eine Auslegungslast als Wattzahl), die den Vorsprung übertrieben — der Sieg hält auch mit den richtigen Zahlen.
  • Drei Geräte sind ausgelaufen. Klarstein führt Max Breeze Smart 15000, Kraftwerk Smart 12000 und Pure Blizzard Smart 9000 nicht mehr im Sortiment (geprüft am 22.08.2026). Sie bleiben mit ihren Werten in der Tabelle, weil Restbestände am Ende der Saison oft günstiger sind und die Werte weiterhin stimmen — als Kauftipp weisen wir sie nicht aus.
  • Unter den Monoblocks liegt der De'Longhi PAC EX105 vorn: als einziges Gerät mit Energieeffizienzklasse A+++, einem EER von 4,1 und 610 Watt Eingangsleistung bei 10.000 BTU/h. Er ist seit Februar 2023 im Handel und damit etwas älter als unsere Aktualitätsgrenze — er bleibt, weil kein neueres Gerät im Vergleich an Klasse und Wattzahl herankommt. Wer mehr Leistung braucht, findet im De'Longhi PAC AP140i (14.000 BTU/h, ab 43 dB(A), seit Februar 2026) das aktuelle Spitzenmodell der Marke; es ist mit rund 1.050 Euro zugleich das teuerste Gerät hier.
  • Preis-Leistungs-Sieger ist der AEG Comfort 6000: 14.000 BTU/h und die größte Raumangabe im Feld (bis 65 m²) für rund 800 Euro. Das Sternchen: Eine Fensterabdichtung liegt nicht bei, AEG verkauft sein Fenster-Set als Zubehör — und bei einem Einschlauchgerät ist sie keine Nebensache. Der Aktobis WDH-AC016 bleibt der günstigste Weg zu 9.000 BTU/h, ebenfalls ohne Abdichtung im Lieferumfang (Window Kit 22,00 Euro).
  • Eine Schwäche unserer eigenen Rechnung legen wir offen: Das Kriterium Leistungsaufnahme belohnt niedrige Wattzahlen, obwohl mehr Kühlleistung zwangsläufig mehr Strom braucht. Der faire Maßstab wäre der EER — ihn nennt nur ein Teil der Hersteller auf der Produktseite, und ihn für die übrigen selbst auszurechnen und als Herstellerangabe auszugeben, kommt hier nicht in Frage. Dazu kommt: Trotec, AEG und Bosch nennen die Leistungsaufnahme nur in Kilowatt, Bosch auch die Kühlleistung — dort bleiben Zellen leer, und Bosch Cool 5100 und Trotec PAC 3910 X stehen deshalb als „vorläufig“ am Ende, obwohl sie aktuelle Geräte bekannter Marken sind.
  • Zum Feld selbst: Seit dem 30.09.2026 sind De'Longhi, AEG, Bosch und Trotec mit aktuellen Modellen vertreten, dazu Midea mit der PortaSplit. Das mobile Split-Gerät steht als einzige Vertreterin seiner Bauart mit in der Tabelle; ein direkter Vergleich mit den Monoblocks ist bei der Lautstärke nur eingeschränkt fair, weil der Kompressor draußen steht. Zweischlauchgeräte sind weiterhin nicht enthalten. Midea führt mit dem Silent Cool 26 Pro auch einen Monoblock — er ist laut EU-Register seit Februar 2021 im Handel und damit deutlich älter als unsere Aktualitätsgrenze.

Einordnung auf Basis der in der Tabelle verlinkten Herstellerangaben, abgerufen am 05.08.2026. Preise sind Circa-Angaben zu diesem Stand und ändern sich; für das Olimpia-Splendid-Gerät und den Bosch Cool 5100 nennt der Hersteller keinen Preis, deshalb steht dort keiner. Die am 30.09.2026 aufgenommenen und korrigierten Geräte wurden an diesem Tag abgerufen, Energieeffizienzklassen stammen aus dem EU-Register EPREL. Eigene Messungen gibt es nicht — wir betreiben kein Labor.

