Vergleichsatlas

Mähroboter Vergleich 2026

Stand: · 11 Produkte · 6 gewichtete Kriterien + 2 nur zur Information · kein Labortest

In keiner anderen Gartenkategorie steht die wichtigste Zahl so groß auf dem Karton und ist so weich gemeint wie hier: Die Quadratmeterangabe ist eine Herstellerempfehlung unter günstigen Bedingungen, kein Versprechen für den eigenen Garten — Husqvarna macht das selbst sichtbar und nennt für den Automower 430V NERA 4.800 m² bei systematischem und nur 3.200 m² bei unregelmäßigem Rasen.

Warum wir anders rechnen als die meisten Vergleichsseiten

Wir haben elf in Deutschland erhältliche Mähroboter von acht Herstellern ausschließlich über deren eigene Produktseiten und Handbücher verglichen, vom 250-m²-Drahtgerät bis zu den kabellosen Allrad-Flaggschiffen von Dreame und Mammotion, jede Zahl mit Quellen-URL, und dort „k. A.“ gesetzt, wo der Hersteller schweigt — bei der Mähdauer je Ladung betrifft das vier der elf Geräte. Zwei Kriterien führen wir bewusst mit null Punkten mit: die Navigationsart, weil Begrenzungsdraht, Satellitennavigation und LiDAR nicht besser oder schlechter, sondern unterschiedlich unpraktisch sind, und den Regensensor, weil GARDENA auf der eigenen Seite ausdrücklich schreibt, dass der SILENO minimo keinen braucht — ein fehlender Sensor ist hier eine Konstruktionsentscheidung, kein Mangel. Ein Punkt gehört an den Anfang und nicht ins Kleingedruckte: Mähroboter sind eine bekannte Gefahr für Igel, die dämmerungs- und nachtaktiv sind. Wir bewerten das nicht mit Punkten, weil es dazu keine vergleichbaren Herstellerangaben gibt — und der wirksamste Schutz, nicht nachts zu mähen, kostet nichts.

Die kurze Antwort

Dreame A3 AWD Pro 3500

7,7von 10 · Platz 1 von 11

Dreames neues Flaggschiff navigiert mit 360°-3D-LiDAR und zwei Kameras, ganz ohne Begrenzungsdraht und ohne RTK-Station.

  • Bester Wert bei Maximale Steigung in der Arbeitsfläche
  • Bester Wert bei Schnittbreite

Nicht für jeden der richtige. Wem Empfohlene Rasenfläche wichtiger ist als das Gesamtergebnis, sieht sich Husqvarna Automower 430V NERA an — dort steht der beste Wert dieser Spalte. Welches Kriterium für Dich zählt, klärt der Kaufberater weiter unten.

Anzeige: Die Kauflinks sind Partnerlinks. An der Reihenfolge und am Ergebnis der Rechnung ändern sie nichts — wie wir damit umgehen.

Noch unentschlossen? Der Ratgeber Mähroboter kaufen: Flächenangaben, Hangneigung und der Igelschutz erklärt ohne Modellnamen, welche Angabe das Ergebnis bestimmt und welche nur groß auf dem Karton steht.

Alle 11 Produkte im Punktevergleich

Sortiert nach Gesamtscore. Seitwärts wischen für alle Kriterien — die Produktspalte bleibt stehen.

Mähroboter: 11 Produkte, bewertet über 6 gewichtete Kriterien, sortiert nach Gesamtscore.
ProduktScorevon 10Empfohlene Rasenflächein m²Gewicht 25/100Maximale Steigung in der Arbeitsflächein %Gewicht 25/100Schnittbreitein cmGewicht 15/100Lautstärke (Herstellerangabe)in dB(A)Gewicht 15/100Maximale Schnitthöhein mmGewicht 10/100Typische Mähdauer je Ladezyklusin minGewicht 10/100Navigation / BegrenzungGewicht 0/100RegensensorGewicht 0/100Preisca., Stand September 2026KaufenAnzeigePartnerlinks
Dreame A3 AWD Pro 3500Vergleichssiegerca. 2.014 €7,73.500804065100k. A.LiDAR und Kamera-KI, kabellosk. A.ca. 2.014 €laut Dreame DeutschlandAmazon ›auch bei Dreame Deutschland
Mammotion LUBA 3 AWD 3000ca. 2.399 €7,03.00080407070175LiDAR, Kamera-KI und Satellitennavigation, kabellosJaca. 2.399 €laut Mammotion DeutschlandAmazon ›auch bei Mammotion Deutschland
Husqvarna Automower 430V NERAca. 3.379 €6,14.8005024566095Kamera-KI und Satellitennavigation, kabellosk. A.ca. 3.379 €laut Husqvarna DeutschlandAmazon ›auch bei Husqvarna Deutschland
Segway Navimow i220 LiDAR Proca. 1.599 €5,22.00055225970180LiDAR, Kamera-KI und Satellitennavigation, kabellosk. A.ca. 1.599 €laut Segway Navimow DeutschlandAmazon ›auch bei Segway Navimow Deutschland
STIHL iMOW 5ca. 999 €3,91.50040286160k. A.BegrenzungskabelJaca. 999 €laut STIHL DeutschlandContorion ›auch bei Amazon
1 weiterer Händler
ECOVACS GOAT O800 RTKPreis-Leistungca. 479 €3,780045226180k. A.Kamera-KI und Satellitennavigation, kabellosJaca. 479 €laut ECOVACS DeutschlandAmazon ›auch bei ECOVACS Deutschland
Husqvarna Automower 310E NERAPreis siehe Händler2,71.5003022605550Satellitennavigation, wahlweise mit Begrenzungskabelk. A.k. A.laut Husqvarna DeutschlandAmazon ›auch bei Husqvarna Deutschland
Husqvarna Automower 305Preis siehe Händler2,76004022595060Begrenzungskabelk. A.k. A.laut Husqvarna DeutschlandAmazon ›auch bei Husqvarna Deutschland
Worx Landroid Vision Cloud 400 m² (WR304E)ca. 749 €2,34003018k. A.60k. A.Kamera-KI und Satellitennavigation, kabellosJaca. 749 €laut Worx EuropeAmazon ›auch bei Worx Europe
GARDENA SILENO minimo 250 m²ca. 399,99 €1,62502516574565BegrenzungskabelNeinca. 399,99 €laut GARDENA DeutschlandContorion ›auch bei Amazon
1 weiterer Händler
GARDENA smart SILENO sense 400 m²ca. 999,99 €1,64002516574540Kamera-KI und Satellitennavigation, kabellosk. A.ca. 999,99 €laut GARDENA DeutschlandCoolblue ›auch bei Amazon
1 weiterer Händler

„k. A.“ = keine Herstellerangabe, zählt neutral mit 5,0. Gold unterstrichen: bester belegter Wert der Spalte. Die Spalte „Kaufen“ enthält Werbelinks; die Reihenfolge ändern sie nicht. „Direkt bei …“ ist unvergütet. Wie wir rechnen →

Worauf kommt es Dir an?

Der Gesamtscore gewichtet 6 Kriterien so, wie sie für die meisten Käufer zählen. Zählt für Dich nur eines davon, ist das hier Deine Zeile.

Jede Zeile nennt das Gerät mit dem besten belegten Wert dieser Spalte — nicht das mit dem besten Gesamtscore. Kriterien, bei denen mehrere Geräte gleichauf liegen, stehen bewusst nicht hier: Dort gibt es nichts zu entscheiden.

