| Empfohlene Rasenfläche | 25/100 | Skala 200–4.800 m², mehr ist besser | Die Flächenangabe entscheidet, ob das Gerät den Rasen überhaupt in der verfügbaren Zeit schafft — reicht sie nicht, mäht der Roboter tagelang und wird trotzdem nie fertig, und man sieht es am ungleichmäßigen Rasenbild statt an einer Fehlermeldung. Entscheidend ist aber, wie diese Zahl zustande kommt: Sie gilt für zusammenhängende, übersichtliche Flächen, und je verwinkelter der Garten, desto weniger davon bleibt übrig. Husqvarna beziffert diesen Abschlag als einziger Hersteller im Feld selbst — beim Automower 430V NERA 4.800 m² systematisch gegen 3.200 m² unregelmäßig, beim 310E NERA 1.500 gegen 1.000 m², also ein Drittel Verlust allein durch die Gartenform. Unsere Skala reicht seit der Aufnahme der Großflächen-Modelle von 200 bis 4.800 m²; das heißt auch: Wer 500 m² Rasen hat, gewinnt durch ein 4.800-m²-Gerät nichts, die Punkte hier belohnen Reserve. |
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| Maximale Steigung in der Arbeitsfläche | 25/100 | Skala 20–80 %, mehr ist besser | Die Steigung ist das Kriterium, an dem ein Mähroboter tatsächlich scheitert und nicht nur schlechter abschneidet: Schafft er den Hang nicht, bleibt er stehen, rutscht oder reißt die Grasnarbe auf — und anders als bei zu kleiner Flächenangabe hilft mehr Zeit hier gar nichts. Die Spanne im Feld ist groß: Die Geräte ohne Allrad schaffen 25 bis 50 %, die Allrad-Modelle von Dreame und Mammotion laut Hersteller 80 %. Wichtig ist, welche Zahl man liest: Viele Hersteller nennen zwei — die Steigung innerhalb der Arbeitsfläche und eine deutlich niedrigere an der Begrenzung, weil der Roboter dort quer zum Hang wenden muss. Beim Automower 305 stehen 40 % innen gegen 15 % an der Begrenzung, beim 430V NERA 50 gegen 25 %. Wir werten den Innenwert, weil ihn alle elf Geräte nennen; wer einen Hanggarten hat, muss zusätzlich den Randwert prüfen. |
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| Schnittbreite | 15/100 | Skala 14–40 cm, mehr ist besser | Die Schnittbreite bestimmt, wie viele Bahnen der Roboter für dieselbe Fläche fahren muss, und damit indirekt Laufzeit, Verschleiß und Radspuren im Rasen — im Feld reicht sie von 16 cm (GARDENA) bis 40 cm bei den beiden Allrad-Flaggschiffen, die mit zwei Messerscheiben arbeiten. Sie ist die ehrlichste Leistungszahl dieser Kategorie, weil sie sich weder schönrechnen noch von der Gartenform abhängig machen lässt: Ein Messerteller ist so breit, wie er ist. Die Kehrseite gehört dazu: Ein breiter Mäher ist auch ein größeres, schwereres Gerät und kommt schlechter durch schmale Passagen — Mammotion nennt für den LUBA 3 AWD 70 cm als engsten Durchgang. |
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| Lautstärke (Herstellerangabe) | 15/100 | Skala 50–70 dB(A), weniger ist besser | Ein Mähroboter läuft nicht 40 Minuten am Samstag, sondern über Wochen fast täglich — und meist genau dann, wenn jemand im Garten sitzt oder das Fenster offen steht. Deshalb ist die Lautstärke hier kein Komfortdetail, sondern der Grund, warum Nachbarschaftsstreit über Mähroboter überhaupt entsteht. Die Angaben sind allerdings nur eingeschränkt vergleichbar, und das legen wir offen: GARDENA und Husqvarna deklarieren „Lautstärke (wahrgenommen)“, STIHL und ECOVACS einen gemessenen Schallleistungspegel, Dreame und Mammotion nur eine Obergrenze („≤ 65 dB“ bzw. „≤70 dB“). Worx nennt auf der Produktseite keine Zahl — dort steht „k. A.“ und das Kriterium geht neutral mit 5,0 von 10 Punkten ein. |