So haben wir gewichtet — alle 7 Kriterien mit Begründung
KriteriumGewichtMessungWarum kaufentscheidend
Kühlleistung28/100Skala 5.000–18.000 BTU/h, mehr ist besserDie Kühlleistung entscheidet, ob das Gerät den Raum überhaupt herunterkühlt oder nur Geräusche macht: Ein zu klein gewähltes Gerät läuft im Dauerbetrieb auf voller Stufe, erreicht die eingestellte Temperatur nie und verbraucht dabei mehr Strom als ein größeres, das zwischendurch abschaltet. Wir führen diese Spalte in BTU pro Stunde, weil fast alle Geräte im Vergleich diese Einheit tragen — mehrere Hersteller geben zusätzlich Kilowatt an, Bosch für den Cool 5100 sogar ausschließlich, dort bleibt die Zelle leer, und eine Umrechnung würde eine Genauigkeit vortäuschen, die die Datenblätter nicht hergeben. Wichtig beim Lesen: Die BTU-Zahl ist eine Prüfstandszahl. Olimpia Splendid schreibt als einziger Hersteller im Feld auf der Produktseite dazu, unter welcher Bedingung sie gilt (35 °C und 80 Prozent relative Luftfeuchte) — im gekippten Fenster erreicht kein Monoblock diesen Wert.
Leistungsaufnahme im Kühlbetrieb17/100Skala 610–2.000 W, weniger ist besserEin Klimagerät ist der stromhungrigste Haushaltsgegenstand, den die meisten Menschen im Sommer einschalten — zwischen 610 und 1.650 Watt liegt das Feld hier, und das an Tagen, an denen es acht Stunden und länger läuft. Wer diese Zahl beim Kauf überspringt, merkt sie auf der Jahresabrechnung: Die Spanne im Feld entspricht bei acht Stunden täglich über einen Monat rund 44 gegenüber 119 Euro (eigene Rechnung, 0,30 €/kWh). Mehrere Hersteller (Trotec, AEG, Bosch) nennen die Leistungsaufnahme nur in Kilowatt; umgerechnet wird nicht, die Zelle bleibt dort leer. Die Schwäche dieses Kriteriums legen wir offen: Mehr Kühlleistung braucht zwangsläufig mehr Watt, ein niedriger Wert ist also kein Effizienzbeweis. Der faire Maßstab wäre der EER, den aber nur ein Teil der Hersteller im Feld auf der Produktseite ausweist — deshalb steht er hier nicht als eigene Spalte, sondern in den Vergleichswerten und bei den Qualitätsmerkmalen.
Energieeffizienzklasse Kühlen (Skala A+++ bis D)15/100A+++ = 10 · A++ = 9 · A+ = 7 · A = 5 · B = 3 · C = 2 · D = 0 PunkteLokale Klimageräte tragen bis heute das ältere Energielabel mit der Skala A+++ bis D nach der Delegierten Verordnung (EU) Nr. 626/2011 — die 2021 eingeführte Neuskalierung auf A bis G hat diese Produktgruppe nicht erfasst. Das muss man wissen, denn ein „A“ auf einem Klimagerät bedeutet etwas völlig anderes als ein „A“ auf einer Waschmaschine: Es ist hier nicht die Spitze, sondern das breite Mittelfeld, vier Stufen unter dem Maximum. Acht der zwölf Geräte im Vergleich stehen genau dort; darüber liegen der Bosch Cool 5100 (A+), das Olimpia-Splendid-Modell und die Midea PortaSplit (A++) sowie der De'Longhi PAC EX105 als einziges Gerät mit A+++ und einem EER von 4,1 — gegenüber 2,62 beim Aktobis-Gerät. Praktische Folge, wenn man die Klasse ignoriert: Zwei Geräte mit identischen 9.000 BTU/h können sich im Stromverbrauch um rund ein Drittel unterscheiden.
Empfohlene Raumgröße (obere Herstellerangabe)15/100Skala 15–80 m², mehr ist besserDie Quadratmeterangabe ist die Zahl, nach der im Laden entschieden wird, und sie ist im Feld völlig uneinheitlich formuliert: Klarstein und AEG nennen Spannen („23–33 m²“, „51–65 m²“), Comfee eine Obergrenze („bis zu 40 m²“), und De'Longhi gibt die Raumgröße nur in Kubikmetern an — dort bleibt die Zelle leer. Wir tragen durchgehend die obere genannte Grenze ein, damit die Spalte dasselbe beschreibt — man sollte sie aber als Maximum lesen, nicht als Empfehlung. Keiner der Hersteller nennt die zugrunde gelegte Deckenhöhe, Fensterfläche oder Himmelsrichtung, und genau davon hängt die Kühllast ab: Ein Südzimmer unter dem Dach mit 25 m² fordert ein Gerät härter als ein 40 m² großer Nordraum im Erdgeschoss. Zu klein gekauft heißt Dauerbetrieb ohne Zielerreichung, zu groß gekauft heißt, dass man Gerätegröße, Gewicht und Standfläche für Reserve bezahlt.
Geräuschpegel auf der leisesten Stufe15/100Skala 39–70 dB(A), weniger ist besserAnders als beim Luftentfeuchter werten wir hier bewusst den niedrigsten und nicht den höchsten Wert — aus einem Grund, den man am Feld ablesen kann: Vier der Geräte nennen als Maximum exakt 65 dB(A), diese Zahl unterscheidet also kaum etwas. Was sich unterscheidet, ist die leiseste Stufe, und damit die Frage, ob das Gerät nachts im Schlafzimmer laufen kann: 43 dB(A) beim De'Longhi PAC AP140i und beim Bosch Cool 5100 gegen 62 dB(A) beim Klarstein Max Breeze; die 39 dB(A) der Midea PortaSplit gelten für ein Innengerät, dessen Kompressor draußen steht. Die Einschränkung gehört dazu: Olimpia Splendid gibt seine Werte ausdrücklich als Schalldruckpegel in 2 Metern Abstand in einem schallarmen Raum an, Klarstein und Aktobis nennen ihre Dezibelzahl ohne jede Messbedingung. Die Spalte ist also ein Anhaltspunkt, kein Messvergleich — und dieselbe Maschine trägt je nach Norm sehr verschiedene Zahlen (bei Olimpia 52 dB(A) Schalldruck gegenüber 62 dB(A) Schallleistung).
Fensterabdichtungs-Set im Lieferumfang10/100Ja = 10 Punkte, Nein = 0 PunkteKein anderes Ausstattungsdetail entscheidet bei dieser Bauart so direkt über das Ergebnis: Der Abluftschlauch führt Wärme nach draußen, aber ein gekipptes Fenster lässt sie ungehindert wieder herein, sodass das Gerät gegen die eigene Abwärme arbeitet. Eine Abdichtung schließt genau diese Öffnung — und ob sie beiliegt, ist kein Detail des Kleingedruckten, sondern ein realer Preisunterschied: Klarstein legt bei allen drei Geräten ein Set bei und verkauft dasselbe Zubehör einzeln für 39,99 Euro, Aktobis liefert nur einen Fenster-Abstandshalter und bietet sein Window Kit für 22,00 Euro an, AEG verkauft sein Fenster-Set ebenfalls als Zubehör. Wir bewerten hier ausschließlich, was der Hersteller im Lieferumfang aufführt; wo die Produktseite dazu schweigt, bleibt das Feld leer und geht neutral in die Rechnung ein.
Entfeuchtungsleistung0/100Skala 1–5 l/h, mehr ist besserFast jedes Gerät dieser Kategorie kann auch entfeuchten, und für schwüle Tage ohne große Hitze ist das der sinnvollere Modus. Bewerten lässt sich die Angabe hier trotzdem nicht, deshalb steht dieses Kriterium mit Gewicht null in der Tabelle: Die Hersteller nennen zwei unvereinbare Einheiten nebeneinander — Olimpia Splendid, Klarstein, AEG und Trotec Liter pro Stunde, Comfee, Aktobis und De'Longhi Liter pro Tag —, und eine Umrechnung wäre eine Zahl, die so auf keinem Datenblatt steht. Wir führen deshalb nur die Werte in Litern pro Stunde und lassen die übrigen Felder leer, statt vier Angaben zu vermischen. Wer das Gerät vor allem zum Entfeuchten kaufen will, ist mit einem echten Luftentfeuchter ohnehin besser bedient: Der Klimageräte-Entfeuchtungsmodus heizt den Raum dabei leicht auf.

Die 6 Gewichte oben ergeben zusammen 100 und sind für Mobile Klimageräte redaktionell gesetzt — jedes mit der Begründung daneben. Wie daraus der Score entsteht →

Monoblock, Split und die Alternativen — jeweils mit dem Haken

Die Bauart entscheidet in dieser Kategorie mehr als das Modell. Elf der zwölf Geräte in diesem Vergleich sind Monoblock-Einschlauchgeräte, weil das die Bauart ist, die man ohne Handwerker aufstellen darf; die Midea PortaSplit ist ein mobiles Split-Gerät und steht als einziges ihrer Bauart mit in der Tabelle — welchen Preis man für die jeweilige Bauart zahlt, steht hier.