Das Ergebnis in fünf Sätzen

  • Stand September 2026 ist Dreame A3 AWD Pro 3500 der Vergleichssieger unter 11 verglichenen Produkten der Kategorie Mähroboter — mit 7,7 von 10 Punkten aus 6 gewichteten Kriterien.
  • Das am stärksten gewichtete Kriterium ist Empfohlene Rasenfläche mit 25 von 100 Gewichtspunkten: Die Flächenangabe entscheidet, ob das Gerät den Rasen überhaupt in der verfügbaren Zeit schafft — reicht sie nicht, mäht der Roboter tagelang und wird trotzdem nie fertig, und man sieht es am ungleichmäßigen Rasenbild statt an einer Fehlermeldung. Entscheidend ist aber, wie diese Zahl zustande kommt: Sie gilt für zusammenhängende, übersichtliche Flächen, und je verwinkelter der Garten, desto weniger davon bleibt übrig. Husqvarna beziffert diesen Abschlag als einziger Hersteller im Feld selbst — beim Automower 430V NERA 4.800 m² systematisch gegen 3.200 m² unregelmäßig, beim 310E NERA 1.500 gegen 1.000 m², also ein Drittel Verlust allein durch die Gartenform. Unsere Skala reicht seit der Aufnahme der Großflächen-Modelle von 200 bis 4.800 m²; das heißt auch: Wer 500 m² Rasen hat, gewinnt durch ein 4.800-m²-Gerät nichts, die Punkte hier belohnen Reserve.
  • Preis-Leistungs-Sieger ist ECOVACS GOAT O800 RTK mit 3,7 von 10 Punkten bei einem Preis von ca. 479 € (Stand September 2026) — mechanisch ermittelt als bestes Verhältnis von Punktzahl zu Preis.
  • Für 9 der 11 Produkte fehlen mindestens eine Herstellerangabe (insgesamt 11 Werte); fehlende Werte gehen neutral mit 5,0 in die Rechnung ein und stehen in der Tabelle sichtbar als „k. A.“.
  • Alle Gewichte, jede Quelle je Wert und die vollständige Rechenformel sind auf dieser Seite und unter https://vergleichsatlas.de/methodik offengelegt; ein Labortest fand nicht statt.

Einordnung der Redaktion: Warum der Rechensieger für die meisten Gärten zu groß ist

  • Der Dreame A3 AWD Pro 3500 gewinnt die Rechnung knapp vor dem Mammotion LUBA 3 AWD 3000, und beide gewinnen über Größe: 3.500 bzw. 3.000 m², 80 % Steigung, 40 cm Schnittbreite. Den Ausschlag geben die höhere Schnitthöhe des Dreame (bis 10 cm) und seine niedrigere Lautstärkeangabe — dafür nennt Dreame keine Mähdauer je Ladung, das Kriterium geht bei ihm neutral ein. Für einen 300-Quadratmeter-Reihenhausgarten sind beide die falsche Wahl: Man bezahlt rund 2.000 bis 2.400 Euro für Reserve, die dort nie gebraucht wird.
  • Der Preis-Leistungs-Sieger ist der ECOVACS GOAT O800 RTK: 479 € im Herstellershop für 800 m², 45 % Steigung und kabellose Satellitennavigation. Das ist für normale Gärten die nüchternste Rechnung im Feld — mit zwei Abstrichen, die man kennen muss: Eine RTK-Station muss im Garten stehen, und die Schnitthöhe wird von Hand verstellt. Husqvarna veröffentlicht für zwei seiner drei Geräte keinen Preis auf der zitierten Seite; sie fallen aus dieser Rechnung heraus.
  • Eine Schwäche unserer eigenen Rechnung, die wir offenlegen: Alle größenabhängigen Kriterien — Fläche, Schnittbreite, Schnitthöhe — belohnen große Geräte, obwohl ein kleiner Garten von einem großen Mähroboter nichts hat. Seit die Allrad-Flaggschiffe im Feld sind, reicht die Flächenskala bis 4.800 m², und der GARDENA SILENO minimo landet noch deutlicher hinten, ohne dass ihm etwas fehlt: Für 250 Quadratmeter ist er das passende Gerät und mit 399,99 € das günstigste im Feld. Wer einen kleinen Rasen hat, sollte diese Tabelle von unten lesen.
  • Die Navigationsart bekommt bei uns bewusst null Punkte, und das ist die wichtigste redaktionelle Entscheidung dieser Kategorie. Begrenzungsdraht kostet Stunden Verlegearbeit, Satellitennavigation braucht freien Himmel und Netz, LiDAR kostet am meisten — jede Bauart hat einen echten Nachteil, und welcher schwerer wiegt, entscheidet der Garten, nicht das Datenblatt.
  • Auffälligster Fund in den Daten: Husqvarna ist der einzige Hersteller im Feld, der die eigene Flächenangabe relativiert und für den Automower 430V NERA 4.800 m² systematisch gegen 3.200 m² unregelmäßig nennt. Wir werten wie bei allen Geräten den höheren Wert. Beim Kauf sollte man die niedrigere Zahl unterstellen, auch wenn ein Hersteller sie nicht nennt. Und: Der 430V NERA ist mit 56 dB(A) das leiseste Gerät im Feld.
  • Zum Igelschutz gibt es in diesem Vergleich keine belegbaren Prüfergebnisse, und wir erfinden keine. Worx und Mammotion werben mit Tierschutz-Funktionen, ohne Prüfinstitut. Was gesichert ist: Igel sind nachtaktiv und weichen nicht aus. Der Mähplan auf den Tag ist deshalb die wirksamste Maßnahme — sie kostet nichts, steht in keiner Vergleichstabelle und wiegt schwerer als jedes Ausstattungsmerkmal.

Einordnung auf Basis der in der Tabelle verlinkten Herstellerangaben, abgerufen am 05.08.2026 bzw. 30.09.2026. Eigene Messungen gibt es nicht — wir betreiben kein Labor und testen keine Geräte.

