Der Kauf scheitert in dieser Kategorie fast immer an derselben Zahl: dem Gesamtvolumen.
Warum wir anders rechnen als die meisten Vergleichsseiten
„330 Liter“ klingt nach einer Aussage, ist aber keine — ein Gerät mit 250 Litern Kühlteil und 80 Litern Gefrierteil und eines mit 130 zu 200 Litern tragen dieselbe Zahl und lösen völlig verschiedene Probleme. Wir führen Kühl- und Gefrierteil deshalb konsequent getrennt und addieren sie nirgends. Die zweite Schwierigkeit ist die Datenlage: Viele Hersteller liefern ihre Produktseiten nur als Seitengerüst aus, dessen Werte erst per Skript nachgeladen werden. Wir nehmen die Zahlen deshalb von der Herstellerseite oder aus dem EU-Produktregister EPREL, in das jeder Hersteller vor dem Verkauf rechtsverbindlich einträgt — mit „k. A.“ überall dort, wo keine belegte Angabe vorliegt, und ohne eine einzige Zahl aus Händler-Listings. Getestet haben wir nichts: Wir rechnen mit offengelegten Gewichten aus Herstellerangaben, mehr nicht. Vor allem anderen steht allerdings die Bauform: Freistehende 60-cm-Geräte, breite Geräte von 70 cm bis zum Side-by-Side und Einbaukombinationen lösen verschiedene Raumprobleme und liegen beim Kühlteil zwischen 184 und 405 Litern — deshalb rechnen wir je Bauform einen eigenen Vergleichssieger aus, und deshalb wählen Sie über der Tabelle zuerst aus, was überhaupt an Ihren Platz passt. Wer gar nicht einfrieren will, ist mit einem reinen Kühlschrank besser bedient (/vergleich/kuehlschraenke); wer viel einfriert, kombiniert ihn mit einem eigenen Gefrierschrank (/vergleich/gefrierschraenke) — beides bringt mehr Volumen pro Euro als jede Kombination.
Einordnung der Redaktion: Warum der Rechensieger nicht für jeden der richtige ist
- →Neuer Rechensieger ist die LG GBBW726AEV: Energieklasse A, 326 Liter Kühl- und 140 Liter Gefrierteil, 29 dB(A) und NoFrost — auf 70 cm Breite. Dahinter folgen die beiden 75 cm breiten Geräte Miele KFN 4796 AD (348 + 138 Liter) und Liebherr CBNsda 775i (336 + 138 Liter), beide ebenfalls Klasse A. Alle drei kamen mit dem Marktabgleich vom 30.09.2026 dazu; bis dahin fehlten die breiten Klasse-A-Kombinationen im Feld. Unter den 60-cm-Geräten führt jetzt die Samsung RB38C7AGWB1 (Klasse A, 273 + 114 Liter, 29 dB(A)) vor dem bisherigen Sieger Bosch Serie 6 KGN39AIAU (Klasse A, 260 + 103 Liter, 29 dB(A)).
- →Wichtiger als der Gesamtsieger sind die Sieger je Bauform, denn zwischen den Bauformen entscheidet der Raum und nicht die Punktzahl. Freistehend in 60 cm führt die Samsung RB38C7AGWB1; unter den breiten Geräten die LG GBBW726AEV — während die rund 90 cm breiten Side-by-Side- und mehrtürigen Geräte mit Klasse E deutlich zurückliegen (das Siemens KF96NAXEA hat mit 405 und 200 Litern trotzdem das größte Volumen und kostet mit 1.849 Euro 750 Euro weniger als das nahezu gleich bezifferte Bosch KFF96PIEP); unter den Einbaukombinationen führt das Bosch KIN86NSE0. Diese Geräte gegeneinander abzuwägen ergibt keinen Sinn: Das eine passt in jede Küchenzeile, das zweite braucht 70 bis 91 Zentimeter freien Platz, das dritte eine Nische. Deshalb wählen Sie über der Tabelle zuerst die Bauform.
- →Die breite Bauform kostet mehr, als der Kaufpreis zeigt. Das gilt vor allem für die rund 90 cm breiten Geräte der Klasse E: Für das Side-by-Side-Gerät nennt Bosch 129,20 Euro geschätzte Energiekosten pro Jahr, für die beiden mehrtürigen Geräte je 133,20 Euro — gegenüber 59,60 bis 94,80 Euro bei den 60-cm-Kombinationen, jeweils bei ausgewiesenen 0,40 Euro je Kilowattstunde. Über zwölf Jahre summiert sich die Differenz auf einen vierstelligen Betrag, und zwar zusätzlich zum ohnehin höheren Anschaffungspreis. Das ist der ehrliche Preis für die 405 Liter — nicht der Aufpreis im Laden.