VarianteTypisch gewählt fürEinordnung
Monoblock mit einem Abluftschlauchauch: Einschlauchgerät, lokales Klimagerät, „mobile Klimaanlage“Mietwohnung, Homeoffice, Schlafzimmer im Dachgeschoss — überall dort, wo nicht gebohrt werden darfKühlt sofort und ohne Montage, hat aber einen bauartbedingten Nachteil, den kein Modell umgeht: Das Gerät saugt die Luft, die es nach draußen bläst, aus demselben Raum, den es kühlen soll. Dadurch entsteht ein leichter Unterdruck, und durch Türritzen, Fugen und vor allem durch das gekippte Fenster strömt warme Luft nach. Ohne Fensterabdichtung arbeitet das Gerät gegen die eigene Abluft — das ist der Grund, warum ein Monoblock im Alltag nie die Datenblattleistung erreicht.
Monoblock mit zwei Schläuchenauch: Zweischlauchgerät, DoppelkanalgerätWer im Mietrecht bleiben, aber den Unterdruck-Effekt vermeiden willHolt die Kühlluft für den Kondensator über einen zweiten Schlauch von draußen und lässt den Raum dadurch weitgehend in Ruhe — physikalisch die bessere Monoblock-Lösung. Der Nachteil: Man braucht doppelt so viel Fensteröffnung und eine Abdichtung, die zwei Schläuche aufnimmt, das Gerät ist größer und die Auswahl im Handel deutlich kleiner. In diesem Vergleich taucht die Bauart nicht auf, weil keiner der ausgelesenen Hersteller ein Zweischlauchgerät mit vollständigem Datenblatt führt.
Fest installierte Split-Anlageauch: Splitgerät, Wandgerät mit AußeneinheitEigentum, Dauerlösung, mehrere Räume, Heizfunktion im WinterDie technisch überlegene Lösung: Der laute und heiße Teil hängt draußen, im Raum bleiben etwa 20 bis 25 dB(A) und deutlich bessere Wirkungsgrade. Der Haken ist nicht technisch, sondern rechtlich und finanziell — die Anlage braucht einen Wanddurchbruch, eine Kältemittelleitung und eine Montage durch einen zertifizierten Betrieb, und in der Mietwohnung ist das ohne Zustimmung des Vermieters ausgeschlossen. Deshalb steht sie hier nicht im Vergleich, sondern als Alternative daneben.
Mobile Split-Anlageauch: Porta-Split, Klimagerät mit ausgelagertem KompressorBalkon oder Terrasse vorhanden, Fenster kann dauerhaft teilgeöffnet bleibenKompromiss zwischen beiden Welten: Die Kompressoreinheit steht draußen und ist über eine flexible Leitung mit dem Innenteil verbunden, dadurch entfällt der Lärm im Zimmer und der Unterdruck-Effekt. Der Nachteil ist die Durchführung — die Leitungen müssen durch ein Fenster oder eine Mauerbuchse, die Geräte sind teurer als Monoblocks, und beim Umzug in einen anderen Raum baut man alles wieder ab.
Verdunstungskühlerauch: Luftkühler, Air Cooler, „mobile Klimaanlage ohne Abluftschlauch“Trockene Hitze, Terrasse, Werkstatt, punktuelle Abkühlung am ArbeitsplatzVerdunstet Wasser und kühlt dadurch die Luft, die direkt aus dem Gerät kommt — leise, günstig und ohne Schlauch. Er kühlt aber keinen Raum, sondern erhöht die Luftfeuchtigkeit: In einer ohnehin schwülen deutschen Sommerwohnung verschlechtert er das Empfinden eher, als er es verbessert. Wer nach „Klimaanlage ohne Abluftschlauch“ sucht, findet fast immer diese Bauart und nicht das, was er meint.
Ventilatorauch: Turm-, Stand- oder DeckenventilatorRäume, die nachts auskühlen; Ergänzung zu jedem der übrigen GeräteSenkt die Raumtemperatur um kein Zehntelgrad, sondern verstärkt nur die Verdunstung auf der Haut — dafür mit 20 bis 60 Watt statt 600 bis 1.650. Der Nachteil ist genau diese Grenze: Bei über 35 Grad Raumtemperatur wird die bewegte Luft selbst zur Belastung, und wer im Raum nicht anwesend ist, hat vom Ventilator nichts. Als Ergänzung zum Klimagerät verteilt er dessen Kaltluft allerdings besser im Raum, als es das Gerät allein könnte.

Die ehrliche Reihenfolge lautet: Split schlägt mobiles Split schlägt Zweischlauch schlägt Einschlauch — und trotzdem kaufen die meisten Menschen zu Recht einen Einschlauch-Monoblock, weil er die einzige Bauart ist, die man in einer Mietwohnung ohne Erlaubnis aufstellen darf. Wer das tut, sollte die 20 bis 40 Euro für eine ordentliche Fensterabdichtung als Teil des Gerätepreises einplanen: Sie ist der einzige Hebel, mit dem sich der bauartbedingte Nachteil spürbar verkleinern lässt.

Einordnungswerte

Damit die Datenblattzahlen greifbar werden — und weil in dieser Kategorie zwei Zahlen für dieselbe Maschine gelten können, ohne dass eine davon falsch wäre. Alles, was wir selbst gerechnet haben, ist ausdrücklich als eigene Rechnung gekennzeichnet.

Zwei Zahlen für dasselbe Gerät

2,4 kW und 9.000 BTU/h

Herstellerangabe von Olimpia Splendid für den DolceClima Air Pro A++ WiFi: 2,4 kW als nominale Kühlkapazität nach EN 14511, daneben 9.000 BTU/h, gemessen bei 35 °C und 80 Prozent relativer Luftfeuchte. Beide Werte stammen vom selben Hersteller für dasselbe Gerät und widersprechen sich nicht — sie gelten unter verschiedenen Prüfbedingungen. Genau deshalb rechnen wir Einheiten auf dieser Seite nicht um.

Was die Fensterabdichtung kostet, wenn sie fehlt

22,00 € bis 39,99 €

Herstellerpreise für das jeweils passende Zubehör: Aktobis verkauft sein Klettverschluss-Window-Kit für 22,00 Euro, Klarstein sein Fensterabdichtungs-Set für 39,99 Euro. Bei den drei Klarstein-Geräten liegt es bei, beim Aktobis-Gerät nicht — der Preisabstand zwischen den beiden 9.000-BTU-Geräten schrumpft dadurch um rund ein Sechstel.

Gleiche Leistung, verschiedener Wirkungsgrad

EER 3,6 gegen EER 2,62

Herstellerangaben für zwei Geräte mit identischen 9.000 BTU/h: Olimpia Splendid nennt 3,6, Aktobis 2,62. Der EER gibt an, wie viel Kühlleistung je aufgenommener Leistung entsteht — das ist die Zahl, hinter der die Energieeffizienzklasse steht. Nicht jeder Hersteller im Feld nennt sie auf der Produktseite; De'Longhi weist für den PAC EX105 sogar 4,1 aus.

Stromkosten an einem Hitzemonat

ca. 72 € bis 119 €

Eigene Rechnung, nicht vom Hersteller ausgewiesen: 1.005 W (Aktobis WDH-AC016) beziehungsweise 1.650 W (Klarstein Max Breeze Smart 15000), jeweils acht Stunden täglich über 30 Tage bei einem angenommenen Strompreis von 0,30 €/kWh. Im Alltag liegt der Wert darunter, weil das Gerät bei erreichter Zieltemperatur abschaltet — dafür liegt er höher, wenn es wegen fehlender Fensterabdichtung nie abschaltet.

Schalldruck ist nicht Schallleistung

52 dB(A) gegen 62 dB(A)

Herstellerangaben von Olimpia Splendid für ein und dasselbe Gerät: 50 bis 52 dB(A) Schalldruckpegel, gemessen in 2 Metern Abstand in einem schallarmen Raum, und 62 dB(A) Schallleistungspegel nach EN 12102. Zehn Dezibel Unterschied, ohne dass eine Zahl falsch wäre. Wer Dezibelangaben verschiedener Marken vergleicht, sollte deshalb zuerst prüfen, welche der beiden Größen gemeint ist — bei mehreren Geräten hier steht es nicht dabei.