So haben wir gewichtet — alle 8 Kriterien mit Begründung
KriteriumGewichtMessungWarum kaufentscheidend
Empfohlene Rasenfläche25/100Skala 200–4.800 m², mehr ist besserDie Flächenangabe entscheidet, ob das Gerät den Rasen überhaupt in der verfügbaren Zeit schafft — reicht sie nicht, mäht der Roboter tagelang und wird trotzdem nie fertig, und man sieht es am ungleichmäßigen Rasenbild statt an einer Fehlermeldung. Entscheidend ist aber, wie diese Zahl zustande kommt: Sie gilt für zusammenhängende, übersichtliche Flächen, und je verwinkelter der Garten, desto weniger davon bleibt übrig. Husqvarna beziffert diesen Abschlag als einziger Hersteller im Feld selbst — beim Automower 430V NERA 4.800 m² systematisch gegen 3.200 m² unregelmäßig, beim 310E NERA 1.500 gegen 1.000 m², also ein Drittel Verlust allein durch die Gartenform. Unsere Skala reicht seit der Aufnahme der Großflächen-Modelle von 200 bis 4.800 m²; das heißt auch: Wer 500 m² Rasen hat, gewinnt durch ein 4.800-m²-Gerät nichts, die Punkte hier belohnen Reserve.
Maximale Steigung in der Arbeitsfläche25/100Skala 20–80 %, mehr ist besserDie Steigung ist das Kriterium, an dem ein Mähroboter tatsächlich scheitert und nicht nur schlechter abschneidet: Schafft er den Hang nicht, bleibt er stehen, rutscht oder reißt die Grasnarbe auf — und anders als bei zu kleiner Flächenangabe hilft mehr Zeit hier gar nichts. Die Spanne im Feld ist groß: Die Geräte ohne Allrad schaffen 25 bis 50 %, die Allrad-Modelle von Dreame und Mammotion laut Hersteller 80 %. Wichtig ist, welche Zahl man liest: Viele Hersteller nennen zwei — die Steigung innerhalb der Arbeitsfläche und eine deutlich niedrigere an der Begrenzung, weil der Roboter dort quer zum Hang wenden muss. Beim Automower 305 stehen 40 % innen gegen 15 % an der Begrenzung, beim 430V NERA 50 gegen 25 %. Wir werten den Innenwert, weil ihn alle elf Geräte nennen; wer einen Hanggarten hat, muss zusätzlich den Randwert prüfen.
Schnittbreite15/100Skala 14–40 cm, mehr ist besserDie Schnittbreite bestimmt, wie viele Bahnen der Roboter für dieselbe Fläche fahren muss, und damit indirekt Laufzeit, Verschleiß und Radspuren im Rasen — im Feld reicht sie von 16 cm (GARDENA) bis 40 cm bei den beiden Allrad-Flaggschiffen, die mit zwei Messerscheiben arbeiten. Sie ist die ehrlichste Leistungszahl dieser Kategorie, weil sie sich weder schönrechnen noch von der Gartenform abhängig machen lässt: Ein Messerteller ist so breit, wie er ist. Die Kehrseite gehört dazu: Ein breiter Mäher ist auch ein größeres, schwereres Gerät und kommt schlechter durch schmale Passagen — Mammotion nennt für den LUBA 3 AWD 70 cm als engsten Durchgang.
Lautstärke (Herstellerangabe)15/100Skala 50–70 dB(A), weniger ist besserEin Mähroboter läuft nicht 40 Minuten am Samstag, sondern über Wochen fast täglich — und meist genau dann, wenn jemand im Garten sitzt oder das Fenster offen steht. Deshalb ist die Lautstärke hier kein Komfortdetail, sondern der Grund, warum Nachbarschaftsstreit über Mähroboter überhaupt entsteht. Die Angaben sind allerdings nur eingeschränkt vergleichbar, und das legen wir offen: GARDENA und Husqvarna deklarieren „Lautstärke (wahrgenommen)“, STIHL und ECOVACS einen gemessenen Schallleistungspegel, Dreame und Mammotion nur eine Obergrenze („≤ 65 dB“ bzw. „≤70 dB“). Worx nennt auf der Produktseite keine Zahl — dort steht „k. A.“ und das Kriterium geht neutral mit 5,0 von 10 Punkten ein.
Maximale Schnitthöhe10/100Skala 40–100 mm, mehr ist besserDie maximale Schnitthöhe entscheidet, ob man den Rasen im Hochsommer länger stehen lassen kann — längeres Gras beschattet den Boden und trocknet langsamer aus, kurz geschorener Rasen verbrennt zuerst. Wer einen Zierrasen will, schaut umgekehrt auf die Minimalhöhe, und die liegt im Feld zwischen 20 und 30 mm: Worx, ECOVACS und Dreame beginnen erst bei 30 mm, mit ihnen ist ein kurz geschnittener Rasen konstruktionsbedingt nicht möglich. Wir bewerten das Maximum, weil es alle elf Hersteller nennen, und führen die Minimalhöhe im Produkttext mit.
Typische Mähdauer je Ladezyklus10/100Skala 30–180 min, mehr ist besserDie Laufzeit je Ladung sagt weniger, als ihre Prominenz in der Werbung vermuten lässt: Ein Mähroboter fährt selbständig zur Station, lädt und macht weiter — er muss den Garten nicht in einem Zug schaffen. Relevant wird sie erst in Kombination mit der Ladezeit und einem engen Zeitfenster, etwa wenn wegen Nachtruhe oder Igelschutz nur wenige Stunden am Tag gemäht werden darf; dann bestimmt das Verhältnis von Mähen zu Laden, wie viel Fläche pro Tag zusammenkommt. Deshalb gewichten wir sie niedrig. Worx, STIHL, Dreame und ECOVACS beziffern sie auf ihren Produktseiten nicht — dort steht „k. A.“.
Navigation / Begrenzung0/100Begrenzungskabel = 5 · Kamera-KI und Satellitennavigation, kabellos = 5 · Satellitennavigation, wahlweise mit Begrenzungskabel = 5 · LiDAR, Kamera-KI und Satellitennavigation, kabellos = 5 · LiDAR und Kamera-KI, kabellos = 5 PunkteDas ist das folgenreichste Merkmal dieser Kategorie und trotzdem bekommt es bei uns null Punkte — weil keine Bauart objektiv besser ist, sondern jede einen anderen Preis hat. Begrenzungsdraht bedeutet einmalig Stunden Verlegearbeit und Zusatzkosten (STIHL verkauft 150 m Draht für 89,00 € plus 122,00 € Installations-Kit), dafür funktioniert er unter dichten Bäumen, im Schatten und ohne Netz. Satellitennavigation ist in einer Stunde eingerichtet, braucht dafür aber freien Blick zum Himmel und oft Netzabdeckung — GARDENA verlangt für den smart SILENO sense ausdrücklich flächendeckendes Mobilfunk oder WLAN, GNSS-Empfang und Tageslicht. Die jüngste Bauart ergänzt oder ersetzt den Satelliten durch LiDAR, das die Umgebung selbst vermisst: Dreame kommt beim A3 AWD Pro ganz ohne RTK aus, Mammotion und Segway kombinieren LiDAR, Netzwerk-RTK und Kamera. Das hilft unter Bäumen, ist aber die teuerste Technik im Feld. Wer die Voraussetzungen seines Gartens nicht prüft, kauft das falsche System — deshalb steht die Bauart hier als Information und nicht als Note.
Regensensor0/100Ja = 10 Punkte, Nein = 0 PunkteAuch dieses Kriterium zählt bewusst null Punkte, und der Grund steht auf einer Herstellerseite selbst: GARDENA schreibt zum SILENO minimo, er erledige seine Arbeit „bei jedem Wetter, ob Regen oder Sonnenschein“ und benötige keinen Regensensor — der fehlende Sensor ist dort eine Konstruktionsentscheidung, kein Mangel, und ihn mit null Punkten zu bestrafen wäre schlicht falsch. Umgekehrt ist ein Regensensor kein Gütesiegel, sondern eine Komfortfunktion: Er verhindert Fahrspuren und Grasklumpen auf weichem Boden, kostet aber Mähzeit, wenn er zu empfindlich eingestellt ist — STIHL lässt beim iMOW 5 deshalb einstellen, wie stark der Roboter auf Regen reagieren soll. Manche Hersteller ersetzen den Sensor durch eine Wettervorhersage in der App (Segway) oder Regeln wie „bei Regen parken“ (Husqvarna); sechs der elf Hersteller-Angaben nennen keinen Sensor, dort steht „k. A.“.

Die 6 Gewichte oben ergeben zusammen 100 und sind für Mähroboter redaktionell gesetzt — jedes mit der Begründung daneben. Wie daraus der Score entsteht →

Mähroboter: Begrenzungsarten und Antriebe im Vergleich

Die Entscheidung, die man beim Mähroboter wirklich trifft, ist nicht die Marke, sondern die Art, wie das Gerät weiß, wo der Rasen aufhört. Jede der Bauarten hat einen echten Nachteil, und keine Verpackung nennt ihn — deshalb steht er hier bei jeder.