- →Der von unserer Formel ausgewiesene Preis-Leistungs-Sieger ist in diesem Feld eine Warnung an uns selbst. Die Regel lautet: bestes Verhältnis von Punktzahl zu Preis unter allen Geräten mit mindestens dem Median-Score. Von neunzehn Geräten nennen aber nur für neun die Hersteller überhaupt einen Preis, und ausgerechnet das Gerät mit der dünnsten Datenlage — der Liebherr CNbdb 5223 plus, bei dem drei von sechs Kriterien als „k. A.“ neutral mit 5,0 Punkten eingehen — landet dadurch über der Median-Schwelle des Gesamtfelds. Wir lassen die Rechnung stehen, weil sie mechanisch ist und niemand still eingreifen soll. Als Kaufempfehlung taugt sie hier nicht: Ein Score, der zur Hälfte aus Platzhaltern für fehlende Angaben besteht, ist kein Urteil über das Gerät. Aussagekräftiger sind die Preis-Leistungs-Sieger je Bauform: das Siemens KF96NAXEA unter den breiten und das Bosch KIN86NSE0 unter den Einbaugeräten — beide mit vollständigem Datensatz.
- →Bis zum 30.09.2026 war dieses Feld vor allem ein Befund über die Hersteller: Nur der BSH-Konzern liefert seine Datenblattwerte als lesbaren Text auf der Produktseite aus, und das Feld bestand fast nur aus Bosch und Siemens. Über das EU-Register EPREL — die Zahlen dort sind rechtsverbindliche Herstellerangaben — sind inzwischen auch LG, Liebherr, Miele und Samsung belegt, und sie stehen prompt vorn. Bei den Einbau- und den rund 90 cm breiten Geräten stammt dagegen weiterhin jedes Gerät der Tabelle aus demselben Konzern, und zwei Paare unterscheiden sich in keinem einzigen Wert, den wir vergleichen — nur im Preis.
- →Die interessanteste Zahl des Vergleichs steht in keiner Spalte: Zwischen dem 1760 Millimeter hohen Einstiegsgerät und dem 2030 Millimeter hohen Spitzenmodell unter den freistehenden 60-cm-Geräten liegen 27 Zentimeter zusätzliche Höhe — davon landen 67 Liter im Kühlteil und nur 14 Liter im Gefrierteil. Wer mehr Gefriervolumen sucht, findet es bei dieser Bauform also nicht über ein höheres Gerät, sondern nur über die breite Bauform (171 bis 200 Liter) oder über einen separaten Gefrierschrank, der in unserem Vergleich bei 200 Litern erst anfängt. Das ist die Erkenntnis, die eine Gesamtliterzahl systematisch verdeckt.
- →Was das Punktesystem strukturell nicht kann: Es gewichtet Kühl- und Gefrierteil gleich hoch, weil wir niemandem vorschreiben wollen, welche Seite ihm wichtiger ist. Für einen konkreten Haushalt ist das fast immer falsch — wer viel einfriert, sollte das Siemens iQ300 höher bewerten, als unsere Zahl es tut, denn es hält 103 Liter Gefrierteil auf nur 1860 Millimetern Höhe. Es kennt außerdem Ihre Nische nicht: Die Einbaukombinationen verlieren Punkte für Volumen, das ihnen die Küchenfront nimmt — wer eine 178er-Nische hat, für den ist die niedrigste Punktzahl im Feld trotzdem die richtige Wahl. Und für alle Geräte ohne Herstellerpreis gilt: Wir tragen lieber nichts ein als einen Marktpreis, der in zwei Wochen falsch ist. Die Herstellerlinks in der Tabelle führen zum jeweils aktuellen Stand.
Einordnung auf Basis der in der Tabelle verlinkten Herstellerangaben (abgerufen am 05.08.2026) und der Einträge im EU-Register EPREL (abgerufen am 30.09.2026). Eigene Messungen gibt es nicht — wir betreiben kein Labor und geben keine Testurteile ab.
