Welcher Sauger passt zu Dir?
Akku-Stielsauger, Saugwischer oder Saugroboter mit Wischfunktion: Bevor ein Vergleich hilft, muss die Geräteart stimmen. Sechs Fragen, dann bekommst Du eine Empfehlung mit Begründung — und den Pflegeaufwand, den Dir kaum ein Datenblatt verrät.
Beantworte die ersten vier Fragen, dann erscheint hier Deine Empfehlung.
Zur Empfehlung ↓Die Gerätearten auf einen Blick
Wofür jede Bauart taugt, was sie Dir danach an Pflege abverlangt und wann sie die falsche Wahl ist.
Saugroboter mit Wischfunktion
- Stark bei
- Saugt und wischt täglich, ohne dass Du dabei bist. Am bequemsten von allen.
- Pflege danach
- Mit Station macht er fast alles selbst: Staub absaugen, Wischpads waschen und trocknen. Du füllst alle paar Einsätze Frischwasser nach, leerst den Schmutzwassertank und wechselst gelegentlich den Staubbeutel der Station. Ohne Station leerst Du den Behälter nach jeder Fahrt.
- Falsche Wahl, wenn
- Viele Kabel, Spielzeug oder enge Möbel am Boden; Treppen und Polster erreicht er nicht.
Akku-Stielsauger
- Stark bei
- In Sekunden einsatzbereit, für Zwischendurch, Treppen, Polster und Auto.
- Pflege danach
- Nach dem Saugen den Staubbehälter leeren, den Filter von Zeit zu Zeit ausklopfen oder auswaschen, Haare aus der Bürste schneiden, falls sie keine Anti-Verheddern-Bürste hat. Sonst nichts.
- Falsche Wahl, wenn
- Du willst auch wischen — oder große Teppichflächen gründlich saugen, ohne Akku zu wechseln.
Saugwischer
- Stark bei
- Saugt und wischt Hartböden gleichzeitig, gründlicher als jeder Roboter.
- Pflege danach
- Nach jedem Einsatz den Schmutzwassertank leeren. Moderne Geräte spülen Walze und Leitungen danach in der Station selbst durch und trocknen die Walze mit Heißluft — dann bleibt es beim Tankleeren. Ohne diese Selbstreinigung musst Du die Walze von Hand ausspülen, sonst riecht sie.
- Falsche Wahl, wenn
- Viel Teppich — oder Du willst nach dem Putzen gar keinen Handgriff mehr tun.
Klassischer Bodenstaubsauger
- Stark bei
- Kräftig, ausdauernd, günstig — stark auf Teppich.
- Pflege danach
- Beutel wechseln, wenn er voll ist, und den Filter gelegentlich tauschen. Der geringste Pflegeaufwand aller Bauarten — dafür das meiste Hantieren mit Kabel und Gerät.
- Falsche Wahl, wenn
- Du willst es bequemer: Kabel, Gewicht und Aufbau machen ihn zum umständlichsten Gerät.
Werkstatt-Nass-Trockensauger
- Stark bei
- Flüssigkeiten, Bohrstaub, Asche, grober Schmutz in Garage und Werkstatt.
- Pflege danach
- Nach Nassaufnahme den Behälter leeren und trocknen lassen, Filter reinigen. Für Wohnräume zu laut und zu sperrig — dieses Gerät ist für Keller, Garage, Werkstatt und Renovierung.
- Falsche Wahl, wenn
- Wohnräume — zu laut, zu sperrig und nicht für feinen Hausstaub gebaut.
Häufige Fragen
Was ist bequemer: Akku-Sauger, Saugwischer oder Wischroboter?
Ein Saugroboter mit Station. Er saugt und wischt selbstständig, wäscht und trocknet seine Wischpads und saugt den eigenen Staubbehälter ab. Du füllst nur gelegentlich Wasser nach, leerst den Schmutzwassertank und wechselst den Staubbeutel. Ein Saugwischer wischt gründlicher, braucht aber nach jedem Einsatz Pflege.
Wie aufwendig ist die Reinigung eines Saugwischers?
Nach jedem Einsatz muss der Schmutzwassertank geleert werden. Geräte mit Selbstreinigung spülen Walze und Leitungen in der Station durch, bessere trocknen die Walze zusätzlich mit Heißluft. Ohne diese Funktionen musst Du die Walze von Hand ausspülen, sonst beginnt sie zu riechen.
Ersetzt ein Saugroboter den Staubsauger?
Als einziges Gerät meistens nicht. Treppen, Polster, Ecken und das Auto erreicht er nicht. Wer schon einen Staubsauger hat, gewinnt mit einem Roboter dagegen die tägliche Grundreinigung, ohne selbst Hand anzulegen.
Ist ein Nass-Trockensauger dasselbe wie ein Saugwischer?
Nein. Als Nass-Trockensauger bezeichnet der Handel meist Werkstattsauger für Garage, Keller und Renovierung. Für Parkett, Fliesen und Laminat in der Wohnung ist ein Saugwischer gemeint — ein Akku-Gerät, das saugt und gleichzeitig mit einer feuchten Walze wischt.