VarianteTypisch gewählt fürEinordnung
Begrenzungsdrahtauch: Begrenzungskabel, Perimeterdraht, „Kabelart: Kabel“Verschattete Gärten, Grundstücke ohne Netzabdeckung, komplexe Formen mit vielen BeetenDer Nachteil ist der Einbau: Der Draht muss einmal komplett um die Fläche und um jedes Beet verlegt und festgenagelt werden — je nach Garten Stunden Arbeit, und er kostet extra. STIHL listet 150 m Begrenzungsdraht mit 89,00 € und das Installations-Kit mit 122,00 €; GARDENA legt beim SILENO minimo 150 m Begrenzungskabel und 150 Haken bei. Wird später ein Beet umgestaltet, muss der Draht neu verlegt werden, und ein Kabelbruch nach einem Spatenstich ist der häufigste Grund, warum ein Draht-Mäher plötzlich stehenbleibt.
Satellitennavigation (RTK/GNSS)auch: kabellos, virtuelle Begrenzung, EPOS, „Kabelart: Virtuell“Offene, gut einsehbare Gärten; Flächen, die sich öfter ändernDer Nachteil ist der Himmel: Das Verfahren braucht freie Sicht zu den Satelliten, und genau die fehlt unter dichten Bäumen, an hohen Hauswänden oder in Innenhöfen — dort bricht die Position weg und der Roboter parkt. Die Hersteller sagen das selbst, nur nicht auf der Verpackung: Husqvarna verlangt für die NERA-Modelle Mobilfunk- oder WLAN-Abdeckung und verweist sonst auf die Zusatz-Referenzstation EPOS RS1; GARDENA nennt für den smart SILENO sense flächendeckendes Mobilfunk oder WLAN plus GNSS-Empfang als Voraussetzung, ECOVACS stellt beim GOAT O800 RTK eine eigene RTK-Station in den Garten. Wer einen alten Baumbestand hat, sollte diese Bauart nicht ungeprüft kaufen.
Kamera-KI, meist mit Satellitennavigation kombiniertauch: Vision, Vision AI, kamerabasierte ErkennungGärten mit Hindernissen, Kanten und Spielzeug auf dem RasenDer Nachteil ist das Licht: Eine Kamera braucht Helligkeit, und GARDENA schreibt das für den smart SILENO sense ausdrücklich hin — „Für den Betrieb ist Tageslicht erforderlich“. Damit fällt der Nachtbetrieb weg, was für Igel ein Vorteil und für den Zeitplan eine Einschränkung ist. Dazu kommt der Datenschutz-Aspekt: Es steht eine Kamera im Garten; GARDENA begegnet dem mit der Zusage, dass alle Aufnahmen auf dem Gerät bleiben und weder von außen noch über die Cloud abrufbar sind — eine Angabe, die man bei jedem Kamera-Modell suchen sollte.
Zweiradantrieb (Standard)Ebene bis leicht geneigte RasenflächenAcht der elf Geräte dieses Vergleichs fahren ohne Allrad, und bei ihnen liegt die Grenze bei 25 bis 50 % Steigung. Wer zwei Steigungswerte angibt, zeigt, dass der niedrigere zählt: An der Begrenzung sind es beim Automower 305 nur 15 % statt 40 %, beim SILENO minimo 10 % statt 25 %. Der Grund ist mechanisch — am Rand muss das Gerät quer zum Hang wenden, und dabei rutscht es. Wer einen Hang bis zur Grundstücksgrenze hat, stößt genau hier an die Grenze.
Allradantrieb (AWD/4WD)Steile Hänge, unebenes oder rutschiges GeländeDie einzige Antwort auf echte Hanglagen, im Feld vertreten durch den Dreame A3 AWD Pro und den Mammotion LUBA 3 AWD (je 80 % laut Hersteller) sowie den Segway Navimow i220 LiDAR Pro mit drei angetriebenen Rädern (55 %). Der Preis ist klar: Die Allrad-Flaggschiffe kosten um 2.000 bis 2.400 Euro, wiegen beim LUBA 3 AWD 19 kg und sind für große Flächen ausgelegt. Wer weniger als etwa 30 % Steigung und einen kleinen Garten hat, zahlt für eine Reserve, die er nie braucht.
Draht plus Satellit (Hybrid)Gärten, die teils offen und teils verschattet sindIm Feld bietet das nur der Husqvarna Automower 310E NERA an, den der Hersteller unter der Kabelart „Virtuell, Kabel“ führt. Der Nachteil: Man bezahlt beide Technologien, nutzt aber meist nur eine — und wer am Ende doch den Draht verlegt, hat die Satellitentechnik mitbezahlt, ohne sie zu brauchen.
LiDAR, oft kombiniert mit Kamera und Netzwerk-RTKauch: 3D-LiDAR, Tri-Fusion, EFLS, OmniSenseGärten mit Bäumen und Hauswänden, in denen reine Satellitennavigation unsicher wäreDer Nachteil ist der Preis: Alle drei LiDAR-Geräte im Feld — Dreame A3 AWD Pro, Mammotion LUBA 3 AWD, Segway Navimow i220 LiDAR Pro — kosten im Herstellershop zwischen rund 1.600 und 2.400 Euro. Dazu kommt, dass die Kombination aus Laser, Kamera und Netzdienst mehr Technik ist, die ausfallen oder ein Abo brauchen kann: Segway nennt für die Mobilfunkverbindung ein Jahr kostenlos und danach 29,90 € jährlich.

Die ehrliche Zusammenfassung lautet: Begrenzungsdraht kostet einmal Arbeit und funktioniert dann fast überall; Satellitennavigation kostet keine Arbeit und funktioniert nur dort, wo der Himmel frei ist; LiDAR entschärft das Baumproblem, kostet aber mit Abstand am meisten. Wer Bäume im Garten hat, sollte vor dem Kauf mit dem Handy prüfen, ob dort überhaupt sauberer Satelliten- und Netzempfang ankommt. Wie sich die einzelnen Modelle in der Punktrechnung schlagen, steht oben in der Tabelle; die Bauart selbst bekommt bei uns bewusst keine Punkte.

Einordnungswerte

Zur Einordnung der Tabellenwerte — was die Datenblattzahlen dieser elf Mähroboter im Garten bedeuten. Alles, was wir selbst gerechnet haben, ist als solches gekennzeichnet.

Was die Flächenangabe wirklich wert ist

4.800 m² gegen 3.200 m² — dasselbe Gerät

Husqvarna nennt für den Automower 430V NERA beide Zahlen: 4.800 m² Flächenkapazität bei systematischem Mähen, 3.200 m² bei unregelmäßigem (beim 310E NERA: 1.500 gegen 1.000 m²). Der Unterschied ist nicht das Gerät, sondern die Gartenform. Die übrigen Hersteller im Feld veröffentlichen nur eine Zahl — verwinkelte Gärten mit Beeten, Bäumen und schmalen Durchgängen zehren diese Angabe genauso auf, sie ist dort nur nicht beziffert. Faustregel für den Kauf: Die Herstellerfläche ist eine Obergrenze unter günstigen Bedingungen, kein Wert, den man knapp ausreizen sollte.

Steigung in Prozent, übersetzt in Grad

30 % ≈ 17°, 50 % ≈ 27°, 80 % ≈ 38,6°

Die 17 Grad für 30 % nennt Worx auf der Produktseite selbst, die 38,6 Grad für 80 % Mammotion (Dreame schreibt 38,7°). Die 27 Grad für 50 % sind unsere eigene Umrechnung (Arkustangens von 0,50) und keine Herstellerangabe. Prozent und Grad sind nicht dasselbe: 100 % Steigung wären 45 Grad, nicht senkrecht — wer die Prozentzahl für Grad hält, hält jeden Hang für zu steil.

Zusatzkosten der Draht-Installation

89,00 € (150 m Draht) + 122,00 € (Installations-Kit)

Beides Listenpreise von STIHL für den iMOW. Sie zeigen, dass „Mähroboter für 999 €“ bei einem Draht-Gerät nicht der Endbetrag ist, wenn man selbst installiert — und der eigentliche Aufwand, das Verlegen und Festnageln rund um jedes Beet, steht in keiner Preisliste. GARDENA legt beim SILENO minimo 150 m Begrenzungskabel und 150 Haken bei; reicht das für den eigenen Garten nicht, kommt Draht dazu.

Lautstärke-Spanne im Vergleichsfeld

56–70 dB(A)

Über die zehn Geräte, die überhaupt eine Zahl nennen; Worx beziffert sie auf der Produktseite nicht. Die Werte sind nicht gleich gemessen: GARDENA und Husqvarna deklarieren „Lautstärke (wahrgenommen)“, STIHL und ECOVACS einen Schallleistungspegel, Dreame (≤ 65 dB) und Mammotion (≤70 dB) nur eine Obergrenze. Mammotions eigenes Handbuch nennt für den LUBA 3 AWD einen Schallleistungspegel von 64 dB(A) — die 70 dB der Produktseite sind also eine Obergrenze, keine Messung. Die Spanne sieht deshalb größer aus, als sie im Garten ist.