Bauarten und Abtautechniken: was die Entscheidung wirklich bestimmt
Vor der Frage nach der Marke steht die Frage nach der Bauform — sie legt fest, welcher Teil des Geräts in der bequemen Greifhöhe liegt, wie breit die Stellfläche sein muss und ob das Gefrierteil überhaupt groß genug werden kann. Jede Bauart hat einen Nachteil, und der steht selten im Prospekt.
| Variante | Typisch gewählt für | Einordnung |
|---|
| Gefrierteil untenauch: Bottom Freezer, Kombination mit Gefrierbereich unten | Der Standard in Deutschland und die Bauform aller sechs freistehenden 60-cm-Geräte dieses Vergleichs | Das täglich genutzte Kühlteil liegt in Augen- und Griffhöhe, das seltener genutzte Gefrierteil unten. Der Nachteil: An das Gefriergut kommt man nur gebückt oder kniend heran, und die untersten Schubladen sind bei tiefen Geräten unbequem zu durchsuchen. Wer täglich einfriert und schlecht in die Hocke geht, ist mit dieser Bauform schlechter bedient, als die Verbreitung vermuten lässt. |
| Gefrierteil obenauch: Top Freezer | Günstige Zweitgeräte, kleine Küchen, Ferienwohnungen | Deutlich billiger und oft schmaler, aber die Logik ist umgedreht: Das täglich genutzte Kühlteil liegt unten, das Gemüsefach ganz am Boden. Diese Geräte gibt es zudem selten mit NoFrost und häufiger in schwächeren Effizienzklassen, weil sie im Einstiegssegment gebaut werden. |
| Side-by-Side | Große Haushalte mit viel Stellfläche, Wunsch nach Eis- und Wasserspender | Zwei hohe schmale Türen nebeneinander, viel Volumen und meist ein Spender — dafür braucht das Gerät rund 90 Zentimeter Breite plus Türöffnungsradius und liegt beim Verbrauch deutlich über einer normalen Kombination: Für das Side-by-Side-Gerät in diesem Vergleich nennt Bosch 129,20 Euro geschätzte Energiekosten pro Jahr gegenüber 64,80 Euro für die 60-cm-Kombination derselben Marke. Die schmalen Fächer nehmen zudem keine breiten Platten oder großen Backbleche auf, und ein Wasseranschluss oder regelmäßig zu befüllender Tank kommt oft dazu. In der Tabelle finden Sie diese Geräte über die Schaltfläche „Breit / Side-by-Side“. |
| French Door | Repräsentative offene Küchen mit viel Platz | Zwei Türen für das Kühlteil oben, Schubladen für das Gefrierteil unten — bequem und schön, aber die teuerste Bauform, mit rund 90 Zentimetern Breite in normalen Küchenzeilen kaum unterzubringen und mit demselben Bück-Nachteil beim Gefriergut wie eine normale Kombination. Sie liefert dafür die größten Kühlteile des Vergleichs: 402 und 405 Liter gegenüber höchstens 260 Litern bei den 60-cm-Geräten. Auch diese Modelle stehen unter der Schaltfläche „Breit / Side-by-Side“. |
| Einbaukombinationauch: Vollintegriert, Schleppscharnier oder Flachscharnier | Küchenzeilen, in denen das Gerät hinter der Front verschwinden soll | Optisch unsichtbar und in diesem Vergleich mit 35 dB(A) leiser als jedes freistehende Gerät außer dem Spitzenmodell — dafür an die Nischenhöhe gebunden und deutlich volumenschwächer: 184 bis 200 Liter Kühlteil und 70 bis 76 Liter Gefrierteil gegenüber bis zu 260 und 103 Litern freistehend. Dazu kommen Montagekosten, und bei Umzug oder Küchentausch bleibt die Nische zurück. Die Geräte stehen in der Tabelle unter der Schaltfläche „Einbau“. |
| Getrennte Geräte: Kühlschrank plus Gefrierschrank | Haushalte, die viel einfrieren, und alle mit Platz für zwei Stellflächen | Die flexibelste Lösung, weil sich beide Volumina unabhängig wählen lassen und ein Defekt nie beides lahmlegt — und die mit Abstand volumenstärkste: Ein reiner Kühlschrank kommt in unserem Vergleich auf bis zu 346 Liter, ein Gefrierschrank auf bis zu 366, während die Kombinationen sich denselben Korpus teilen müssen. Der Preis dafür ist real: zwei Stellplätze, zwei Anschaffungen, zwei Geräte im Verbrauch — und ein Gefrierschrank steht dann oft im Keller, wo man ihn seltener nutzt. Die gerechneten Werte stehen unter /vergleich/kuehlschraenke und /vergleich/gefrierschraenke. |
| NoFrost gegen LowFrost und statisches Abtauen | Die Technikfrage innerhalb jeder Bauform | NoFrost erspart das Abtauen vollständig, kostet aber Nutzinhalt für Verdampfer und Luftkanäle, zusätzlichen Strom für Ventilator und Abtauheizung und trocknet unverpacktes Gefriergut schneller aus. LowFrost verlangsamt die Vereisung nur — abgetaut werden muss trotzdem, wie die beiden Geräte in diesem Vergleich mit einem klaren „Nein“ bei „Nie wieder abtauen“ selbst dokumentieren: das freistehende Siemens iQ500 und die Bosch-Einbaukombination KIV87NSE0, die dafür 16 Liter mehr Kühlteil bietet als die baugleichen NoFrost-Geräte derselben Nische. Wer sein Gefrierteil ohnehin einmal jährlich leert, tauscht mit LowFrost bewusst Bequemlichkeit gegen Volumen. |
Die Bauform legt fest, was Sie täglich bücken müssen und wie viel Stellfläche der Raum hergibt — sie ist damit eine Entscheidung über den Raum, nicht über die Qualität. Erst danach lohnt der Blick auf Effizienzklasse, Aufteilung des Nutzinhalts und Geräusch, wie ihn die Tabelle oben führt.