Was zwischen den Geräuschstufen liegt

50 dB(A) leise, 65 dB(A) laut

Herstellerangaben von Klarstein für die beiden kleineren Geräte: Die leiseste Stufe liegt bei 50 dB(A), die lauteste bei 65 dB(A). Aufschlussreich ist, dass vier Geräte im Feld denselben Maximalwert von 65 dB(A) angeben — die Zahl unterscheidet also nichts und taugt hier nicht als Kriterium. Unterschiede gibt es nur bei der leisen Stufe, und die ist zugleich die schwächste.

Quelle: Herstellerangaben und EU-Registereinträge (EPREL) der verglichenen Geräte, sämtlich in der Tabelle verlinkt, abgerufen am 05.08.2026 beziehungsweise für die am 30.09.2026 aufgenommenen und korrigierten Geräte an diesem Tag. Als „eigene Rechnung“ gekennzeichnete Werte sind Näherungen aus genau diesen Angaben; der Strompreis von 0,30 €/kWh und die acht Betriebsstunden sind Annahmen, keine Herstellerwerte.

Die Produkte im Detail

Platz 1Vergleichssieger

Midea PortaSplit

6,8von 10 Punkten

Eine andere Bauart als der Rest des Felds: Die PortaSplit ist ein mobiles Split-Gerät, der Kompressor steht draußen. Midea nennt 12.000 BTU/h, Energieeffizienzklasse A++ (SEER 6,1) und 39 dB(A) für das Innengerät auf der leisesten Stufe; eine Fensterabdichtung liegt laut Lieferumfang bei. Eine Leistungsaufnahme in Watt steht auf der Herstellerseite nicht.

Stärken

  • + 39 dB(A) auf der leisesten Stufe — leisester Wert im Vergleich, weil der Kompressor draußen steht
  • + Energieeffizienzklasse A++ (SEER 6,1) laut EU-Register
  • + Fensterabdichtung im Lieferumfang

Schwächen

  • – Mobiles Split-Gerät: Außenteil braucht Platz auf Balkon oder Fensterbank, Leitung ist fest verbunden
  • – Keine Leistungsaufnahme in Watt veröffentlicht

Ohne belegte Angabe (2): Leistungsaufnahme im Kühlbetrieb — jeweils neutral mit 5,0 gewertet. Entfeuchtungsleistung — nur zur Information, zählt nicht zur Punktzahl.

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Belege: Quelle je Wert
Platz 2

De'Longhi Pinguino PAC EX105 A+++

6,7von 10 Punkten

Das einzige Gerät im Vergleich mit der Energieeffizienzklasse A+++, im EU-Register seit Februar 2023 eingetragen: 10.000 BTU/h bei 610 Watt Eingangsleistung — der mit Abstand niedrigste Wattwert im Feld — und ein EER von 4,1, dazu 45 bis 48 dB(A) Schalldruck. Die Raumgröße gibt De'Longhi nur in Kubikmetern an (bis 100 m³), deshalb bleibt die Quadratmeterspalte leer; eine Fensterabdichtung führt der Hersteller nicht auf, nur eine Fensterhalterung.

Stärken

  • + Einziges Gerät im Vergleich mit Energieeffizienzklasse A+++ (EU-Register)
  • + Niedrigste Leistungsaufnahme im Feld: 610 W bei 10.000 BTU/h
  • + Schalldruck 45–48 dB(A) laut Hersteller

Schwächen

  • – Raumgröße nur in Kubikmetern angegeben (bis 100 m³)
  • – Keine Fensterabdichtung aufgeführt, nur eine Ein-/Zwei-Loch-Fensterhalterung

Ohne belegte Angabe (3): Empfohlene Raumgröße (obere Herstellerangabe), Fensterabdichtungs-Set im Lieferumfang — jeweils neutral mit 5,0 gewertet. Entfeuchtungsleistung — nur zur Information, zählt nicht zur Punktzahl.

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Belege: Quelle je Wert
Platz 3

De'Longhi Pinguino GentleJet Inverter PAC AP140i

6,1von 10 Punkten

De'Longhis aktuelles Spitzenmodell mit Inverter-Kompressor, im EU-Register seit Februar 2026: 14.000 BTU/h bei 1.280 Watt Eingangsleistung, Energieeffizienzklasse A und ein Schalldruck von 43 bis 50 dB(A). Die Raumgröße nennt De'Longhi nur in Kubikmetern (bis 140 m³); eine Fensterabdichtung führt der Hersteller nicht auf, nur eine Fensterhalterung.

Stärken

  • + 14.000 BTU/h — höchste Kühlleistung unter den lieferbaren Geräten im Feld
  • + Inverter-Kompressor, Schalldruck ab 43 dB(A)
  • + Aktuelles Modell (EU-Register seit Februar 2026)

Schwächen

  • – Mit rund 1.050 Euro das teuerste Gerät im Vergleich
  • – Raumgröße nur in Kubikmetern, keine Fensterabdichtung aufgeführt

Ohne belegte Angabe (3): Empfohlene Raumgröße (obere Herstellerangabe), Fensterabdichtungs-Set im Lieferumfang — jeweils neutral mit 5,0 gewertet. Entfeuchtungsleistung — nur zur Information, zählt nicht zur Punktzahl.

Anzeige · Über die Kauflinks erhalten wir ggf. eine Provision, für Dich bleibt der Preis gleich. Preis ca. 1.050 € (Stand September 2026), bitte beim Händler prüfen.

Belege: Quelle je Wert
Platz 4

Klarstein Max Breeze Smart 15000 BTU

6,0von 10 Punkten

Das stärkste Gerät im Vergleich: 15.000 BTU/h, vom Hersteller zusätzlich mit 4,4 kW beziffert, für Räume von 56 bis 72 Quadratmetern. Das Fensterabdichtungs-Set für Kippfenster liegt bei, dazu Wassertank, Aktivkohlefilter und zwei Ablaufschlauch-Adapter. Erkauft wird die Leistung mit 1.650 Watt Leistungsaufnahme und einem Geräuschpegel, der schon auf der leisesten Stufe bei 62 dB(A) liegt — dem höchsten Minimalwert im ganzen Feld. Wie bei allen Klarstein-Geräten hier fehlt eine Angabe zum Wirkungsgrad EER, sodass sich die Klasse „A“ nicht gegen die effizienteren Geräte im Vergleich rechnen lässt.

Stärken

  • + Höchste Kühlleistung im Vergleich: 15.000 BTU/h für 56 bis 72 m²
  • + Fensterabdichtungs-Set für Kippfenster im Lieferumfang, dazu Ablaufschlauch und Adapter
  • + Alle sechs gewerteten Angaben vom Hersteller beziffert

Schwächen

  • – <strong>Wird vom Hersteller nicht mehr geführt.</strong> Die Herstellerseite nennt das Gerät „nicht mehr im sortiment“ (geprüft am 22.08.2026). Restbestände sind im Handel oft noch zu haben, häufig günstiger — Ersatzteile und Zubehör werden mit der Zeit aber schwerer zu bekommen.
  • – Schon die leiseste Stufe liegt bei 62 dB(A) — für Schlafzimmerbetrieb der ungeeignetste Kandidat des Vergleichs
  • – 1.650 W Leistungsaufnahme bei nur Energieeffizienzklasse A und ohne veröffentlichten EER-Wert

Ohne belegte Angabe (1): Entfeuchtungsleistung — nur zur Information, zählt nicht zur Punktzahl.