Mähdauer je Ladung im Feld

40–180 Minuten

Über die sieben Geräte mit Angabe. Die Zahl allein sagt wenig, weil der Roboter selbständig zur Station fährt und weitermäht — relevant wird sie erst zusammen mit der Ladezeit und einem engen Mähfenster. Beispiel aus dem Feld: Segway nennt für den Navimow i220 LiDAR Pro 180 Minuten Mähen bei 115 Minuten Laden, GARDENA für den SILENO minimo 65 Minuten Mähen bei 75 Minuten Laden — pro Stunde Kalenderzeit kommt beim einen deutlich mehr Mähzeit heraus als beim anderen.

Nachtbetrieb: Igel und Ruhezeiten

nachts nicht mähen

Igel sind dämmerungs- und nachtaktiv und rollen sich bei Gefahr ein, statt zu fliehen — genau deshalb gelten Mähroboter im Nachtbetrieb als Gefahr für sie. Unabhängig davon gilt für Rasenmäher in Wohngebieten die 32. BImSchV mit Betriebsverbot an Werktagen zwischen 20 und 7 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen; ob Mähroboter darunter fallen, wird juristisch unterschiedlich beurteilt. Für den Igelschutz ist die Frage ohnehin zweitrangig: Wer den Mähplan auf den Tag legt, löst beides auf einmal. Unter den neuen Modellen wirbt Mammotion beim LUBA 3 AWD mit einem „Wildlife Safety Mode“ für kleine Tiere in der Nacht — ein geprüftes Ergebnis nennt die Seite nicht (siehe FAQ).

Quelle: Herstellerangaben der elf verglichenen Mähroboter, sämtlich in der Tabelle verlinkt, abgerufen am 05.08.2026 und für die fünf am 30.09.2026 aufgenommenen Modelle am 30.09.2026. Als „eigene Rechnung“ gekennzeichnete Werte sind Näherungen aus genau diesen Angaben; die Angabe zur 32. BImSchV ist eine Rechtsnorm und keine Herstellerangabe.

Die Produkte im Detail

Platz 1Vergleichssieger

Dreame A3 AWD Pro 3500

7,7von 10 Punkten

Dreames neues Flaggschiff navigiert mit 360°-3D-LiDAR und zwei Kameras, ganz ohne Begrenzungsdraht und ohne RTK-Station. Allradantrieb mit Nabenmotoren schafft laut Hersteller 80 % Steigung, die zwei Messerscheiben schneiden 40 cm breit, und die Schnitthöhe reicht per App von 3 bis 10 cm — die höchste Obergrenze im Feld. Eine Mähdauer je Ladung nennt Dreame auf der Produktseite nicht, nur Flächen pro 24 Stunden je Modus.

Stärken

  • + Schnitthöhe bis 10 cm — höchste Obergrenze im Feld
  • + 80 % Steigung dank Allrad-Nabenmotoren
  • + 40 cm Schnittbreite, kabellos ohne RTK-Antenne (LiDAR plus Kamera)

Schwächen

  • – Keine Mähdauer je Ladung auf der Produktseite — nur Flächen pro 24 Stunden
  • – Schnitthöhe beginnt erst bei 3 cm; kein Regensensor genannt

Ohne belegte Angabe (2): Typische Mähdauer je Ladezyklus — jeweils neutral mit 5,0 gewertet. Regensensor — nur zur Information, zählt nicht zur Punktzahl.

Anzeige · Über die Kauflinks erhalten wir ggf. eine Provision, für Dich bleibt der Preis gleich. Preis ca. 2.014 € (Stand September 2026), bitte beim Händler prüfen.

Belege: Quelle je Wert
Platz 2

Mammotion LUBA 3 AWD 3000

7,0von 10 Punkten

Mammotions Flaggschiff 2026 kombiniert drei Ortungsverfahren — 360°-LiDAR, Netzwerk-RTK und zwei Kameras — und kommt damit ohne Begrenzungsdraht und ohne eigene Antenne im Garten aus. Die Zahlen gehören zu den größten im Feld: 3.000 m² Rasenfläche, Allradantrieb für 80 % Steigung, 40 cm Schnittbreite mit zwei Messerscheiben und laut deutscher Produktseite 175 Minuten Mähzeit je Ladung. Die Lautstärke nennt Mammotion nur als Obergrenze („≤70 dB“), ohne Messgröße — das ist der höchste Wert im Feld.

Stärken

  • + 80 % Steigung dank Allradantrieb — gemeinsam mit dem Dreame A3 AWD Pro der Höchstwert im Feld
  • + 40 cm Schnittbreite mit zwei Messerscheiben
  • + Kabellos ohne eigene RTK-Antenne: LiDAR, Netzwerk-RTK und Kamera kombiniert
  • + Regenerkennung laut Produktseite serienmäßig

Schwächen

  • – Lautstärke nur als „≤70 dB“ angegeben — höchster Wert im Feld, Messgröße nicht genannt
  • – Preis um 2.400 Euro; der RTK-Teil läuft über Mammotions Netzdienst, nicht über eine eigene Station

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Belege: Quelle je Wert
Platz 3

Husqvarna Automower 430V NERA

6,1von 10 Punkten

Husqvarnas neues Spitzenmodell für Privatgärten: satellitengestützte EPOS-Navigation ohne Draht plus KI-Kamera zur Hinderniserkennung. Wie beim 310E NERA nennt Husqvarna zwei Flächenwerte — 4.800 m² systematisch, 3.200 m² unregelmäßig — dazu 50 % Steigung innen und 25 % an der Begrenzung. Mit 56 dB(A) wahrgenommener Lautstärke ist er das leiseste Gerät im Feld, mit 3.379 € Aktionspreis aber auch das teuerste.

Stärken

  • + 56 dB(A) wahrgenommene Lautstärke — leisester Wert im Feld
  • + Größte Flächenangabe im Feld (4.800 m² systematisch), ehrlich mit zweitem Wert für unregelmäßige Gärten (3.200 m²)
  • + 50 % Steigung innen, 25 % an der Begrenzung — beide Werte angegeben

Schwächen

  • – Teuerstes Gerät im Feld (3.379 € Aktionspreis beim Hersteller)
  • – 24 cm Schnittbreite und 95 Minuten je Ladung — schmaler und kürzer als die Allrad-Konkurrenz

Ohne belegte Angabe (1): Regensensor — nur zur Information, zählt nicht zur Punktzahl.

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Belege: Quelle je Wert
Platz 4

Segway Navimow i220 LiDAR Pro

5,2von 10 Punkten

Die neue Mittelklasse von Segway Navimow verbindet Festkörper-LiDAR, Netzwerk-RTK und Kamera und braucht weder Begrenzungsdraht noch Antenne. Die Zahlen sind für ein Gerät dieser Klasse ungewöhnlich: 2.000 m², 55 % Steigung mit drei angetriebenen Rädern und laut Spezifikationstabelle 180 Minuten Mähzeit je Ladung — die längste Angabe im Feld. Die Schnittbreite bleibt mit 22 cm im Mittelfeld.

Stärken

  • + 180 Minuten Mähzeit je Ladung — längste Angabe im Feld
  • + 55 % Steigung, 2.000 m² bei 59 dB(A)
  • + Kabellos ohne Antenne: LiDAR, Netzwerk-RTK und Kamera

Schwächen

  • – 22 cm Schnittbreite — deutlich schmaler als die Allrad-Flaggschiffe mit 40 cm
  • – Kein Regensensor genannt; der Hersteller setzt auf Wettervorhersage per App

Ohne belegte Angabe (1): Regensensor — nur zur Information, zählt nicht zur Punktzahl.