Platz 1Vergleichssieger
LG GBBW726AEV (70 cm)
von 10 Punkten
LGs 70 cm breite Kombination verbindet Energieklasse A mit 326 Litern Kühl- und 140 Litern Gefrierteil bei nur 29 dB(A) — im Feld die Kombination aus bester Klasse, leisestem Wert und großem Volumen. Der Preis dafür ist die Stellfläche: 70 cm Breite und 70,4 cm Tiefe passen nicht in jede Nische.
Stärken
- + Energieklasse A bei 326 + 140 Litern
- + 29 dB(A) — gemeinsam mit den leisesten Geräten im Feld
- + NoFrost im Gefrierteil (automatische Entfrostung laut EU-Datenblatt)
Schwächen
- – 70 cm breit und 70,4 cm tief — braucht eine breite Stellfläche
- – 203 cm hoch
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Belege: Quelle je Wert
Platz 2
Miele KFN 4796 AD (75 cm)
von 10 Punkten
Mieles 75 cm breite Kombination hat den größten Kühlteil unter den Klasse-A-Geräten im Feld: 348 Liter plus 138 Liter Gefrierteil, NoFrost und 34 dB(A). Mit 2.389 Euro im Miele-Shop ist sie zugleich eines der teuersten Geräte im Vergleich.
Stärken
- + 348 Liter Kühlteil bei Energieklasse A
- + 138 Liter Gefrierteil mit NoFrost
- + 34 dB(A)
Schwächen
- – 75 cm breit — braucht eine breite Stellfläche
- – 2.389 Euro im Miele-Shop
Anzeige · Über die Kauflinks erhalten wir ggf. eine Provision, für Dich bleibt der Preis gleich. Preis ca. 2.389 € (Stand September 2026), bitte beim Händler prüfen.
Belege: Quelle je Wert
Platz 3
Liebherr CBNsda 775i (BioFresh, 75 cm)
von 10 Punkten
Liebherrs 75 cm breite BioFresh-Kombination: Energieklasse A, 336 Liter im Kühlteil (davon laut EU-Datenblatt 126,9 Liter Kaltlagerfach) und 138 Liter Gefrierteil, bei 33 dB(A). Für Haushalte, die viel frisch lagern, ist das eine der größten Kühlkapazitäten im Feld.
Stärken
- + Energieklasse A bei 336 + 138 Litern
- + Großes Kaltlagerfach (BioFresh) im Kühlteil
- + NoFrost im Gefrierteil (automatische Entfrostung laut EU-Datenblatt)
Schwächen
- – 75 cm breit — passt nicht in eine 60er-Nische
- – 33 dB(A) — lauter als die 29-dB-Geräte im Feld
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Belege: Quelle je Wert
Platz 4
Samsung RB38C7AGWB1
von 10 Punkten
Samsungs aktuelle 60-cm-Kombination: Energieklasse A, 273 Liter Kühl- und 114 Liter Gefrierteil, NoFrost und 29 dB(A). Gegenüber dem ebenfalls im Feld stehenden RB38C607AS9 gleiches Volumen, aber sechs Dezibel leiser.