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Belege: Quelle je Wert
Platz 5

Klarstein Kraftwerk Smart 12000 BTU

6,0von 10 Punkten

Der Mittelklasse-Kandidat mit der vollständigsten Angabenlage unter den Klarstein-Geräten: 12.000 BTU/h beziehungsweise 3,4 kW, 1.308 Watt Leistungsaufnahme, 42 bis 56 Quadratmeter empfohlene Raumgröße, 50 dB(A) auf der leisesten und 65 dB(A) auf der lautesten Stufe. Als einziges Klarstein-Modell im Vergleich nennt der Hersteller eine Entfeuchtungsleistung (2,3 l/h) und legt neben dem Fensterabdichtungsset für Kippfenster auch einen Wasserablaufschlauch für den Dauerbetrieb bei. Was fehlt, ist wie bei den Geschwistermodellen der EER-Wert, an dem sich die Klasse „A“ überprüfen ließe.

Stärken

  • + 50 dB(A) auf der leisesten Stufe
  • + Fensterabdichtungsset für Kippfenster und Wasserablaufschlauch für Dauerbetrieb im Lieferumfang
  • + Einziges Klarstein-Gerät hier mit bezifferter Entfeuchtungsleistung (2,3 l/h)

Schwächen

  • – <strong>Wird vom Hersteller nicht mehr geführt.</strong> Die Herstellerseite nennt das Gerät „nicht mehr im sortiment“ (geprüft am 22.08.2026). Restbestände sind im Handel oft noch zu haben, häufig günstiger — Ersatzteile und Zubehör werden mit der Zeit aber schwerer zu bekommen.
  • – Kein EER-Wert veröffentlicht — die Energieeffizienzklasse A lässt sich damit nicht einordnen
  • – 1.308 W Leistungsaufnahme für 12.000 BTU/h, während der De'Longhi PAC EX105 mit 610 W und A+++ auf 10.000 BTU/h kommt

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Belege: Quelle je Wert
Platz 6Preis-Leistungs-Sieger

AEG Comfort 6000 AXP40U340CW

5,8von 10 Punkten

AEG führt das Gerät als „6000 Comfort Klimagerät BTU 14000“, Energieeffizienzklasse A, für Räume von 51 bis 65 m² — die größte Flächenangabe im Feld. Die Lautstärke gibt AEG mit 50/49/48 dB je Lüfterstufe an. Eine Fensterabdichtung liegt nicht bei: AEG verkauft das „Premium Fenster-Set“ ausdrücklich als Zubehör. Die Leistungsaufnahme steht nur in Kilowatt im Datenblatt, nicht in Watt.

Stärken

  • + 14.000 BTU/h laut Hersteller
  • + Größte Raumangabe im Feld: 51 bis 65 m²
  • + WLAN-Steuerung per AEG-App

Schwächen

  • – Fensterabdichtung nur als Zubehör erhältlich
  • – Leistungsaufnahme nicht in Watt angegeben

Ohne belegte Angabe (1): Leistungsaufnahme im Kühlbetrieb — jeweils neutral mit 5,0 gewertet.

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Belege: Quelle je Wert
Platz 7

Klarstein Pure Blizzard Smart 9000 BTU

5,2von 10 Punkten

Das kleinste Klarstein-Gerät im Vergleich und dasjenige mit dem umfangreichsten Zubehör: 9.000 BTU/h beziehungsweise 2,6 kW für 23 bis 33 Quadratmeter, dazu Fensterabdichtungen für Schiebe- und für Kippfenster — als einziges Gerät des Felds für beide Fenstertypen. Mit 1.010 Watt liegt es fast gleichauf mit dem Aktobis-Gerät derselben Leistungsklasse, kostet aber deutlich mehr. Der Temperaturbereich ist mit 17 bis 30 °C angegeben, es gibt nur zwei Lüfterstufen, und eine Entfeuchtungsleistung nennt Klarstein für dieses Modell nicht.

Stärken

  • + Fensterabdichtung für Schiebe- UND Kippfenster im Lieferumfang — einzigartig im Vergleichsfeld
  • + 50 dB(A) auf der leisesten Stufe bei 1.010 W Leistungsaufnahme
  • + Alle bewerteten Kernangaben außer der Entfeuchtungsleistung auf der Produktseite beziffert

Schwächen

  • – <strong>Wird vom Hersteller nicht mehr geführt.</strong> Die Herstellerseite nennt das Gerät „nicht mehr im sortiment“ (geprüft am 22.08.2026). Restbestände sind im Handel oft noch zu haben, häufig günstiger — Ersatzteile und Zubehör werden mit der Zeit aber schwerer zu bekommen.
  • – Teurer als das gleich starke Aktobis-Gerät, ohne dafür bessere Datenblattwerte zu bieten
  • – Nur zwei Lüfterstufen, keine Angabe zur Entfeuchtungsleistung und kein EER-Wert

Ohne belegte Angabe (1): Entfeuchtungsleistung — nur zur Information, zählt nicht zur Punktzahl.

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Belege: Quelle je Wert
Platz 8

Aktobis WDH-AC016

3,8von 10 Punkten

Das günstigste Gerät des Vergleichs und eines mit ausführlicher Datenliste: Aktobis nennt neben 9.000 BTU/h auch den Wirkungsgrad EER 2,62, die Leistungsaufnahme von 1.005 Watt, beide Geräuschstufen (54 und 65 dB(A)), 24 Liter Entfeuchtung pro Tag und den Einsatzbereich von 20 bis 25 Quadratmetern — die kleinste Flächenangabe im Feld und zugleich die einzige, die konservativ statt maximal klingt. Der Haken steht ebenfalls im Datenblatt: Im Lieferumfang liegen Abluftschlauch und Fenster-Abstandshalter, aber keine Fensterabdichtung; das passende Window Kit verkauft Aktobis für 22,00 Euro separat.

Stärken

  • + 1.005 W Leistungsaufnahme und veröffentlichter EER (2,62)
  • + Ausführliche Angabenliste: Klasse, EER, Watt, beide Geräuschstufen, Entfeuchtung und Einsatzbereich
  • + Niedrigster Gerätepreis im Vergleich bei 9.000 BTU/h

Schwächen

  • – Keine Fensterabdichtung im Lieferumfang — das Window Kit kostet zusätzlich 22,00 Euro
  • – Mit 20 bis 25 m² die kleinste angegebene Raumgröße im Feld, obwohl die BTU-Leistung anderen 9.000er-Geräten entspricht

Ohne belegte Angabe (1): Entfeuchtungsleistung — nur zur Information, zählt nicht zur Punktzahl.

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Belege: Quelle je Wert
Noch ohne Platz

Bosch Cool 5100

–Wertung folgt

Laut Bosch das erste mobile Klimagerät der Marke mit Inverter-Technik: Energieeffizienzklasse A+ für Kühlen, Räume bis 46 m² und ein Schalldruck von 43 bis 50 dB(A). Die Kühlleistung nennt Bosch ausschließlich in Kilowatt (3,4 kW) — weil diese Spalte BTU/h führt und wir nicht umrechnen, bleibt sie hier leer, ebenso die Leistungsaufnahme.