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Belege: Quelle je Wert
STIHL iMOW 5 — Produktbild
Platz 5

STIHL iMOW 5

3,9von 10 Punkten

Das stärkste Drahtgerät im Feld: 1.500 m² empfohlene Fläche, 40 % Steigung und mit 28 cm die breiteste Schnittbreite aller Geräte ohne Allrad — fast doppelt so viel wie die 16 cm der beiden GARDENA-Geräte. Bezahlt wird das mit klassischem Begrenzungsdraht, und STIHL sagt selbst, was das heißt: Für die Selbstinstallation ist ein zusätzliches Installations-Kit nötig, das der Hersteller mit 122,00 € listet, dazu Begrenzungsdraht ab 89,00 € für 150 m. Eine Mähdauer je Ladung nennt STIHL nicht — dieses Kriterium geht neutral in die Rechnung ein.

Produktbild: Contorion

Stärken

  • + 28 cm Schnittbreite — breitester Wert unter den Geräten ohne Allrad
  • + 40 % Steigung in der Arbeitsfläche mit reinem Zweiradantrieb
  • + Einstellbarer Regensensor: der Nutzer legt fest, wie der Roboter auf Regen reagiert

Schwächen

  • – Begrenzungsdraht muss verlegt werden — Installations-Kit (122,00 €) und Draht (89,00 € / 150 m) kommen zum Kaufpreis dazu
  • – Keine Mähdauer je Ladezyklus beziffert

Ohne belegte Angabe (1): Typische Mähdauer je Ladezyklus — jeweils neutral mit 5,0 gewertet.

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Wo gibt es das noch? (1)

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Belege: Quelle je Wert
Platz 6Preis-Leistungs-Sieger

ECOVACS GOAT O800 RTK

3,7von 10 Punkten

Der günstigste kabellose Mähroboter im Feld: ECOVACS kombiniert RTK-Satellitennavigation (mit Station im Garten) mit einer 3D-ToF-Kamera zur Hinderniserkennung und verlangt dafür im eigenen Shop 479 €. Die Kennzahlen sind die eines Geräts für normale Gärten — 800 m², 22 cm Schnittbreite, 45 % Steigung. Das Handbuch nennt einen gemessenen Schallleistungspegel von 61 dB(A) und bestätigt einen Regensensor; eine Mähdauer je Ladung veröffentlicht ECOVACS nicht.

Stärken

  • + Niedrigster Preis eines kabellosen Geräts im Feld (479 € im Herstellershop)
  • + 45 % Steigung bei 800 m² Fläche
  • + Regensensor laut Handbuch; Schallleistungspegel nach Messung angegeben

Schwächen

  • – Schnitthöhe nur manuell verstellbar (3–8 cm)
  • – Keine Mähdauer je Ladung angegeben; RTK-Station muss im Garten aufgestellt werden

Ohne belegte Angabe (1): Typische Mähdauer je Ladezyklus — jeweils neutral mit 5,0 gewertet.

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Belege: Quelle je Wert
Platz 7

Husqvarna Automower 310E NERA

2,7von 10 Punkten

Das einzige Gerät im Feld, das beide Welten anbietet: Husqvarna führt es unter der Kabelart „Virtuell, Kabel“ — es lässt sich also über die satellitengestützte EPOS-Technik ohne Draht oder klassisch mit Begrenzungskabel einrichten. Bemerkenswert ist vor allem die Ehrlichkeit des Datenblatts: Statt einer einzigen Flächenzahl nennt Husqvarna 1.500 m² für systematisches und 1.000 m² für unregelmäßiges Mähen — wie beim neuen 430V NERA beziffert Husqvarna den Gartenform-Abschlag als einziger Hersteller im Feld selbst. Wir werten die 1.500 m², weil die anderen Hersteller nur eine Zahl nennen. Einen Preis veröffentlicht Husqvarna auf der Produktseite nicht.

Stärken

  • + Wahlweise kabellos über Satellitennavigation oder mit Begrenzungskabel einzurichten
  • + Nennt als einziger Hersteller im Feld zwei Flächenwerte (1.500 m² systematisch, 1.000 m² unregelmäßig)
  • + Elektrische Schnitthöhenverstellung über die App, Schnitthöhe bis 55 mm

Schwächen

  • – <strong>Wird vom Hersteller nicht mehr geführt.</strong> Die Herstellerseite nennt das Gerät „nicht mehr erhältlich“ (geprüft am 22.08.2026). Restbestände sind im Handel oft noch zu haben, häufig günstiger — Ersatzteile und Zubehör werden mit der Zeit aber schwerer zu bekommen.
  • – Für die kabellose Installation verlangt Husqvarna WLAN-Abdeckung über die gesamte Rasenfläche — sonst wird Zusatzhardware nötig
  • – Mit 60 dB(A) wahrgenommener Lautstärke im oberen Mittelfeld; kein Herstellerpreis auf der Produktseite

Ohne belegte Angabe (1): Regensensor — nur zur Information, zählt nicht zur Punktzahl.

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Belege: Quelle je Wert
Platz 8

Husqvarna Automower 305

2,7von 10 Punkten

Der klassische Draht-Mäher für kleine, komplexe Gärten: 600 m², aber 40 % Steigung in der Arbeitsfläche — so viel wie der STIHL iMOW 5 und mehr als manches deutlich größere Gerät ohne Allrad. Der zweite Steigungswert zeigt zugleich, wo die Grenze wirklich liegt: An der Begrenzung sind es nur noch 15 %. Mit 22 cm Schnittbreite und 60 Minuten Mähdauer je Ladung liegt er im Mittelfeld; einen Preis nennt Husqvarna auf der Produktseite nicht.

Stärken

  • + 40 % Steigung in der Arbeitsfläche trotz kompakter Bauform
  • + 22 cm Schnittbreite trotz kompakter Bauform (57 × 43 × 25 cm)
  • + 60 Minuten Mähdauer je Ladezyklus bei 60 Minuten Ladezeit

Schwächen

  • – An der Begrenzung sind nur 15 % Steigung zulässig — der Randbereich ist bei Hanggärten die eigentliche Hürde
  • – Begrenzungskabel muss verlegt werden; kein Herstellerpreis auf der Produktseite

Ohne belegte Angabe (1): Regensensor — nur zur Information, zählt nicht zur Punktzahl.

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Belege: Quelle je Wert
Platz 9

Worx Landroid Vision Cloud 400 m² (WR304E)

2,3von 10 Punkten

749 € für Kamera-KI plus RTK-Satellitennavigation, ohne dass eine eigene Antenne im Garten aufgestellt werden muss, und mit ausdrücklich beziffertem Regensensor. Der Haken steckt in der Schnitthöhe: Sie beginnt erst bei 30 mm — einen kurz geschnittenen Zierrasen kann dieses Gerät konstruktionsbedingt nicht liefern. Auffällig ist außerdem, dass die Produktseite sich selbst widerspricht: An einer Stelle nennt Worx „30 bis 60 mm“, wenige Absätze später „30 bis 59 mm“; wir übernehmen die 60 mm, weil sie auch in der Spezifikationstabelle stehen. Lautstärke und Mähdauer je Ladung beziffert Worx nicht.

Stärken

  • + 60 mm maximale Schnitthöhe, kabellos zu einem Preis unter 750 €
  • + Kabellos ohne eigene Antenne im Garten, RTK-Dienst laut Hersteller ohne Zusatzkosten
  • + Regensensor ausdrücklich in der Spezifikationstabelle bestätigt

Schwächen

  • – Schnitthöhe beginnt erst bei 30 mm — kurz geschnittener Rasen ist nicht möglich
  • – Weder Lautstärke noch Mähdauer je Ladezyklus angegeben; die Seite nennt die Schnitthöhe an zwei Stellen unterschiedlich (60 mm gegen 59 mm)

Ohne belegte Angabe (2): Lautstärke (Herstellerangabe), Typische Mähdauer je Ladezyklus — jeweils neutral mit 5,0 gewertet.