Stärken
- + Energieklasse A in 60 cm Breite
- + 29 dB(A) — gemeinsam mit den leisesten Geräten im Feld
- + NoFrost (automatische Entfrostung laut EU-Datenblatt)
Schwächen
- – 114 Liter Gefrierteil — weniger als bei den 70- und 75-cm-Geräten
- – 203 cm hoch
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Belege: Quelle je Wert
Platz 5Preis-Leistungs-Sieger
Bosch Serie 6 KGN39AIAU
von 10 Punkten
Der Serie 6 KGN39AIAU ist die aktuelle, lieferbare Ausführung der KGN39-Reihe — Energieklasse A, 29 dB und NoFrost, per Bosch-Produktseite belegt (Vorgänger KGN39AIAT: ausgelaufen, wertgleich).
Stärken
- + Energieklasse A bei nur 29 dB — gemeinsam mit LG GBBW726AEV und Samsung RB38C7AGWB1 die Bestwert-Kombination des Feldes
- + 363 l gesamt (260 + 103) mit NoFrost
- + Direkt bei Bosch lieferbar (1.499 €, Stand 30.08.2026)
Schwächen
- – Bosch-Direktpreis über dem Handelsniveau der Vorgängervariante
Ohne belegte Angabe (1): Höhe — nur zur Information, zählt nicht zur Punktzahl.
Anzeige · Über die Kauflinks erhalten wir ggf. eine Provision, für Dich bleibt der Preis gleich. Preis ca. 1.499 € (Stand September 2026), bitte beim Händler prüfen.
Belege: Quelle je Wert
Platz 6
Samsung RB38C607AS9/EF
von 10 Punkten
Energieklasse A, 35 dB und NoFrost bei 273 Litern Kühl- und 114 Litern Gefrierteil. Das Nachfolgemodell RB38C7AGWB1 hat dieselben Volumina, ist mit 29 dB(A) aber sechs Dezibel leiser.
Stärken
- + 35 dB(A)
- + Energieeffizienzklasse A auf der Skala A bis G
- + 114 Liter Gefrierteil — mehr als die meisten 60-cm-Kombinationen
- + NoFrost, kein Abtauen nötig
Schwächen
- – 2030 mm Höhe: passt nicht unter jede Hängeschrankreihe
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Belege: Quelle je Wert
Die günstigste der drei breiten Kombinationen und zugleich die volumenstärkste: 405 Liter Kühlteil und 200 Liter Gefrierteil bei 38 dB(A) und Total noFrost. Damit hat dieses Gerät mehr Kühlraum als jeder freistehende 60-cm-Schrank dieses Vergleichs Kühl- und Gefrierteil zusammen — der Preis dafür sind 905 Millimeter Breite, 731 Millimeter Tiefe und eine Effizienzklasse E, für die Siemens 133,20 Euro geschätzte Energiekosten pro Jahr bei 0,40 Euro je Kilowattstunde nennt. Der Herstellerpreis liegt bei 1.849,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer.
Stärken
- + 405 l Kühlteil und 200 l Gefrierteil — beides Höchstwerte im gesamten Vergleich
- + 38 dB(A): der niedrigste Geräuschwert unter den breiten Geräten
- + Herstellerpreis öffentlich: 1.849,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer — 750 Euro unter dem baugleich breiten Bosch-Modell
Schwächen
- – Klasse E und laut Hersteller 133,20 Euro geschätzte Energiekosten pro Jahr — der höchste Betrag im Feld
- – 905 mm Breite und 731 mm Tiefe: passt in keine normale Küchenzeile
Anzeige · Über die Kauflinks erhalten wir ggf. eine Provision, für Dich bleibt der Preis gleich. Preis ca. 1.849 € (Stand September 2026), bitte beim Händler prüfen.
Belege: Quelle je Wert
Platz 8
Miele KFN 4795 AD Edelstahl CleanSteel
von 10 Punkten
Klasse A bei 34 dB, NoFrost und 267,9 Litern Kühlteil. Die 2015 mm Höhe sind der Preis für das Volumen — unter niedrige Hängeschränke passt das nicht.
Stärken
- + Energieeffizienzklasse A
- + 34 dB(A) — sehr leise
- + NoFrost
- + 267,9 Liter Kühlteil
Schwächen
- – 2015 mm Höhe
- – 103,1 Liter Gefrierteil — weniger als bei gefrierbetonten Geräten
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Belege: Quelle je Wert

Platz 9
Bosch Serie 8 KFF96PIEP
von 10 Punkten
Die mehrtürige Bosch-Kombination liegt in allen Werten dicht am Siemens-Gegenstück aus demselben Konzern — 402 statt 405 Liter Kühlteil, 39 statt 38 dB(A) —, führt beim Gefrierteil aber mit 171 Litern deutlich weniger und kostet laut Herstellerseite 2.599,00 Euro statt 1.849,00 Euro. Die geschätzten Energiekosten sind mit 133,20 Euro pro Jahr bei 0,40 Euro je Kilowattstunde identisch. Wer in dieser Bauform kauft, sollte die beiden Geräte deshalb sehr genau nebeneinanderlegen: Der Aufpreis steckt in Ausstattung und Frischesystem, nicht in den Label-Werten.