Stärken

  • + Energieeffizienzklasse A+ für Kühlen
  • + Schalldruck ab 43 dB(A) laut Hersteller
  • + Inverter-Technik und integrierter Abluftschlauch

Schwächen

  • – Kühlleistung nur in Kilowatt angegeben — in dieser Tabelle nicht vergleichbar
  • – Keine Leistungsaufnahme in Watt und kein Herstellerpreis

Ohne belegte Angabe (4): Kühlleistung, Leistungsaufnahme im Kühlbetrieb, Fensterabdichtungs-Set im Lieferumfang — jeweils neutral mit 5,0 gewertet. Entfeuchtungsleistung — nur zur Information, zählt nicht zur Punktzahl. Damit fehlt mehr als die Hälfte dessen, was die Rechnung gewichtet. Eine Punktzahl daraus wäre überwiegend geschätzt, deshalb vergeben wir noch keine und keinen Platz: Das Produkt steht am Ende der Liste, ohne Urteil. Sobald die Herstellerangaben vorliegen, rechnen wir neu.

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Belege: Quelle je Wert
Noch ohne Platz

Trotec PAC 3910 X WiFi

–Wertung folgt

Trotecs stärkstes Komfort-Klimagerät in Monoblock-Bauart: 14.000 BTU/h für Räume bis 52 m², Energieeffizienzklasse A laut EU-Register, dazu eine Entfeuchtungsleistung von 3,75 Litern pro Stunde. Die Leistungsaufnahme nennt Trotec nur in Kilowatt (1,6 kW), den Schallpegel nur für die höchste Stufe (53,6 dB(A)) — für unsere Spalte der leisesten Stufe gibt es deshalb keinen Wert.

Stärken

  • + 14.000 BTU/h für bis zu 52 m² laut Hersteller
  • + 3,75 l/h Entfeuchtungsleistung — höchster Wert im Feld
  • + Günstigster Weg zu 14.000 BTU/h im Vergleich

Schwächen

  • – Kein Schallwert für die leiseste Stufe, nur 53,6 dB(A) für die höchste
  • – Leistungsaufnahme nur in Kilowatt angegeben

Ohne belegte Angabe (3): Leistungsaufnahme im Kühlbetrieb, Geräuschpegel auf der leisesten Stufe, Fensterabdichtungs-Set im Lieferumfang — jeweils neutral mit 5,0 gewertet. Damit fehlt mehr als die Hälfte dessen, was die Rechnung gewichtet. Eine Punktzahl daraus wäre überwiegend geschätzt, deshalb vergeben wir noch keine und keinen Platz: Das Produkt steht am Ende der Liste, ohne Urteil. Sobald die Herstellerangaben vorliegen, rechnen wir neu.

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Belege: Quelle je Wert
Noch ohne Platz

Olimpia Splendid DolceClima Air Pro A++ WiFi

–Wertung folgt

Energieeffizienzklasse A++ und als einziges Gerät im Vergleich mit offengelegter Prüfbedingung: Olimpia Splendid nennt 2,4 kW nominale Kühlkapazität nach EN 14511 und daneben 9.000 BTU/h, ausdrücklich gemessen bei 35 °C und 80 Prozent relativer Luftfeuchte — zwei Zahlen für dieselbe Maschine, weil zwei verschiedene Normen dahinterstehen. Mit einem Wirkungsgrad EER 3,6 liegt es deutlich vor den meisten Geräten hier; nur De'Longhi nennt für den PAC EX105 mehr (4,1). Der Preis dieser Transparenz in unserer Rechnung: Auf der Produktseite stehen weder eine empfohlene Raumgröße noch eine Leistungsaufnahme in Watt noch ein Lieferumfang, deshalb bleiben drei Spalten leer und gehen neutral ein.

Stärken

  • + Energieeffizienzklasse A++ auf der Skala A+++ bis D
  • + EER 3,6 laut Hersteller, gegenüber 2,62 beim gleich starken Aktobis-Gerät
  • + Nennt als einziger Hersteller die Prüfbedingung der BTU-Angabe (35 °C / 80 % r. F.) und die Norm des Dezibelwerts

Schwächen

  • – Weder empfohlene Raumgröße noch Leistungsaufnahme in Watt auf der Produktseite beziffert
  • – Kein Lieferumfang aufgeführt — ob ein Fensterabdichtungs-Set beiliegt, geht aus der Herstellerseite nicht hervor

Ohne belegte Angabe (3): Leistungsaufnahme im Kühlbetrieb, Empfohlene Raumgröße (obere Herstellerangabe), Fensterabdichtungs-Set im Lieferumfang — jeweils neutral mit 5,0 gewertet. Damit fehlt mehr als die Hälfte dessen, was die Rechnung gewichtet. Eine Punktzahl daraus wäre überwiegend geschätzt, deshalb vergeben wir noch keine und keinen Platz: Das Produkt steht am Ende der Liste, ohne Urteil. Sobald die Herstellerangaben vorliegen, rechnen wir neu.

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Belege: Quelle je Wert
Noch ohne Platz

Comfee Mobile 12000

–Wertung folgt

Comfee gehört zu Midea Europe und liefert die größte Diskrepanz des Vergleichs zwischen dem, was das Unternehmen weiß, und dem, was auf der Produktseite steht: Dort finden sich 12.000 BTU/h, 40 Quadratmeter Raumgröße und eine Entfeuchtungsleistung von 84,4 Litern in 24 Stunden — Leistungsaufnahme, Schallpegel und Energieeffizienzklasse stehen ausschließlich im PDF-Datenblatt. Weil wir in der Tabelle nur Zahlen führen, die auf einer maschinell nachprüfbaren Herstellerseite stehen, bleiben Leistungsaufnahme und Geräuschpegel hier leer, obwohl das Datenblatt sie kennt; die Energieeffizienzklasse ist als Auswahlwert übernommen und mit dem Datenblatt belegt. Die Entfeuchtungsspalte bleibt aus einem zweiten Grund leer: Comfee rechnet in Litern pro 24 Stunden, unsere Spalte führt Liter pro Stunde, und umgerechnet wird hier nicht. Immerhin nennt das Datenblatt als einziges im Feld die Messbedingung dieser Angabe ausdrücklich (30 °C / 80 % rH).

Stärken

  • + 84,4 Liter Entfeuchtung je 24 Stunden — im Datenblatt mit Messbedingung 30 °C / 80 % rH ausgewiesen
  • + 12.000 BTU/h für bis zu 40 m² laut Hersteller
  • + Natürliches Kältemittel R290, Temperaturbereich 17 bis 35 °C auf der Produktseite genannt

Schwächen

  • – Leistungsaufnahme, Schallpegel und Energieeffizienzklasse stehen nur im PDF-Datenblatt, nicht auf der Produktseite
  • – Kein Lieferumfang auf der Produktseite — ob ein Fensterabdichtungs-Set beiliegt, bleibt offen

Ohne belegte Angabe (4): Leistungsaufnahme im Kühlbetrieb, Geräuschpegel auf der leisesten Stufe, Fensterabdichtungs-Set im Lieferumfang — jeweils neutral mit 5,0 gewertet. Entfeuchtungsleistung — nur zur Information, zählt nicht zur Punktzahl. Damit fehlt mehr als die Hälfte dessen, was die Rechnung gewichtet. Eine Punktzahl daraus wäre überwiegend geschätzt, deshalb vergeben wir noch keine und keinen Platz: Das Produkt steht am Ende der Liste, ohne Urteil. Sobald die Herstellerangaben vorliegen, rechnen wir neu.