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Belege: Quelle je Wert
GARDENA SILENO minimo 250 m² — Produktbild
Platz 10

GARDENA SILENO minimo 250 m²

1,6von 10 Punkten

Das kleinste und günstigste Gerät des Vergleichs — 250 m², Begrenzungskabel, 399,99 € beim Hersteller. Für die Punktrechnung ist es zwangsläufig das Schlusslicht, weil alle größenabhängigen Kriterien gegen ein Kleingarten-Gerät laufen; für einen 200-Quadratmeter-Rasen ist genau das die richtige Wahl. Die interessanteste Angabe steht im Fließtext statt in der Tabelle: GARDENA schreibt ausdrücklich, der minimo arbeite „bei jedem Wetter, ob Regen oder Sonnenschein“ und benötige keinen Regensensor — die einzige Stelle im Feld, an der ein Hersteller das Fehlen einer beworbenen Funktion selbst begründet.

Produktbild: Contorion

Stärken

  • + Niedrigster Herstellerpreis im Vergleich (399,99 €)
  • + 57 dB(A) wahrgenommene Lautstärke — nach dem Automower 430V NERA (56) der niedrigste Wert im Feld, gemeinsam mit dem smart SILENO sense
  • + 65 Minuten Mähdauer je Ladezyklus bei nur 250 m² Fläche

Schwächen

  • – 250 m² und 25 % Steigung — die niedrigsten Werte des Felds, für größere oder steilere Gärten ungeeignet
  • – Nur 16 cm Schnittbreite und Begrenzungskabel, das verlegt werden muss
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Belege: Quelle je Wert
GARDENA smart SILENO sense 400 m² — Produktbild
Platz 11

GARDENA smart SILENO sense 400 m²

1,6von 10 Punkten

Ein teures Gerät für wenig reine Mähleistung — 999,99 € für 400 m², 16 cm Schnittbreite und 40 Minuten Mähdauer je Ladung, die kürzeste im Feld. Bezahlt wird hier nicht Leistung, sondern Installationskomfort: kamerabasierte KI plus Satellitennavigation ersetzen den Begrenzungsdraht, und GARDENA betont, dass Kameraaufnahmen ausschließlich auf dem Gerät bleiben und nicht über die Cloud abrufbar sind. Die Voraussetzungen nennt der Hersteller ungewöhnlich offen: flächendeckendes Mobilfunk oder WLAN im Garten, GNSS-Empfang — und Tageslicht, denn ohne Licht sieht die Kamera nichts.

Produktbild: Coolblue

Stärken

  • + Kabellose Installation ohne Begrenzungsdraht, integrierte SIM-Karte ohne laufende Kosten
  • + 57 dB(A) wahrgenommene Lautstärke — nach dem Automower 430V NERA (56) der niedrigste Wert im Feld, gemeinsam mit dem SILENO minimo
  • + Kameraaufnahmen bleiben laut Hersteller ausschließlich auf dem Gerät

Schwächen

  • – 999,99 € bei nur 400 m², 25 % Steigung und 16 cm Schnittbreite — der ECOVACS GOAT O800 RTK kostet kabellos weniger als die Hälfte
  • – Braucht laut Hersteller Mobilfunk oder WLAN im ganzen Garten, GNSS-Empfang und Tageslicht — und nur 40 Minuten Mähdauer je Ladezyklus

Ohne belegte Angabe (1): Regensensor — nur zur Information, zählt nicht zur Punktzahl.

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Belege: Quelle je Wert

Woran Du gute Produkte selbst erkennst

Diese Punkte lassen sich am Datenblatt oder in der Produktbeschreibung nachprüfen — unabhängig davon, welches Produkt Du am Ende wählst.

Beide Steigungswerte suchen, nicht nur den großen

Worauf achten: Im Datenblatt stehen bei den seriösen Herstellern zwei Zahlen: „Maximale Steigung innerhalb der Arbeitsfläche“ und „Maximale Steigung an der Begrenzung“. Fehlt die zweite, ist die Angabe unvollständig.

Warum: Der Randwert ist regelmäßig weit niedriger, weil der Roboter dort quer zum Hang wenden muss — beim Automower 305 sind es 15 % gegen 40 %, beim 430V NERA 25 % gegen 50 %, beim SILENO minimo 10 % gegen 25 %. Wer einen Hang bis zur Grundstücksgrenze hat, wird von der großen Zahl in die Irre geführt.

Prüfen, auf welche Gartenform sich die Quadratmeterangabe bezieht

Worauf achten: Nennt der Hersteller einen zweiten, niedrigeren Wert für unregelmäßige Flächen? Husqvarna tut das (430V NERA: 4.800 m² systematisch, 3.200 m² unregelmäßig), die übrigen Hersteller im Feld nennen nur eine Zahl.

Warum: Die Flächenangabe entsteht unter günstigen Bedingungen. Ein Garten mit Beeten, Bäumen und schmalen Durchgängen frisst sie auf — nur wird der Abschlag fast nie beziffert. Die Angabe knapp auszureizen ist deshalb der häufigste Fehlkauf dieser Kategorie.

Bei kabellosen Geräten die Voraussetzungen im Fließtext lesen

Worauf achten: Was verlangt der Hersteller für die Installation? Husqvarna nennt für die NERA-Modelle Mobilfunk- oder WLAN-Abdeckung, GARDENA für den smart SILENO sense zusätzlich GNSS-Empfang und ausdrücklich Tageslicht; ECOVACS braucht beim GOAT O800 RTK eine RTK-Station im Garten.

Warum: Diese Sätze stehen nie auf der Verpackung, entscheiden aber, ob das Gerät im eigenen Garten überhaupt funktioniert. Unter altem Baumbestand oder in einem Innenhof ist der Satellitenempfang das K.-o.-Kriterium, und keine Softwareaktualisierung ändert daran etwas.

Schnitthöhe von unten lesen, nicht von oben

Worauf achten: Die Minimalhöhe im Datenblatt: Im Feld liegt sie zwischen 20 mm (GARDENA, Husqvarna, STIHL, Segway) und 30 mm (Worx Landroid Vision Cloud, ECOVACS GOAT O800 RTK, Dreame A3 AWD Pro).

Warum: Die maximale Höhe wird beworben, die minimale entscheidet, ob ein kurz geschnittener Rasen möglich ist. Wer einen Zierrasen will und ein Gerät mit 30 mm Untergrenze kauft, kann das nach dem Kauf nicht mehr korrigieren.

Die Wortwahl bei der Lautstärke beachten

Worauf achten: Steht dort „Lautstärke (wahrgenommen)“ — so formulieren es GARDENA und Husqvarna —, ein gemessener Schallleistungspegel wie bei STIHL und ECOVACS oder nur eine Obergrenze („≤70 dB“ bei Mammotion)? Und steht überhaupt eine Zahl da? Worx nennt auf der Produktseite keine.

Warum: Eine wahrgenommene Lautstärke oder eine Obergrenze ist keine genormte Messgröße und zwischen Herstellern nur eingeschränkt vergleichbar. Beides ist trotzdem besser als gar keine Angabe — aber man sollte wissen, was man vergleicht.

Folgekosten der Installation getrennt nachschlagen

Worauf achten: Wie viel Begrenzungskabel liegt bei, und was kostet Nachschub? STIHL beziffert 150 m Draht mit 89,00 € und das Installations-Kit mit 122,00 €; GARDENA legt beim SILENO minimo 150 m Begrenzungskabel samt 150 Haken bei.

Warum: Bei Draht-Geräten ist der Kaufpreis nicht der Endpreis, und die Menge im Karton reicht bei größeren oder verwinkelten Gärten oft nicht. Diese Rechnung macht kaum eine Vergleichsseite auf — sie entscheidet aber mit, welches Gerät am Ende günstiger ist.