Produktbild: OTTO
Stärken
- + 402 l Kühlteil — mehr als jedes 60-cm-Gerät dieses Vergleichs im Kühl- und Gefrierteil zusammen
- + 706 mm Tiefe: gut zweieinhalb Zentimeter flacher als die anderen breiten Geräte
- + Total No Frost und VitaFresh-Frischesystem laut Hersteller
Schwächen
- – 2.599,00 Euro — das teuerste Gerät im Vergleich, bei nahezu identischen Label-Werten zum 750 Euro günstigeren Konzern-Geschwister
- – 171 l Gefrierteil: 29 Liter weniger als das Siemens-Modell gleicher Breite
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Belege: Quelle je Wert
Platz 10
Liebherr CNsfc 573i plus NoFrost
von 10 Punkten
31 dB bei 132 Litern Gefrierteil — leise und mit großem Gefrierteil für ein 60-cm-Gerät. Erkauft ist das mit Energieklasse C, dem schwächsten Wert unter den NoFrost-Geräten hier.
Stärken
- + 31 dB(A) — leiser als die meisten Geräte im Vergleich
- + 132 Liter Gefrierteil — mehr als bei den kühlbetonten Modellen
- + NoFrost
Schwächen
- – Energieeffizienzklasse C
- – 227,1 Liter Kühlteil — kleiner als bei den Spitzengeräten
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Belege: Quelle je Wert
Platz 11
Bosch Serie 6 KAG93AIEP
von 10 Punkten
Der klassische amerikanische Side-by-Side: zwei hohe Türen nebeneinander, Eiswürfelbereiter und direkter Wasseranschluss laut Hersteller, 369 Liter Kühlteil und 191 Liter Gefrierteil. Er zeigt zugleich, was diese Bauform kostet — mit 42 dB(A) ist er das lauteste Gerät des gesamten Vergleichs, und Bosch beziffert die geschätzten Energiekosten auf 129,20 Euro pro Jahr bei 0,40 Euro je Kilowattstunde. Das Abtauen entfällt: Die Produktseite führt „Automatisches Abtauen: Total No Frost“. Herstellerpreis 2.339,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer.
Stärken
- + Eiswürfelbereiter und direkte Wassereinspeisung laut Hersteller — im Vergleich einzigartig
- + 369 l Kühlteil und 191 l Gefrierteil in senkrecht geteilten Türen
- + Total No Frost in beiden Bereichen
Schwächen
- – Mit 42 dB(A) das lauteste Gerät im gesamten Vergleich
- – 908 mm Breite plus Türöffnungsradius, dazu ein Wasseranschluss oder ein regelmäßig zu befüllender Tank
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Belege: Quelle je Wert
Platz 12
Liebherr CNbdb 5223 plus NoFrost
von 10 Punkten
Das teuerste Gerät im Vergleich und zugleich das Lehrstück dieser Kategorie: Liebherr veröffentlicht auf der Produktseite ein Gesamtvolumen von 330 Litern, aber nicht, wie es sich auf Kühl- und Gefrierteil verteilt — genau die Angabe, um die es beim Kauf geht. Auch die Energieeffizienzklasse steht dort nicht im lesbaren Text, sondern nur im Produktdatenblatt zum Herunterladen. Belegbar sind damit nur drei Werte: 34 dB(A), NoFrost und eine Höhe von 185,5 Zentimetern. Drei von sechs Kriterien gehen deshalb als „k. A.“ neutral mit 5,0 Punkten in die Rechnung ein — was das Gerät im Ranking besser dastehen lässt, als seine Datenlage rechtfertigt.
Stärken
- + 34 dB(A)
- + NoFrost mit zwei getrennten Kältekreisläufen (DuoCooling) laut Hersteller
- + Einer der wenigen Hersteller im Feld, die selbst einen Endpreis nennen und direkt verkaufen
Schwächen
- – Weder Aufteilung des Nutzinhalts noch Energieeffizienzklasse auf der Produktseite lesbar — nur 330 l Gesamtvolumen
- – 1.299 Euro und damit rund 500 Euro über den beiden bepreisten BSH-Geräten
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Belege: Quelle je Wert
Platz 13
Bosch Serie 4 KGN39VLCT
von 10 Punkten
Der Mittelbau des Felds: Klasse C, 260 l Kühl- und 103 l Gefrierteil, 35 dB(A), Total No Frost. Bosch beziffert auf dieser Seite die geschätzten Energiekosten mit 64,80 Euro pro Jahr und nennt dazu ausdrücklich die Annahme von 0,40 Euro je Kilowattstunde — die einzige Stelle, an der der Energieverbrauch auf einer Produktseite dieses Vergleichs überhaupt in lesbarer Form auftaucht. Die reine Kilowattstundenzahl des EU-Labels steht auch hier nicht im Seitentext, sondern nur im herunterladbaren Produktdatenblatt.