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Belege: Quelle je Wert

Woran Du gute Produkte selbst erkennst

Diese Punkte lassen sich am Datenblatt oder in der Produktbeschreibung nachprüfen — unabhängig davon, welches Produkt Du am Ende wählst.

Prüfen, ob der Lieferumfang eine Fensterabdichtung enthält

Worauf achten: Im Abschnitt Lieferumfang nach den Wörtern „Fensterabdichtung“, „Fensterdichtset“ oder „Window Kit“ suchen — und unterscheiden: Ein Abluftschlauch mit „Fenster-Abstandshalter“ ist keine Abdichtung, sondern nur die Halterung für das Rohr.

Warum: Ohne Abdichtung strömt durch das gekippte Fenster genau die Wärme nach, die das Gerät gerade hinausbefördert hat. Das ist bei dieser Bauart der größte einzelne Unterschied zwischen Datenblattleistung und Alltagsleistung — und er kostet nachträglich 22 bis 40 Euro, was den Preisvergleich zweier Geräte spürbar verschiebt.

Neben der BTU-Zahl nach der Prüfbedingung suchen

Worauf achten: Steht bei der Kühlleistung eine Fußnote mit Temperatur und Luftfeuchte oder eine Norm? Olimpia Splendid schreibt „35 °C / 80 % UR“ und „EN 14511“ unter die Spezifikationen, die übrigen Hersteller im Feld nennen die Bedingung nicht.

Warum: Eine Kühlleistung ohne Prüfbedingung lässt sich mit keiner anderen vergleichen — dasselbe Gerät trägt bei Olimpia Splendid deshalb 2,4 kW nach Norm und 9.000 BTU/h nach Prüfbedingung. Wer beide Zahlen für Werbung hält, sucht einen Widerspruch, wo eine Messvorschrift steht.

Die Energieeffizienzklasse auf der richtigen Skala lesen

Worauf achten: Lokale Klimageräte tragen weiterhin das Label mit der Skala A+++ bis D nach der Delegierten Verordnung (EU) Nr. 626/2011 — nicht die 2021 eingeführte A-bis-G-Skala. Auf dem Etikett und im Datenblatt steht die Klasse; besser noch ist ein zusätzlich genannter EER-Wert.

Warum: „A“ ist auf dieser Skala nicht die Spitze, sondern vier Stufen darunter, und acht der zwölf Geräte hier stehen genau dort. Erst der EER macht den Unterschied sichtbar: 3,6 gegenüber 2,62 bei gleicher BTU-Leistung sind ungefähr ein Drittel Stromverbrauch — eine Information, die die Klassenangabe allein verschweigt.

Dezibelangaben auf ihre Messgröße prüfen

Worauf achten: Steht dabei „Schalldruckpegel“ mit einem Abstand (etwa 2 m) oder „Schallleistungspegel“ mit einer Norm (EN 12102)? Und wird ein einzelner Wert oder eine Spanne über die Lüfterstufen genannt?

Warum: Beide Größen beschreiben dasselbe Gerät und unterscheiden sich um rund zehn Dezibel — bei Olimpia Splendid 52 gegenüber 62 dB(A). Wer eine Schalldruckangabe der einen Marke gegen eine Schallleistungsangabe der anderen hält, vergleicht nicht die Geräte, sondern die Normen. Ein einzelner niedriger Wert ohne Stufenangabe beschreibt außerdem fast immer die schwächste Stufe.

Die Raumgrößenangabe als Obergrenze lesen, nicht als Empfehlung

Worauf achten: Nennt der Hersteller eine Spanne („23–33 m²“) oder ein Maximum („bis zu 40 m²“)? Und steht irgendwo die zugrunde gelegte Deckenhöhe, Dämmung oder Fensterfläche?

Warum: Kein Hersteller im Feld nennt die Randbedingungen, unter denen die Fläche gilt. Ein Gerät für „bis zu 40 m²“ kann in einem gut gedämmten Nordzimmer stimmen und in einer Dachwohnung nach Süden um die Hälfte danebenliegen. Auffällig ist der Abstand im Feld: Für identische 9.000 BTU/h nennt ein Hersteller 20 bis 25 m², ein anderer 23 bis 33 m² — dieselbe Leistung, zwei verschiedene Versprechen.

Kältemittel und Füllmenge im Datenblatt suchen

Worauf achten: Die Monoblock-Geräte im Vergleich nutzen R290 (Propan), soweit der Hersteller das Kältemittel nennt; die Midea PortaSplit als mobiles Split-Gerät arbeitet laut EU-Register mit R32. Olimpia Splendid nennt zusätzlich die Füllmenge von 0,20 kg. Auf dem Etikett steht dazu meist ein Hinweis auf das Treibhauspotenzial.

Warum: R290 hat ein sehr niedriges Treibhauspotenzial und ist bei mobilen Geräten inzwischen Standard — wer noch einen Monoblock mit R410A oder R32 im Angebot findet, hat meist ein älteres Restexemplar vor sich. Die Füllmenge ist zusätzlich relevant, weil Propan brennbar ist und die Aufstellungsvorschriften des Herstellers (Mindestraumgröße, Abstände) daran hängen.

Ratgeber zum Thema

Mobiles Klimagerät kaufen: warum die Fensterabdichtung wichtiger ist als die Kühlleistung

Monoblock-Klimageräte saugen die Luft, die sie durch den Abluftschlauch nach draußen blasen, aus demselben Raum an. Ohne dichte Fensterabdichtung strömt exakt diese Menge als warme Außenluft wieder herein — der häufigste Grund, warum ein Gerät „nicht richtig kühlt“.

Ratgeber lesen →

Mobile Klimageräte: häufige Fragen

Warum kühlt mein mobiles Klimagerät den Raum kaum herunter?

Meist liegt es nicht am Gerät, sondern an der Bauart in Verbindung mit einem gekippten Fenster. Ein Monoblock nimmt die Luft, die er als Abwärme nach draußen bläst, aus demselben Zimmer — dadurch entsteht ein leichter Unterdruck, und durch die offene Fensterspalte strömt warme Außenluft nach. Das Gerät kühlt dann teilweise die Luft, die es selbst hereingezogen hat. Abhilfe schafft eine Fensterabdichtung, die den Schlauch durchlässt und den Rest der Öffnung verschließt; sie liegt bei vier Geräten hier bei und kostet sonst 22 bis 40 Euro. Zusätzlich helfen geschlossene Zimmertüren, Verschattung tagsüber und ein Schlauch, der so kurz und gerade wie möglich verlegt ist.

Brauche ich wirklich ein Fensterabdichtungs-Set?