Ratgeber zum Thema

Mähroboter kaufen: Flächenangaben, Hangneigung und der Igelschutz

Zwei Zahlen entscheiden über die Eignung: die empfohlene Fläche unter realistischen Bedingungen und die maximale Steigung — wobei die zulässige Neigung an der Begrenzung regelmäßig deutlich niedriger liegt als in der Arbeitsfläche.

Ratgeber lesen →

Mähroboter: häufige Fragen

Wie viele Quadratmeter schafft ein Mähroboter wirklich?

Weniger, als auf dem Karton steht, sobald der Garten verwinkelt ist. Die Flächenangabe ist eine Herstellerempfehlung unter günstigen Bedingungen — zusammenhängende Fläche, wenige Hindernisse, brauchbare Durchgänge. Husqvarna beziffert den Unterschied als einziger Hersteller in diesem Vergleich selbst und nennt für den Automower 430V NERA 4.800 m² bei systematischem und 3.200 m² bei unregelmäßigem Mähen. Praktisch heißt das: Die Herstellerzahl ist eine Obergrenze, kein Zielwert. Wer 400 m² Rasen mit vier Beeten, einem Baum und einem schmalen Durchgang hat, sollte nicht das 400-m²-Modell nehmen.

Begrenzungsdraht oder kabellos — was ist besser?

Keines von beiden generell; die Frage ist, was der eigene Garten hergibt. Begrenzungsdraht bedeutet einmalig Stunden Verlegearbeit rund um die Fläche und um jedes Beet, dazu Zusatzkosten — STIHL verlangt für 150 m Draht 89,00 € und für das Installations-Kit 122,00 € —, funktioniert danach aber auch unter Bäumen, im Schatten und ohne Netz. Kabellose Geräte sind in einer Stunde eingerichtet, brauchen dafür aber Satellitenempfang und Netzabdeckung im ganzen Garten. Deshalb bewerten wir die Bauart mit null Punkten: Sie ist eine Standortfrage, keine Qualitätsfrage.

Funktioniert ein kabelloser Mähroboter unter Bäumen?

Mit reiner Satellitennavigation oft nicht zuverlässig, und die Hersteller sagen es selbst — nur nicht auf der Verpackung. GARDENA nennt für den smart SILENO sense als Voraussetzung flächendeckende Mobilfunkabdeckung oder WLAN, GPS-Empfang (GNSS) und ausdrücklich Tageslicht; Husqvarna verweist bei fehlender Netzabdeckung auf eine Zusatz-Referenzstation. Dichte Baumkronen, hohe Hauswände und Innenhöfe sind genau die Situationen, in denen Satellitennavigation ungenau wird. Geräte mit LiDAR — im Feld Dreame A3 AWD Pro, Mammotion LUBA 3 AWD und Segway Navimow i220 LiDAR Pro — vermessen die Umgebung zusätzlich selbst und sind für solche Gärten gebaut, kosten aber 1.600 bis 2.400 Euro. Wer alten Baumbestand und ein kleines Budget hat, fährt mit Begrenzungsdraht meist ruhiger.

Sind Mähroboter eine Gefahr für Igel?

Ja, und das ist keine Randnotiz. Igel sind dämmerungs- und nachtaktiv und rollen sich bei Gefahr ein, statt wegzulaufen — sie weichen einem Mähroboter also nicht aus. Der wirksamste Schutz ist banal und kostet nichts: nicht in der Dämmerung und nicht nachts mähen, sondern den Mähplan auf den Tag legen. Dazu kommt: Rasen vor dem Mähen absuchen, Durchschlupfe an Zaunkanten nicht mit Hindernissen zustellen, und bei Verdacht auf ein verletztes Tier eine Igelstation kontaktieren. Einige Hersteller werben inzwischen mit Tierschutz-Funktionen — dazu die nächste Frage.

Gibt es Mähroboter mit geprüftem Igelschutz?

Auf den Herstellerseiten dieses Vergleichs finden sich dazu nur Werbeaussagen, keine Prüfergebnisse. Worx verweist auf einen eigenen Blogbeitrag, Igel könnten dank Landroid und Landroid Vision „frei und sicher umherstreifen“, und beschreibt ein Modul namens FiatLux, das nächtliche Besucher erkennen und ihnen ausweichen soll; Mammotion beschreibt beim LUBA 3 AWD einen „Wildlife Safety Mode“, der nachts kleine Tiere wie Igel schützen soll — über Optionen, nachts nicht zu mähen, langsamer zu fahren oder zu beleuchten. Ein Prüfinstitut oder Testergebnis nennt keine dieser Seiten, und wir haben keines. Ein Kaufargument, das man nachprüfen kann, ist das also nicht — der Verzicht auf Nachtbetrieb dagegen schon.

Wie steil darf der Hang für einen Mähroboter sein?

Entscheidend sind zwei Zahlen, nicht eine. Innerhalb der Arbeitsfläche schaffen die Geräte ohne Allrad in diesem Vergleich 25 bis 50 %, die Allrad-Modelle Dreame A3 AWD Pro und Mammotion LUBA 3 AWD laut Hersteller 80 %. An der Begrenzung liegen die zulässigen Werte weit darunter (Automower 305: 15 %, Automower 430V NERA: 25 %, GARDENA SILENO minimo: 10 %), weil der Roboter dort quer zum Hang wenden muss und abrutscht. Und zur Umrechnung: 30 % sind rund 17 Grad, 80 % rund 38,6 Grad — Prozent und Grad sind nicht dasselbe.

Wie laut ist ein Mähroboter im Betrieb?

Die zehn Geräte im Feld, die eine Zahl nennen, liegen zwischen 56 und 70 dB(A) — am unteren Ende der Husqvarna Automower 430V NERA mit 56 und die beiden GARDENA-Modelle mit 57, am oberen Ende der Mammotion LUBA 3 AWD mit „≤70 dB“. Worx beziffert die Lautstärke auf der Produktseite nicht. Die Zahlen sind nicht gleich gemessen: GARDENA und Husqvarna deklarieren eine wahrgenommene Lautstärke, STIHL und ECOVACS einen Schallleistungspegel, Dreame und Mammotion nur eine Obergrenze. Für die Nachbarschaft zählt ohnehin mehr, wann gemäht wird als wie laut.

Braucht ein Mähroboter einen Regensensor?

Nicht zwingend, und ausgerechnet ein Hersteller sagt das offen: GARDENA schreibt zum SILENO minimo, er arbeite „bei jedem Wetter, ob Regen oder Sonnenschein“ und benötige keinen Regensensor. Ein Sensor verhindert Fahrspuren und Grasklumpen auf durchweichtem Boden, kostet aber Mähzeit, wenn er empfindlich eingestellt ist — STIHL lässt beim iMOW 5 deshalb einstellen, wie stark der Roboter auf Regen reagieren soll. Belegt vorhanden ist er in diesem Feld bei Worx, STIHL, Mammotion und ECOVACS; sechs Geräte-Angaben nennen keinen. Weil ein fehlender Sensor hier eine Konstruktionsentscheidung und kein Mangel ist, geht das Kriterium bei uns mit null Punkten in die Rechnung.

Wie dieser Vergleich entstanden ist

Für die Kategorie Mähroboter haben wir 11 Produkte über 6 Kriterien rein rechnerisch verglichen — das größte Einzelgewicht trägt Empfohlene Rasenfläche mit 25 von 100 Punkten, Preise sind Circa-Angaben mit Stand September 2026. Im Labor getestet haben wir nichts, und 11 fehlende Herstellerangaben stehen als „k. A.“ in der Tabelle, statt still ergänzt zu werden. Produkte, die uns mehr Provision bringen, stehen deshalb nicht weiter oben. Ausführlich: So bewerten wir →

Schnelle Antworten zu Mähroboter

Eine Frage, eine belegte Antwort — für alle, die nicht die ganze Tabelle brauchen.

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