Stärken
- + 260 l Kühlteil
- + Geschätzte Energiekosten vom Hersteller beziffert: 64,80 Euro pro Jahr bei 0,40 Euro je kWh
- + Total No Frost bei 600 mm Standardbreite
Schwächen
- – Klasse C statt A bei baugleichen Maßen — die Effizienz kostet beim Serie-6-Gerät den Aufpreis
- – Kein Preis auf der Herstellerseite
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Belege: Quelle je Wert
Platz 14
Siemens iQ300 KG36N2IDF
von 10 Punkten
Das kompakteste Gerät mit vollem Datensatz: 1860 mm Höhe, 218 l Kühl- und 103 l Gefrierteil bei 35 dB(A) und NoFrost. Bemerkenswert ist das Verhältnis — das Gefrierteil ist mit 103 Litern genauso groß wie das der 17 Zentimeter höheren Bosch-Geräte, das Kühlteil dagegen deutlich kleiner. Wer viel einfriert und wenig Platz in der Höhe hat, findet hier die passendste Aufteilung des Felds; erkauft wird sie mit Effizienzklasse D.
Stärken
- + 103 l Gefrierteil trotz nur 1860 mm Höhe — beste Gefrier-zu-Höhe-Relation im Vergleich
- + 35 dB(A) und NoFrost auch in der mittleren Baureihe
- + Passt mit 186 cm unter deutlich mehr Hängeschränke als die 203-cm-Geräte
Schwächen
- – <strong>Wird vom Hersteller nicht mehr geführt.</strong> Die Herstellerseite nennt das Gerät „nicht mehr verfügbar“ (geprüft am 22.08.2026). Restbestände sind im Handel oft noch zu haben, häufig günstiger — Ersatzteile und Zubehör werden mit der Zeit aber schwerer zu bekommen.
- – Effizienzklasse D auf der Skala A bis G — zwei Stufen unter dem Serie-6-Gerät gleicher Marke im Konzern
- – 218 l Kühlteil: für einen Vier-Personen-Wocheneinkauf knapp
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Belege: Quelle je Wert
Platz 15
Siemens iQ500 KG39EAICA
von 10 Punkten
Das einzige freistehende Gerät im Vergleich ohne NoFrost: Siemens setzt hier auf lowFrost, das die Eisbildung verlangsamt, aber das gelegentliche Abtauen nicht ersetzt — auf die Frage „Nie wieder abtauen“ antwortet die eigene Produktseite mit „Nein“. Genau das zeigt den Zielkonflikt in Zahlen: Mit 249 l Kühlteil bei 2010 mm Höhe nutzt das Gerät den verfügbaren Raum sparsamer als die NoFrost-Konkurrenz, die Platz für Verdampfer und Luftkanäle abzweigen muss. Die geschätzten Energiekosten beziffert Siemens mit 59,60 Euro pro Jahr bei 0,40 Euro je Kilowattstunde — der niedrigste Wert, den ein Hersteller in diesem Feld überhaupt nennt.
Stärken
- + Niedrigste vom Hersteller genannten Energiekosten im Feld: 59,60 Euro pro Jahr bei 0,40 Euro je kWh
- + 249 l Kühlteil ohne NoFrost-Volumenverlust, bei 2010 mm Höhe
- + Herstellerpreis öffentlich: 809,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer
Schwächen
- – Kein NoFrost — lowFrost verlangsamt die Vereisung nur, Abtauen bleibt nötig
- – 94 l Gefrierteil und 38 dB(A): das kleinste Gefrierfach und der zweithöchste Geräuschwert im Vergleich
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Belege: Quelle je Wert
Die Einbaukombination zeigt in Zahlen, was das Verschwinden hinter der Küchenfront kostet: 184 Liter Kühlteil und 76 Liter Gefrierteil — beides deutlich weniger als bei jedem freistehenden Gerät —, dafür 35 dB(A) und eine Bauform, die man nicht sieht. NoFrost ist an Bord, Bosch nennt 93,60 Euro geschätzte Energiekosten pro Jahr bei 0,40 Euro je Kilowattstunde und einen Preis von 1.389,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Die Montage in die 178er-Nische kommt hinzu.