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| Maximale Schnitthöhe | 10/100 | Skala 40–100 mm, mehr ist besser | Die maximale Schnitthöhe entscheidet, ob man den Rasen im Hochsommer länger stehen lassen kann — längeres Gras beschattet den Boden und trocknet langsamer aus, kurz geschorener Rasen verbrennt zuerst. Wer einen Zierrasen will, schaut umgekehrt auf die Minimalhöhe, und die liegt im Feld zwischen 20 und 30 mm: Worx, ECOVACS und Dreame beginnen erst bei 30 mm, mit ihnen ist ein kurz geschnittener Rasen konstruktionsbedingt nicht möglich. Wir bewerten das Maximum, weil es alle elf Hersteller nennen, und führen die Minimalhöhe im Produkttext mit. |
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| Typische Mähdauer je Ladezyklus | 10/100 | Skala 30–180 min, mehr ist besser | Die Laufzeit je Ladung sagt weniger, als ihre Prominenz in der Werbung vermuten lässt: Ein Mähroboter fährt selbständig zur Station, lädt und macht weiter — er muss den Garten nicht in einem Zug schaffen. Relevant wird sie erst in Kombination mit der Ladezeit und einem engen Zeitfenster, etwa wenn wegen Nachtruhe oder Igelschutz nur wenige Stunden am Tag gemäht werden darf; dann bestimmt das Verhältnis von Mähen zu Laden, wie viel Fläche pro Tag zusammenkommt. Deshalb gewichten wir sie niedrig. Worx, STIHL, Dreame und ECOVACS beziffern sie auf ihren Produktseiten nicht — dort steht „k. A.“. |
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| Navigation / Begrenzung | 0/100 | Begrenzungskabel = 5 · Kamera-KI und Satellitennavigation, kabellos = 5 · Satellitennavigation, wahlweise mit Begrenzungskabel = 5 · LiDAR, Kamera-KI und Satellitennavigation, kabellos = 5 · LiDAR und Kamera-KI, kabellos = 5 Punkte | Das ist das folgenreichste Merkmal dieser Kategorie und trotzdem bekommt es bei uns null Punkte — weil keine Bauart objektiv besser ist, sondern jede einen anderen Preis hat. Begrenzungsdraht bedeutet einmalig Stunden Verlegearbeit und Zusatzkosten (STIHL verkauft 150 m Draht für 89,00 € plus 122,00 € Installations-Kit), dafür funktioniert er unter dichten Bäumen, im Schatten und ohne Netz. Satellitennavigation ist in einer Stunde eingerichtet, braucht dafür aber freien Blick zum Himmel und oft Netzabdeckung — GARDENA verlangt für den smart SILENO sense ausdrücklich flächendeckendes Mobilfunk oder WLAN, GNSS-Empfang und Tageslicht. Die jüngste Bauart ergänzt oder ersetzt den Satelliten durch LiDAR, das die Umgebung selbst vermisst: Dreame kommt beim A3 AWD Pro ganz ohne RTK aus, Mammotion und Segway kombinieren LiDAR, Netzwerk-RTK und Kamera. Das hilft unter Bäumen, ist aber die teuerste Technik im Feld. Wer die Voraussetzungen seines Gartens nicht prüft, kauft das falsche System — deshalb steht die Bauart hier als Information und nicht als Note. |
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| Regensensor | 0/100 | Ja = 10 Punkte, Nein = 0 Punkte | Auch dieses Kriterium zählt bewusst null Punkte, und der Grund steht auf einer Herstellerseite selbst: GARDENA schreibt zum SILENO minimo, er erledige seine Arbeit „bei jedem Wetter, ob Regen oder Sonnenschein“ und benötige keinen Regensensor — der fehlende Sensor ist dort eine Konstruktionsentscheidung, kein Mangel, und ihn mit null Punkten zu bestrafen wäre schlicht falsch. Umgekehrt ist ein Regensensor kein Gütesiegel, sondern eine Komfortfunktion: Er verhindert Fahrspuren und Grasklumpen auf weichem Boden, kostet aber Mähzeit, wenn er zu empfindlich eingestellt ist — STIHL lässt beim iMOW 5 deshalb einstellen, wie stark der Roboter auf Regen reagieren soll. Manche Hersteller ersetzen den Sensor durch eine Wettervorhersage in der App (Segway) oder Regeln wie „bei Regen parken“ (Husqvarna); sechs der elf Hersteller-Angaben nennen keinen Sensor, dort steht „k. A.“. |
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