Bei einem Einschlauch-Monoblock ja — es ist bei dieser Bauart kein Komfortzubehör, sondern die Voraussetzung dafür, dass die Kühlleistung im Raum ankommt. Ohne Abdichtung steht dem nachströmenden Warmluftstrom die gesamte Kippfensteröffnung zur Verfügung. Vier Geräte in diesem Vergleich liefern laut Hersteller ein Set mit (eines davon für Schiebe- und Kippfenster), bei Aktobis und AEG ist ausdrücklich keines dabei, und bei den übrigen führt der Hersteller entweder nur eine Fensterhalterung oder gar keinen Lieferumfang auf. Wer ein Gerät ohne Set kauft, sollte den Zubehörpreis in den Vergleich einrechnen: Beim Hersteller kostet er hier 22,00 beziehungsweise 39,99 Euro.

Wie viele BTU brauche ich für meinen Raum?

Aus Herstellerdaten allein lässt sich das nicht seriös beantworten, weil die Kühllast an Dingen hängt, die kein Datenblatt kennt: Deckenhöhe, Dämmung, Fenstergröße, Himmelsrichtung, Verschattung, Anzahl der Personen und laufende Geräte. Wie groß die Unsicherheit ist, zeigt das Feld selbst — für identische 9.000 BTU/h nennt ein Hersteller 20 bis 25 m², ein anderer 23 bis 33 m². Praktikabel ist deshalb, die Herstellerangaben als grobe Vorauswahl zu nehmen, im Zweifel eine Stufe größer zu greifen, wenn der Raum nach Süden liegt oder unter dem Dach — und den Rest über Verschattung und nächtliches Lüften zu erledigen, was mehr bringt als jede zusätzliche Leistungsstufe.

BTU oder Kilowatt — welche Angabe stimmt?

Beide, sie messen dasselbe unter unterschiedlichen Voraussetzungen. Der Umrechnungsfaktor ist fest (1 kW entspricht rund 3.412 BTU/h), trotzdem passen die Zahlen auf einem Datenblatt oft nicht exakt zusammen: Olimpia Splendid nennt für dasselbe Gerät 2,4 kW nach EN 14511 und 9.000 BTU/h bei 35 °C und 80 Prozent Luftfeuchte — zwei Prüfbedingungen, zwei Zahlen. Wir tragen in unserer Tabelle deshalb ausschließlich die BTU-Angabe ein, weil fast alle Geräte sie tragen, und rechnen nichts um — beim Bosch Cool 5100, der nur Kilowatt nennt, bleibt die Zelle deshalb leer. Für den Kauf heißt das: Vergleichen Sie immer dieselbe Einheit aus derselben Quelle, nie eine umgerechnete gegen eine originale.

Wie laut ist ein mobiles Klimagerät wirklich?

Deutlich lauter, als die niedrigste Zahl im Prospekt vermuten lässt. Die Monoblock-Geräte in diesem Vergleich geben zwischen 43 und 62 dB(A) auf der leisesten Stufe an, und vier von ihnen nennen als Maximum übereinstimmend 65 dB(A) — das entspricht ungefähr einem lauten Gespräch im selben Raum. Dazu kommt eine Vergleichsfalle: Ein Hersteller nennt Schalldruck in 2 Metern Abstand, ein anderer Schallleistung nach Norm, und für dasselbe Gerät liegen dazwischen rund zehn Dezibel. Wer nachts im selben Zimmer schlafen will, sollte auf die leiseste Stufe achten und einkalkulieren, dass das Gerät dort auch am wenigsten kühlt.

Was kostet der Betrieb an einem heißen Tag?

Das lässt sich aus der Leistungsaufnahme überschlagen. Die Geräte hier liegen zwischen 610 und 1.650 Watt; bei acht Betriebsstunden und 0,30 Euro je Kilowattstunde sind das rund 1,46 bis 3,96 Euro am Tag oder etwa 44 bis 119 Euro im Monat — eigene Rechnung aus den Herstellerangaben. In der Praxis liegt der Wert darunter, sobald das Gerät die eingestellte Temperatur erreicht und abschaltet, und darüber, wenn es das wegen fehlender Fensterabdichtung nie tut. Das ist auch der Grund, warum ein effizienteres Gerät sich schneller rechnet, als der Kaufpreisabstand vermuten lässt.

Warum haben fast alle Geräte die Energieeffizienzklasse A?

Weil lokale Klimageräte weiterhin das ältere Label mit der Skala A+++ bis D tragen (Delegierte Verordnung (EU) Nr. 626/2011) und die Neuskalierung auf A bis G diese Produktgruppe nicht erfasst hat. „A“ ist auf dieser Skala nicht die Spitze, sondern liegt vier Stufen darunter — es beschreibt das Marktmittel. Acht der zwölf Geräte in diesem Vergleich stehen dort; je eines erreicht A+ und A+++, zwei A++. Wer die Klassen unterscheiden will, sollte deshalb den EER-Wert suchen: Er steht hinter der Klasse und trennt das Feld deutlicher, wird aber nicht von jedem Hersteller auf der Produktseite genannt.

Monoblock oder mobiles Split-Gerät?

Technisch ist das mobile Split-Gerät überlegen, weil der Kompressor draußen steht: Der laute und heiße Teil bleibt außerhalb des Raums, und der Unterdruck-Effekt des Einschlauchgeräts entfällt weitgehend. Der Preis dafür sind die Leitungen, die durch ein Fenster oder eine Mauerbuchse geführt werden müssen, ein höherer Anschaffungspreis und der Umstand, dass ein Umzug in ein anderes Zimmer nicht in fünf Minuten erledigt ist. Der Monoblock gewinnt dort, wo nichts dauerhaft installiert werden darf oder das Gerät zwischen Räumen wandern soll — deshalb bestehen dieser Vergleich und der deutsche Markt überwiegend aus dieser Bauart.

Muss ich Kondenswasser abgießen?

Das hängt vom Gerät ab. Viele moderne Monoblocks verdampfen das anfallende Kondensat über den Abluftstrom wieder — Aktobis beschreibt für sein Gerät ausdrücklich ein Selbstverdampfungssystem, bei dem das Wasser sogar zur Kühlung des Kondensators genutzt wird. Bei sehr schwüler Luft oder im reinen Entfeuchtungsbetrieb fällt trotzdem mehr Wasser an, als das Gerät loswird; dann greift entweder ein interner Behälter mit Abschaltautomatik oder ein Ablaufschlauch für den Dauerbetrieb, der bei einem Gerät im Vergleich beiliegt. Wer das Gerät überwiegend zum Entfeuchten nutzen will, sollte vor dem Kauf prüfen, ob ein Dauerablauf vorgesehen ist.

Wie dieser Vergleich entstanden ist

Für die Kategorie Mobile Klimageräte haben wir 12 Produkte über 6 Kriterien rein rechnerisch verglichen — das größte Einzelgewicht trägt Kühlleistung mit 28 von 100 Punkten, Preise sind Circa-Angaben mit Stand September 2026. Im Labor getestet haben wir nichts, und 26 fehlende Herstellerangaben stehen als „k. A.“ in der Tabelle, statt still ergänzt zu werden. Produkte, die uns mehr Provision bringen, stehen deshalb nicht weiter oben. Ausführlich: So bewerten wir →

Schnelle Antworten zu Mobile Klimageräte

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