Stärken
- + 35 dB(A) — so leise wie die übrigen Einbaugeräte
- + NoFrost trotz Einbau-Bauform, laut Hersteller „Nie wieder abtauen: Ja“
- + Herstellerpreis öffentlich: 1.389,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer
Schwächen
- – 184 l Kühlteil und 76 l Gefrierteil: die kleinste Aufteilung im Feld
- – Klasse E bei laut Hersteller 93,60 Euro geschätzten Energiekosten pro Jahr — mehr als bei größeren freistehenden Geräten
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Belege: Quelle je Wert
Platz 17
Siemens KI86NVSE0
von 10 Punkten
Das Siemens-Gegenstück zur Bosch-Einbaukombination: dieselbe Nische, dieselben Maße, dieselben 184 und 76 Liter, dieselben 35 dB(A), dieselbe Klasse E und derselbe vom Hersteller geschätzte Jahresbetrag von 93,60 Euro bei 0,40 Euro je Kilowattstunde. Auf dem Datenblatt unterscheidet die beiden Geräte nichts, was wir vergleichen — einen Preis nennt Siemens auf dieser Seite allerdings nicht, sodass der eigentliche Unterschied für Käufer hier gar nicht sichtbar wird.
Stärken
- + Identische Label-Werte wie die Bosch-Einbaukombination, inklusive NoFrost
- + 35 dB(A) bei 548 mm Tiefe — leise und vollständig integriert
- + hyperFresh-Frischesystem laut Hersteller
Schwächen
- – Kein Preis auf der Herstellerseite — der einzige echte Unterschied zum Schwestermodell bleibt unsichtbar
- – 184 l Kühlteil: für einen Vier-Personen-Wocheneinkauf zu wenig
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Belege: Quelle je Wert
Platz 18
Bosch Serie 2 KGN33NLEB
von 10 Punkten
Der Einstieg im Feld und das Gerät, an dem sich der Zusammenhang von Klasse und Kosten am deutlichsten ablesen lässt: Bosch beziffert die geschätzten Energiekosten mit 94,80 Euro pro Jahr — bei derselben Annahme von 0,40 Euro je Kilowattstunde, bei der das Serie-4-Gerät auf 64,80 Euro kommt. Rund 30 Euro Unterschied jedes Jahr, über die übliche Lebensdauer eines Kühlgeräts also ein dreistelliger Betrag. Dafür ist es mit 1760 mm das niedrigste Gerät im Vergleich und passt in Nischen, in die die 203-cm-Geräte nicht kommen.
Stärken
- + Mit 1760 mm das niedrigste Gerät im Vergleich — passt unter viele Hängeschränke
- + Total No Frost bereits in der Einstiegsbaureihe
- + Herstellerpreis öffentlich: 799,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer
Schwächen
- – Effizienzklasse E: laut Hersteller 94,80 Euro geschätzte Energiekosten pro Jahr gegenüber 64,80 Euro beim Serie-4-Gerät
- – Mit 42 dB(A) das lauteste Gerät im Feld — 13 dB über dem leisesten
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Belege: Quelle je Wert
Die einzige Einbaukombination im Feld ohne NoFrost — und genau deshalb lehrreich: Bosch beantwortet die Zeile „Nie wieder abtauen“ hier mit „Nein“, liefert dafür aber 200 statt 184 Liter Kühlteil bei identischen Außenmaßen. Der Platz, den Verdampfer und Luftkanäle bei den NoFrost-Geräten belegen, steht hier als Stauraum zur Verfügung. Bezahlt wird er mit dem Abtauen von Hand; die geschätzten Energiekosten liegen mit 86,40 Euro pro Jahr bei 0,40 Euro je Kilowattstunde zugleich am niedrigsten unter den Einbaugeräten.
Stärken
- + 200 l Kühlteil — 16 Liter mehr als die NoFrost-Geräte gleicher Nische
- + Niedrigste geschätzte Energiekosten der Einbaugeräte: 86,40 Euro pro Jahr bei 0,40 Euro je kWh
- + 35 dB(A) wie die übrigen Einbaugeräte
Schwächen
- – Kein NoFrost — das Gefrierteil muss von Hand abgetaut werden
- – 70 l Gefrierteil: der kleinste Wert im gesamten Vergleich, und kein Preis auf der Herstellerseite
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